Kommentare für Erfahrungsbericht mein leben mit bulimie und depressionen alles unter einem hut zu bekommen

Was ist zuerst passiert?
bulimie, magersucht, kind, ausbildung, depressionen
Wann ist es passiert?
im august2005
Was ist sonst passiert?
5 Jahre bulimie und magersucht mit 16 bis 21J dazwischen therapie
Wie endete es?
bis jetzt kein erfolg mit tabletten

hier möchte ich mal erzählen wie meine depressionen zustande kam. so genau weiß ich das auch nicht aber ich fang einfach mal an. mit 16 jahren hatte ich nicht glauben wollen dass ich bulimie hatte. dann wurde es immer schlimmer denn meine eltern trennten sich, mein damaliger freund verließ mich, so rutschte ich immer tiefer hinein in meine sucht. geholfen hat mir zu diesen zeitpunkt keiner. meine mutter war mit ihrem neuen lover beschäftigt und zu meinem stiefvater wollte ich nicht mehr. eine zeitlang wohnte ich dann bei meiner oma aber da gabs dann auch mal streiterei wo ich kurze zeit später wieder auszog. im jahr 2004 lernte ich meinen jetzigen lebensgefährten kennen der mir geholfen hat meine bulimie in den griff zu bekommen. ich schwebte das erste mal auf wolke sieben was ich vorher auch nicht kannte. im jahr 2005 habe ich mein kind zur welt gebracht und im jahr 2006 meine ausbildung und jetzt im jahr 2007 habe ich meinen führerschein gemacht. mir wurde es in letzter zeit alles zuviel d.h. kind versorgen, einkaufen, haushalt machen, zog mich immer mehr zurück und lies keinen mehr an mich ran, meine ganze lebenslust war weg, lachte kaum noch, wollte selbstmord begehen. tja und als mal meine oma zu besuch kam und die meinte ich soll mein kind nicht so anschreien, hat es bei mir klick gemacht. wie recht sie hatte!! also erzählte ich dann meinem mann die probleme die ich hatte. war so froh dass er verständnis dafür hatte, denn mir war das peinlich weil ich alles auf die reihe kriegen wollte. nun sieht man ja wie weit ich kam. am gleichen tag habe ich einen termin beim arzt gemacht. bis dahin wusste ich ja noch nicht dass ich depressionen hatte. fragt sich nur wie lang ichs schon haben könnte ohne es bemerkt zu habe. erst als ich beim arzt war hab ich ihm gesagt dass es mir nicht gut geht und dass mir so ziemlich alles zuviel wurde. er sah es mir auch gleich an und fragte soweit auch nicht mehr viel nach und bekam gleich mal für vorerst 2 wochen antidepressiva verschrieben. am gleichen tag nahm ich gleich eine und merkte noch nicht viel. am nächsten morgen nahm ich wieder eine und ich kam mir vor als hätte ich einen tag zuvor zu tief ins glas geschaut, hatte kopfschmerzen, lallte rum und meine gangart war auch so wie die eines betrunkenen. dann dachte ich mir da ich irgendwie den tag überstehen muss, beschloss ich die tabletten am abend vor dem zubett gehen zu nehmen. mit erfolg, ich schlief endlich mal wieder nachts ohne einen gedanken zu verschwenden durch und mir ging es am morgen wieder besser. so ging ich wieder in die frische luft raus und auch wieder zum einkaufen. aber momentan habe ich wieder einen tiefpunkt erreicht wo ich momentan auch nicht weiter weiß. ich mach mir sorgen um meinen kranken mann der an morbus crohn leidet und im stuhlgang wieder blut hat. er wurde erst vor ca 3-4 monaten operiert und nun gehts im seit paar tagen auch wieder schlechter.das heißt, ich bin mit meinen problemen wie auch schon oben benannt wieder alleine und muss schaun wie ich wieder zurecht komme. alles andere wird sich noch zeigen. nun machen sich neuerdings auch meine eltern um mich sorgen die nie was mitbekommen hatten erst ab da wo ich es ihnen erzählt habe. schon komisch dass es manche erst mitkriegen wenns meist schon zu spät ist!!!

so heut schreib ich mal weiter. seit dem bericht war ich wieder 2 mal beim arzt und habe stärkere tabetten bekommen, citalopram 30mg. er will versuchen dass es mir bis weihnachten/neujahr wieder besser geht. wenn nicht krieg ich noch stärkere. mal schaun wies weiter geht.

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Vor mehr als 4 Jahren erstellt, letzte Aktualisierung vor mehr als 4 Jahren

Dieser Erfahrungsbericht wurde 1548 mal angezeigt.

  • Du Arme ,

    da haste aber schon viel durchgemacht ! Ich drücke Dich Pinje

  • Richtige Gruppe ?

    Liebe Anonyme, warum hast du deinen Erfahrungsbericht in die Gruppe Weichteilrheuma gestellt ? Wäre der Bericht nicht bei "Eßstörungen" besser aufgehoben ?
    Liebe Grüße, die Moderatorin (A88)

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