Thai
Hallo teugel, schön das Du mein Profil besucht hast. Du hast viel mitgemacht im Leben. Ich wünsche dir, dass es dir jetzt besser geht und Dein Leben wieder lebenswert ist.
Viele Grüsse Thai
es liegt nun schon einige zeit zurück und heute möchte ich über mein empfinden dieser krankheit reden bzw schreiben.bis vor 4jahren wußte ich nicht das es soetwas gibt.aber ich habe es leider kennengelernt.ich vermute heute noch das die psychose durch stress ausgelöst wurde.meine wahrnehmung und konzentration überhaupt alles,war mir ängstlich .ich hatte angst vor mir selbst,und die größte angst ist auch heute noch das mir etwas passiert,egal was ich tue.in der nacht vom 11.04 zum 12.04.2006 hatte ich keinen schlaf war total aufgekratzt und alles machte mir angst.ich hörte stimmen die mich befiehlten.ich fühlte mich beobachtet und verfolgt zu werden.am morgen des 12.04. ich fand keine ruhe mein sohn wußte nicht mehr weiter und rief den krankenwagen oder notartzt an.ich kam in die psychatrie dort verbrachte ich 4 monate.von die ersten 3 tage weiß ich nichts mehr nur das mein lebensgefährte bei mir war auch über nacht in der klinik.ich habe 3 wochen mit niemanden gesprochen.dann schrieb ich alles auf und gab diese seiten einer ärtztin.sie konnte darauf hin eine diagnose stellen.ich bekam medikamente,die mir halfen einen halbwegs klaren kopf zu haben.es wurde besser aber es ist nicht weg.2007 folgte eine kur,die mir leider nix brachte.ich bin in dauerhafte behandlung die gespräche bei meinen dok tun mir immer gut,auch wenn ich ihn manches male nicht verstehe.ich war zuerst lange krankgeschrieben,dachte auch ich könnte wieder arbeiten gehen.ich mußte lernen damit umzugehen und zu leben.ich bedanke mich bei allen mitgliedern,die meinen erfahrungsbericht gelesen haben.ich hoffe und wünsche mir das es besser wird.
Stichworte (Tags): Keine Stichworte (Tags) vergeben
Vor mehr als 2 Jahren erstellt, letzte Aktualisierung vor mehr als 2 Jahren
Dieser Erfahrungsbericht wurde 577 mal angezeigt.
Hallo teugel, schön das Du mein Profil besucht hast. Du hast viel mitgemacht im Leben. Ich wünsche dir, dass es dir jetzt besser geht und Dein Leben wieder lebenswert ist.
Viele Grüsse Thai
Hallo Teugel,schön das du mich besucht hast.Da gehört wirklich Mut zu deine Erfahrungen bei einer Psychose zu schildern.Meine eineiige Zwillingsschwester ist eine Betroffene die seit sie 17 Jahre ist an einer Psychose leidet.Heute mit fast 42 Jahren kommt sie gut mit Medikamenten eingestellt im Alltag zu recht.Sie ist teilzeitbeschäftigt und hat auf der Arbeit oft Stress.Mit ambulanter Therapie und seit Jahren eingestellten Medikamenten geht es ihr gut.Meine Schwester hatte einige Schübe hinter sich es ist nicht einfach doch mit der Zeit hören sie auf und auch du kannst wieder arbeiten.Drücke dich und wünsche dir viel Erfolg.Liebe Grüße Capri
Hallo teugel du hast mein Profil besucht und ich danke dir dafür.
Ich wandel seit einigen Jahren auf dem spirituellen Pfad und bevorzuge alternative Medizin. Vor meinem Wandel zum spirituellen Pfad 2006, hörte ich Nachts in meinem Kopfkissen, Stimmen und Geräusche. Seltsamerweise beunruhigte mich dieses Erlebnis nicht und ich lies es zu. Hin und wieder kamen diese Sympthome und gingen auch wieder. Seit 2007 arbeite ich mit Reiki, höre ich keine Geräusche und Stimmen mehr, dafür erreichen mich öfters Hohe aber leise Töne die wohl in einem anderen Frequenzbereich liegen.Ärzte würden das wohl als eine Form von Tinnitus bezeichnen.Da mich diese Töne aber nicht stören, empfinde ich diese als natürlich. Ich sehe mich daher als Empfänger, von Signalen aus der geistigen Welt, welche ich sicher auch irgendwann mal erkennen und verstehen kann. Ich sehe diese Erfahrungen als Teil von mir und beabsichtige nicht, diese natürlichen Phänomene von Psychoärzten zerstören zu lassen.
