- Was ist zuerst passiert?
- Ich wurde körperlich krank, bekam starke Medikamente und hab meinen Job hingeschmissen.
- Wann ist es passiert?
- ...vor ca. 9 Jahren
- Was ist sonst passiert?
- Die Krankheit war laut den Ärzten nicht heilbar, wurde durch den Stress noch schlimmer, hat mich zur Verzweiflung gebracht und ich war bereit zu sterben.
- Wie endete es?
- Heute bin ich dankbar für mein Leben, für das Glück und die Liebe die ich empfinde.
Lange habe ich mich mit dem Positiven Denken beschäftigt, doch es reicht meiner Meinung nach einfach nicht aus, weil man sich damit auch etwas vormachen kann oder sich etwas einredet, was man selbst gar nicht glaubt.
Daher ist es viel wichtiger sich auf das eigene innere Gefühl zu konzentrieren und herauszufinden was man wirklich will, denkt oder glaubt.
Sehr wichtig fand ich dabei mir jeden Tag darüber im Klaren zu sein, für was ich eigentlich dankbar bin in meinem Leben. Daher schließe ich jeden Tag die Augen und danke für all die auch noch so kleinen Momente die mir Freude bereitet haben oder die sich irgendwie gut angefühlt haben.
Das kann ein Lächeln eines Menschen, eine schöne Blume, ein blauer Himmel, prasselnde Regentropfen, ein wundersamer Käfer oder einfach nur das Rauschen des Waldes sein. So staune ich jeden Tag über die Wunder der Natur, das wundersame und teilweise lustige Verhalten der Menschen und vor allem über mich selbst.
So richte ich mein Gefühl und meine Wahrnehmung immer wieder auf die schönen Dinge im Leben und ich sehe und erfahre dadurch immer mehr davon.
Genauso wie ich mich früher auf all das Schlechte konzentriert habe und es immer stärker in mein Bewusstsein gerückt ist, so mache ich es heute mit den guten Dingen.
Ich sehe das auch nicht mehr als Selbstbetrug oder Verdrängung an, denn mir geht es gut dabei, ich bin viel gesünder, gelassener und kann mit Problemen viel besser umgehen.
Am Anfang habe ich mir noch ein Notizheft gebastelt und darin all die Dinge notiert für die ich dankbar bin. Wenn ich krank war und mir mein ganzer Körper wehtat, außer meinem kleinen Finger, dann war ich dankbar, dass mein kleiner Finger vollkommen gesund war.
Es gibt sehr viele Dinge, für die ich dankbar bin, die einfach nicht für alle Menschen selbstverständlich sind. Ich habe fließend Wasser, Strom und eine Heizung in meiner Wohnung. Ich kann lesen und schreiben und kann mir sogar einen Computer leisten. Trotzdem ich arbeitslos war, hatte ich immer genügend zu essen und musste nicht hungern.
So danke ich noch heute für all die Liebe, das Glück, den inneren Frieden und die Gelassenheit die ich empfinde, denn diese Dinge kann man nicht mit Geld kaufen und trotzdem sind sie der größte Schatz den man haben kann.
Durch meine tägliche Dankbarkeit hat sich mein ganzes Leben verändert und ich habe eine ganz neue Sichtweise auf mein Leben gewonnen.
Nun möchte ich euch noch danken – für die Zeit die ihr euch für meinen Text genommen habt und wünsche euch noch alles Gute auf euren Weg.
Vielen Dank!
Stichworte (Tags):
angst, Burnout, Dankbarkeit, Denkweise, Depression, Entspannung, Krankheit, positives Denken, Stress
Vor mehr als 2 Jahren erstellt, letzte Aktualisierung vor etwa 1 Jahr
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