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Prävention und Gesundheitsförderung revolutionieren
Prävention und Gesundheitsförderung sind in der Lage, Krankheiten zu vermeiden und Kosten einzusparen. Nach allgemeiner Ansicht sind die Ausgaben in diesem Bereich gering. Der Blick durch die Gesundheitslupe zeigt hingegen, dass die Ausgaben für Prävention und Gesundheitsschutz um 7,9 Prozent auf 10,1 Milliarden Euro und davon für die Gesundheitsförderung um beachtliche 15,5 Prozent auf 5,8 Milliarden Euro gestiegen sind. In der Prävention fehlt nicht das Geld, sondern der effektive Einsatz, um gesundes Verhalten bei den Menschen zu erreichen.
Vor diesem Hintergrund ist zu überlegen, ob Druckwerke, Plakate und Fernsehspots mehr erreichen als die persönliche Aufklärung. Müller errechnete, dass für diese Summe 100.000 Präventions-Fachkräfte (Präventologen) wie beispielsweise Bewegungstherapeuten, Diätassistenten und Ernährungsberater DGE sowie psychologische und pädagogische Fachkräfte die Bevölkerung im Dialog beraten, schulen und informieren könnten. Ein Präventions-Fond, in den alle Kostenträger einzahlen, könnte die Prävention und den Gesundheitsschutz revolutionieren.