Ich lege gerne hin und wieder meinen nüchternen Verstand wie ein Buch beiseite und lasse es zu, das Emotionen, Geistiges und Natürliches Empfinden und der Urinstinkt des Menschen mich leiten.
Der Verstand den heute die Menschen unserer Welt prägen, ist nach meinem Empfinden nicht der natürliche Ur-Verstand , da dieser durch unsere Laufbahn von Kindergarten bis zum Hochschulabschluß gewaltsam verändert wird. Um dann in einer kalten, erfolgsorientierten Hochleistungsgesellschaft so zu funktionieren hat wie diese es sich vorstellt. Ich wurde und empfinde dies heute sehr bewusst das meine eigentlichen Talente während meiner Schuljahre nicht gefördert wurden, ich wurde stattdessen auf die moderne Berufswelt eingestellt, die mich aber im laufe der letzten 20 Jahre, nie beruflich gesehen glücklich gemacht haben. Langsam aber sicher baue ich meine künstlerische kreative Ader neu auf und entdecke immer wieder welche Fähigkeiten in mir stecken. Und ich kenne viele Menschen, denen es ähnlich ergangen ist und die sich wieder zu ihren eigentlichen Fähigkeiten zurückfinden.
LG SpiritofR Andre
Es ist gut und lobenswert, dass Du Dich und Deine Krankheit so ausführlich beschrieben hast. Du hilftst damit vielen Leuten.
lg
Ulli
![]()
Aufgrund deines Erfahrungsberichtes, möchte ich nun zuerst einmal erklären, was eine Psychose überhaupt ist, denn unter diesem Begriff, werden Krankheiten zusammengefaßt, bei denen schwere Beeinträchtigungen der psychischen Funktionen vorliegen. Und das Ausmaß dieser Krankheit ist so schwer, dass eine Bewältigung aus eigener Kraft kaum mehr möglich ist! Es ist sozud´sagen der Bezug zur Wirklichkeit, erheblich gestört, auch das Denken, sowie die Wahrnehmung, das Wollen und das Fühlen, sind enorm beeinträchtigt.
Es leitet sehr schnell in eine Schizophrenie ab, dieses kommt aus dem griechischen und bedeutet Seelenspaltung! Dieser Begriff umschreibt die Wahrnehmung der Betroffenen, die zwei nebeneinanderstehenden und teilweise unvereinbare Wirklichkeiten bedeuten.
Es gibt unendlich viele Gründe für diese Krankheit, die ich jetzt nicht aufzählen möchte. Nur die Behandlungsarten dürften hier von Interesse sein. Sie sollten grundsätzlich von Fachärzten für Psychiatrie behandelt werden! Eine Behandlung kann stationär, aber auch ambulant erfolgen.
Dabei empfiehlt sich eine Kombination von medikamentöser Therapie, speziell mit Psychopharmaka, den sogenannten Neuroleptika, sowie auch psychotherapeutische Verfahren, z.B. stützende Gespräche als sinnvoll.
Diese Krankheit ist auch keine unheilbare Krankheit! Bei der Mehrheit der Betroffenen nimmt sie einen günstigen Verlauf.
Bei einem Drittel der Erkrankten heilt die Psychose nach einem einzigen Kranheitsschub wieder aus! Bei einem weiteren Drittel, kommt es zu mehreren psychotischen Schüben, über einen längeren Zeitraum mit Interwallen, in denen die Betroffenen beschwerdefrei sind.
Lediglich das letzte Drittel ist chronischer Natur, die ständig vorhandene Symptome, oder eine anhaltende Persönlichkeitsveränderung aufweisen.
Erkrankte können sich an Sozialpsychiatrische Vereine, oder Selbsthilfegruppen, oder Dienste am Gesundheitsamt, bei niedergelassenen Ärzten für Psychiatrie und auch an geriatrische Krankenhäuser wenden.
Die Angehörigen sollten sich sehr gut über besagte Krankheit informieren, da sie auch erheblich belastet sein können, und sie sollten auch auf die eigene seelische Gesundheit achten.
Hallo Teugel
Schön das Du dir das mal von der Seele geschrieben hast.
Du hast sicher noch einen langen Weg vor Dir. Doch es lohhnt sich immer zu kämpfen.
Gebe die Hoffnung nicht auf.
Viel kraft wünscht Dir Moonlight

Wir kümmern uns gerne um Ihr Anliegen
imedo GmbH
Greifswalder Straße 156
10409 Berlin
Fon: 030 - 688 316 - 0
Fax: 030 - 688 316 - 190
info@imedo.de
imedo ist ein Partner u.a. von:
© 2007 - 2012 imedo GmbH, alle Rechte vorbehalten.
Die unter www.imedo.de angebotenen Dienste und Inhalte sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen