Erfahrungen zur Krankheit Arthritis

Eine Arthritis ist eine Gelenkentzündung. Sie kann durch Bakterien verursacht, welche in den Gelenkspalt eindringen und eine Entzündung auf der Gelenkhaut (Membrana synovialis) hervorrufen. Je nach Art, Schwere und Auftreten des Infektionscharakters unterscheidet man daher in

1. infektiöse
2. septisch-metastatische
3. postinfektiöse, neoplastische (tumorbedingte)
4. enterohepatische (durch Entzündungen des Darms oder/und der Leber)

Arthritis. Diese Synovialmembran dient der Produktion von Gelenkschmiere (Synovia). Durch den erlittenen Funktionsverlußt geht die Synoviaproduktion zurück, oder kommt völlig zum Erliegen. Dadurch geht die Gelenkgängigkeit zurück was dem Gelenk zusätzlich schadet. Eine Arthritis kann zudem eitrig verlaufen. Die Rede ist dann von einer septisch, infektiösen oder auch mikrobiellen Arthritis. In der Folge kommt es zur Eiteransammlung im Gelenkspalt (Gelenkempyem, Pyarthrose). Die Erreger der Gelenkentzündung können auf dreierlei Weise in den Gelenkspalt gelangen.

Durch Ausbreitung über den Blutweg von einem anderen Infektionsherd aus (hämatogene Aussaat)
Durch Keimeinschleppung von aussen infolge einer Verletzung, Gelenkpunktion- oder Injektion (exogene Ausaat)
Durch Fortleitung von einer bereits bestehenden, gelenknahen Entzündung.

Jedoch existieren auch andere Ursachen für eine spontane bis chronische Gelenkentzündung. Durch lokale Störungen innerhalb des Gelenkes, wie auch durch Allergien und anderen autoimmunen Reaktionen reagiert der Körper mit Entzündungsreaktionen an betreffender Lokalisiation. Hierbei greifen dieselben Wikrungsmechanismen in der Entzüdnung wie bei einer Infektion, jedoch ohne septischen oder eitrigen Charakter.

Symptome:

Das Gelenk wird heiß, es schwillt an und schmerzt sowohl in Ruhelage als auch in besonderem Maße bei Bewegungen. Zumeist vermeiden Betroffene ängstlich jede Bewegung. Auch der Allgemeinzustand ist reduziert. Oftmals bestehen Anzeichen einer allgemeinen Infektion.

Therapie:

Bei Infektionen gilt: Je früher die Arthritis behandelt wird, desto besser sind die Chancen einer Ausheilung ohne bleibende Schäden. Das Gelenk wird dabei geöffnet, der Eiter abgesaugt und die Keimzahl reduziert. Gleichzeitig erfolgt eine Behandlung mit Antibiotikagaben. Wird die Behandlung hingegen zu spät eingeleitet, kommt das Sprichwort zum Tragen: „Eiter frißt sich immer weiter“. Die Gefahr von Folgeschäden steigt rapide und kann bis zum völligen Funktionsverlußt des Gelenkes führen.

Bei Autoimmunreaktionen muss die Überreaktion des Körpers durch Behandlung der Ursache oder/und durch Cortisol (bewährt) beseitigt, Abhilfe geschaffen werden. Vor allem die meistens resultierende Chronik aufgrund von Allergien, kann auf Dauer zu schweren Gelenkschäden und rheumatischen Symptomen, fließenden Übergängen führen. Auch hierbei gilt, je früher die Behandlung, desto besser.

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    Gute Besserung

  • Arthritis: Informationen, Therapie & Behandlung der Krankheit

    In dieser Darstellung fehlt m.E. die rheumatiode Arthritis und deren Darstellung als eine Autoimmunreaktion.

  • Kommentar wurde gelöscht von Charon vor mehr als 3 Jahren

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