Es ist ja schon eine ganze Weile her,als dieser Artikel geschrieben wurde,aber ich habe mich dermaßen damit beschäftigt,daß ich trotzdem antworte.Inzwischen hoffe ich doch,daß es Dir besser geht und Du psychologische Hilfe in Anspruch genommen hast.Mir ging es zum Glück nur ein paar mal früher so,dann habe ich die Gardinen zugezogen,also alles abgedunkelt,Klingel und Telefon abgestellt und mich in das kleine Kinderzinmer gelegt und ferngesehen.Das dauerte etwa 3 Tage an und dann habe ich alles wieder hell gemacht,Klingel wieder angestellt und Kontakt zu anderen Leuten gesucht.Ich habe mich angezogen und bin ins Einkaufszentrum gegangen,dort trifft man immer Bekannte.Ich nannte das das immer:Ich habe mich wieder selber an den Haaren aus dem Tief gezogen...aber ich habe auch eine unwahrscheinliche Willenskraft.Sicher ist jeder Mensch anders,aber Hilfe brauchst Du in Deinem Fall ganz sicher.LG Edschy
Kommentare für Erfahrungsbericht Einsamkeit
- Was ist zuerst passiert?
- aus dem Haus gehen
- Wann ist es passiert?
- jedes Mal
- Was ist sonst passiert?
- Einsamkeit
- Wie endete es?
- wieder ankommen
Es ist schlimm. kaum verlasse ich "meine 4 wände", überfällt mich ein tiefes und unabwendbares Gefühl der Einsamkeit. Man möchte doch meinen, dass ich noch die Gedanken und Erinnerungen meiner Familie mitnehmen kann. Aber kaum bin ich aus dem Haus heraus, wir um mich herum alles kalt!
Nur wenn meine Familie mich begleitet, ist das nicht so.
Und dann überfällt einen die Angst, nicht mehr nach hause kommen zu können oder zurück zu kehren und niemand ist da!
GRAUSAM!
Nur das Bewusstsein, meiner Arbeit nachzugehen, damit es meiner Familie gut geht, lässt mich funktionieren und jedes Mal auf's Neue überleben.
der Sucher
Stichworte (Tags): einsamkeit
Vor mehr als 4 Jahren erstellt, letzte Aktualisierung vor etwa 1 Jahr
Dieser Erfahrungsbericht wurde 2016 mal angezeigt.
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Hallo Sucher ich empfehle Dir mal einen Termin bei einem guten Psychologen dem Du einmal davon erzählen solltest.Denn es kostet Dich ja eine Menge Kraft und Mut Dich Deiner Angst und Einsamkeit jeden Tag zu stellen.Ich empfehle Dir der Sache mal auf den Grund zu gehen und Dich von Deiner Familie unerstützen zu lassen damit es Dir in naher Zukunft besser geht.Einen Versuch wäre es wert. Ich wünsch Dir alles Gute dafür.
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Hallo sucher,
ich fühle mit Dir ,wenn ich nicht meinen Sohn hätte würde ich für alles nicht die Kraft aufbringen.Habe durch meine Krankheit alle Freunde verloren und auch noch durch einige böse Intriegen .Es ist nicht einfach aber das LEBEN ist es wert auch wenn ich jeden Tag alleine bin und keine Freunde habe.Man muß POSITIV denken!!! Ich denk immer es gibt Menschen denen geht es viel schlechter als mir und ich muß dankbar sein was ich hab.
Gruß Susan
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Meiner Tochter geht es ganz genauso!!!
Ich denk mir, da brauchst Du täglich mächtig viel Kraft um überhaupt arbeiten zu gehen! Hut ab!!!! Viel Kraft für Dich weiterhin. LG jerrymouse
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Angst
Hallo Frank,
auch ih kenne diese furchtbaren Ängste, bei mir gab es dann schon die Angst vor der Angst, kommen die Panikattacken wieder, wenn ich das Haus verlasse... es war ein ewiger Kreislauf. Ich hatte aber eine wirklich gute Psychotherapie in Blankenburg/Harz in einer Tagesklinik. Ich musste alles neu lernen, rausgehen, einkaufen gehen, reden, überhaupt etwas zu unternehmen. Die Therapie hat lange geholfen, aber durch schwierige familiäre Situationen und meine Scheidung hab ich wieder so richtig heftige Depressionen und will im Moment auch nicht mit einer Therapie anfangen, Ich habe regelrechte Angst vor einem Psychologen, davor wieder von allem reden zu müssen.
Es wäre notwendig, aber im Moment kann ich einfach nicht. Du musst einen Psychologen haben, dem Du wirklich vertraust, nur dann hilft es. Außerdem hast D ja noch Deine Familie, die zu Dir steht, aber ich weiss, dass das oft auch nicht hilft, kenn ich aus Erfahrung. Ich wünsche Dir jedenfalls, dass Du es schaffst.
Ganz ganz liebe Güße Petra -
Hy
Hallo frank,diese Angst kenne ich und das ist die Angst vor Verlust! Du hast Angst deine Familie zu verlieren weil sie dir wichtig ist. kann es sein das du als Kind oft alleine warst oder oft jemanden verloren hast? Sei mir net böse Nicole
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Hallo Sucher
Ich drück dich mal lieb (aber nur wenn ich darf).Deine Beschreibung der Angst kenn ich leider nur zu Gut. Hast es du mal deinem Arzt gesagt? Weisst du es hört sich für mich an, als hättest du Panikattacke. Hast du das mal diagnostisiert bekommen von einem Arzt?
Bei mir kommt die Angst immer, sei ich alleine zu Hause, oder aber auch draussen. Egal wo ich gerade bin. Aber ich hab rausgefunden, dass dies alles von verschiedenen stresssituationen kommmen. Bist du viel unter Stress? Zu Hause? Auf Arbeit? Familie?Ich drück dir fest die Daumen.
Die Brokenwing -
geschrieben von der_Sucher vor mehr als 4 Jahren (19.11.2007 21:06)Hallo Ihr,
Das Problem ist, dass ich jeden Tag die Angst überwinden muss, und mich dem Fall in dieses schwarzen Loch zu stellen!
Das ist nicht einfach und strengt unheimlich an!!!
Das Warum kann ich nicht erklären, es ist so!!!!
Liebe grüße an euch!!
der Sucher -
Moin Frank
hier mailt Karin Maria aus Friesland. Habe eben dein Profil besucht. Ich finde dein Angst vor der äußeren Welt nicht unnormal oder so. Die Welt ist oft verdammt kalt & hart. Da kann es einem so maches Mal Schauer über die Haut jagen.
Bei mir hat sich, im Laufe der Jahre, die Angst vor der Welt in eine Art Lebens-Wut verwandelt. Beschränke mich dabei allerdings eher auf die Natur & die frische Friesenluft. Und, was meine Artgenossen angeht, so merke ich heutzutage eher, ob sie gut oder böse sind.
Finde es jedoch schön, daß du auf ein prima Familien-Nest zur+ckgreifen kannst. Das ist schon die halbe Miete .
Viele Friesengrüße -
anonym geschrieben vor mehr als 4 Jahren (29.10.2007 15:52)ach du,warum hast du angst,wo vor,und wieso einsam,hast du keinen der dich durch leben begleiten???wo sitz dein schmerz????
