Erfahrungen zur Krankheit Erkältung

Ein grippaler Infekt bezeichnet eine gewöhnliche Erkältung. Er ist nicht zu verwechseln mit der echten Grippe (Influenza), die eine gefährliche Viruserkrankung darstellt. Die Spanische Grippe z.B. hat zwischen den Jahren 1918 und 1920 ungefähr 20 Millionen Todesopfer gefordert.
Bei einem grippalen Infekt handelt es sich ebenfalls um eine Viruserkrankung, jedoch mit weit geringeren Folgen. Sie tritt gehäuft in der kalten Jahreszeit auf. Insbesonders kalte Füße begünstigen den Eintritt des Erregers in die Nasenschleimhaut. Die Übertragung erfolgt in der Regel durch Tröpfcheninfektion, weshalb die Atemschleimhäute zumeist als erstes betroffen sind.


Symptome:

Ein grippaler Infekt kündigt sich an durch ein Kratzen- oder Brennen in Hals und Rachen, da die Erreger über die Atemwege in den Körper eindringen. Daraus entwickeln sich Husten, Schnupfen und Heiserkeit.
Es folgen Muskel und Gliederschmerzen, allgemeine Mattigkeit und mitunter Kopfschmerzen durch die zu geschwollenen Nasen- und Stirnhöhlen.
Die Nase läuft und sondert dabei ein klares, dünnflüssiges (seröses) Sekret ab.
Im weiteren Verlauf verändert das Sekret seine Konsistenz von flüssig zu zäh. Verursacht wird dies durch Bakterienstämme, die auf die vorgeschädigte Nasenschleimhaut aufsiedeln.
Geht die Erkrankung in die Heilungsphase über, verändert sich zudem die Farbe des Sekretes vom weislichen hin zu einer eher gelblich grünen Färbung. Dies geschieht durch Bakterien aus der Gattung der vergrünenden Streptokokken (Streptokokkus vermidans).
Der grippale Infekt hinterläßt nur eine kurze Immunität, da die verursachenden Viren ihre DNA ständig verändern, so dass sie schon nach kurzem für unser Immunsystem nicht mehr als Krankheitserreger erkennbar sind.

Therapie:

Hoch dosierte Gaben von Vitamin C stärken unser Immunsystem während des Infektes. In diesem Zusammenhang als nützlich erwiesen haben sich zudem der rote Sonnenhut (Echinacea purpurea) und die Taigawurzel (Eleutherococcus senticosus). Ansonsten hilft Bettruhe und gegebenenfalls ein Erkältungsbad mit antiviralen ätherischen Ölen.

Siehe auch:

http://www.imedo.de/practice/conditions/show/486-grippaler-infekt





  • Ein guter Artikel zu diesem Thema ist hier, indem insbesondere die Wirksamkeit von Hausmitteln beschrieben wird:
    http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/erkaeltung/naturmedi zin/hausmittel/fieber_aid_11040.html
    Falls man doch Medizin benötigt, finde ich die Website von dooyoo ganz praktisch, weil man hier anhand von Testberichten Auskunft über die Wirksamkeit von verschiedenen Produkten gegen Erkältung erhält:
    http://www.dooyoo.de/schnupfen/

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