Erfahrungen zur Krankheit Schmerzen

Der Schmerz (von althochdeutsch smerzo) (lat. Dolor) ist eine komplexe Sinnesempfindung, oft mit starker seelischer Komponente. Im einfachsten Fall wird die Erregung von Schmerzrezeptoren (Nozizeptoren) über spezielle Nervenbahnen und den Thalamus an das Zentralnervensystem (ZNS) weitergeleitet und führt zur Schmerzwahrnehmung.Ein veralteter Begriff für Schmerz ist die Pein (vergleiche englisch pain), fachsprachlich sagt man für physiologischen Schmerz auch die Algesie (Gegenwort: die Analgesie), in Wortverbindungen die -algie, die -algesie oder die -odynie. Die Sinneswahrnehmung des Schmerzes wird auch mit der lateinischen Nozizeption beschrieben.Die International Association for the Study of Pain definiert Schmerz folgendermaßen: „Schmerz ist ein unangenehmes Sinnes- oder Gefühlserlebnis, das mit tatsächlicher oder drohender Gewebeschädigung einhergeht oder von betroffenen Personen so beschrieben wird, als wäre eine solche Gewebeschädigung die Ursache.“ Diese für den Alltagsgebrauch ausreichende Beschreibung von akutem Schmerz ist inzwischen wesentlich erweitert worden. Bei chronischen Schmerzen werden komplexe Wechselwirkungen zwischen biologischen, psychischen und sozialen Faktoren angenommen (biopsychosoziales Schmerzkonzept). Schmerz ist keine „Einbahnstraße“, bei der lediglich Signale aus dem Körper an das Gehirn übermittelt werden. Vielmehr sorgen Filterprozesse unseres Zentralnervensystems dafür, dass eine körperliche Schädigung nicht zwangsläufig zu Schmerz führt (Stressanalgesie; z. B. werden Verletzungen während eines Verkehrsunfalls, Wettkampfes, im Krieg oder beim Geschlechtsverkehr oft nicht bemerkt) und umgekehrt Schmerzen auch ohne körperliche Schädigung bestehen kann (z. B. Phantomschmerz). Schmerz ist demnach das, was der Patient als solches empfindet.



Quelle:Wikipedia

  • Schmerz - eine Signalsprache, die intelligente Antworten verlangt

    Schmerz ist eine Signalsprache, in der uns Körper, Seele und Geist wichtigste Mitteilungen machen. Jeder ist gut beraten, diese Sprache selbst achtsam zu lernen.

    Die Schmerzen sind Nachrichten und Botschaften aus dem Unbewussten, und das Unbewusste erwartet Antwort. Antwort von uns selbst.

    Das Unbewusste ist die Instanz, die unsere Lebensfunktionen steuert und wir sind der Chef.

    Das wir Chef aller unserer Lebenskräfte und verantwortlich für sie sind, das haben uns unsere Erzieher und Vorbilder in der Regel weder gesagt noch vorgelebt.

    In unseren Du-musst-Schulen hat man uns auf Statistenrollen im Leben anderer dressiert. Das entbindet uns aber keinen Augenblick unserer Verantwortung gegenüber allen unseren Kräften & Talenten. Viele Menschen machen an ihrem Auto mehr als an sich selbst.

    Auch wenn es wehtut und schmerzt: Du bist immer der verantwortliche Chef aller Deiner Kräfte.

    Nun versetz dich mal in die Lage Deiner Kräfte. Die sind alle nur für eins auf dieser Welt: alles für Dich zu tun. Jeden Tag fragen sie sich: "Wo bleibt nur der Chef? Warum kommt er nicht und sagt uns, was wir zu tun haben? Was sind die Ziele dieser Firma? Was sollen wir tun?....." Sie sehen da immer jemand Merkwürdigen durch die Gegend schleichen: Dich! Ist das ein Bettler? Oder ein Einbrecher? Oder ....? Wie um, um Himmelswillen, sollen sie darauf kommen, dass DU der Chef bist???

    Das Problem sind doch gar nicht Schmerzen. Das Problem ist, dass es nicht einmal, wenns schon brennt, einen CHEF gibt, der sich zuständig fühlt. Der beruhigt und lenkt. Der Stärkung zuspricht und eben alles was fehlt. Der mit suggestiver Wirkung schnell und gezielt die Weichen neu für eine bessere Entwicklung stellt.

    Mein Ich-kann-Schule-Konzept für die Lösung, das ich hier kurz angedeutet habe, beasiert auf der Autosuggestion in der hohen Qualität von E.Coué. Coué ist immer noch der Weltmeister; durch seine enormen praktischen Erfolger hat er seinerzeit die Autosuggestion in wenigen Jahren zu einer weltberühmten Selbsthilfe-Methode gemacht - sehr viel umfassender und tiefgreifender als etwa das "autogene Training" - das bis 2 Jahre nach seinem Tod erst einmal "autosuggestives Training" hieß. Coué arbeitete zuerst als erfolgreicher Hypnotiseur, erkannte aber sehr bald, dass man a) ohne Trance dieselben Ergebnisse wie mit haben kann und b) fand einfache Anenedungen der Autosuggestion, mit denen sich jeder die Erfolge selbst bescheren kann.

    Schmerz ist eine Signalsprache, die intelligente Antworten verlangt und jeder kann diese Sprache intelligent lernen. Es couét gut. Guten Erfolg!

    Franz Josef Neffe

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