- Was ist zuerst passiert?
- Ich kam in die Pubertät
- Wann ist es passiert?
- vor 2 Jahren
- Was ist sonst passiert?
- nichts
- Wie endete es?
- noch nicht
Hallo!
In den letzten Wochen bewege ich mich in immer mehr Foren und daher bin ich auch auf Imedo.de gestoßen!
Ich habe ein riesen Problem, was anfangs immer garnicht so als Problem aufgefasst wird.
Ich habe gerne Sex!
Ich dachte immer, dass es ganz normal sei, Sex zu haben, einfach Bock auf Sex zu haben, wenn man es von der biologischen Sicht aus betrachtet, ist es ja auch normal.
Bei mir stieg das Verlangen nach Sex stetig an! Ich liebe Frauen, ich liebe alles an Ihnen und ich brauche das Gefühl in sie einzudringen, sie stöhnen zu hören, sie zu verwöhnen.. einfach ihre nackte Haut auf meienr zu spüren!
Ich interessierte mich bereits früh für Frauen (Mädchen), Sex und alles was damit zu tun hatte. Anfangs ging es nur um normalen Sex, da ich kaum Erfahrungen hatte. Mit der Zeit wurde Sex in den bekannten Stellungen zur Normalität und ich wollte Neues probieren. Glückerlicherweise hatte ich damals eine Freundin, die ebenfalls experimentierfreudig war und ich genoß es sehr. Wir hatten viel Spaß.
Mit der Zeit wollte ich jedoch immer mehr.. mehr Sex, mehr Aufregung, mehr Nervenkitzel!
Ab diesem Punkt entfernte ich mich von meiner Freundin. Sie reduzierte den Sex und wollte nicht mehr... und ich betrog sie!
Ich wollte es nicht, wirklich, es passierte einfach.
Ich lief abends durch die City, sah eine komplett fremde Frau und hatte zu dieser Zeit zwei Tage keinen Sex, ich konnte nicht mehr.
Sie sprach mich sogar an, wir flirteten und anfangs dachte ich noch: "Was tust du hier?". Am Ende des Abends hatten wir sowohl die Parkbank als auch ihr Treppenhaus und Bett vollends genutzt.
Als ich aufwachte, starrte ich nur an die Wand und fragte mich, warum ich das gemacht hatte.
Es ist einfach, wie eine Art innere Stimme, ein Verlangen, das mir sagt, dass ich Sex brauche. Das schlimme daran ist, dass es primär um Sex geht und nicht um die Frau.
Ich betrog sie noch öfters, merkte aber auch, dass die Beziehung zu meiner Freundin besser wurde, so komisch es klingt. Sie fühlte sich weniger bedrängt und wir waren doch relativ glücklich. Den Sex holte ich mir von anderen Frauen. Ich schlief auch mit meiner Freundin, nur eben sehr wenig.
Ich weiß, dass Betrug etwas schlimmes ist, nur veränderte sich damals auch mein Bild von Beziehungen, Treue... Ich lernte, dass ich meinen Drang befriedigen muss, dann war ich glücklich, andererseits merkte ich, dass wenn ich viel Sex habe, es mit meiner Freundin besser geht.
Alles drehte sich um Sex, meine Fantasien entwickelten sich auch Kleinigkeiten.. wie etwa einem Frühstück im Büro.
Wenn ich beobachtete wie meine Kollegin ihr Brötchen aß, allein das reichte schon und ich assoziierte es sofort mit Sex.
Natürlich fand sie es irgendwann raus und verließ mich. Ich denke da heute immer noch viel dran, da es sozusagen den Grundstein meiner Sucht legte und ich sie sehr liebte, auch wenn das durch meine Handlungen nicht wirklich deutlich wurde!
Seit den Eregnissen sind zwei Jahre vergangen. Zwei Jahre in denen ich alles durch- und erlebte. Ich dachte, dass mein Verlangen irgendwann aufhören würde, wenn ich mit den verschiedensten Frauen und vorallem die verschiedensten Sachen ausprobiert hätte. Daher "nutzte" ich die letzten 2 Jahre... Dem war nicht so, ich brauchte immer mehr, damit der Kick blieb.
Ich habe mich vor kurzem in Behandlung begeben und versuche meine Sucht, die es ja wirklich ist, zu behandeln.
Momentan bin ich alleine... was eine Beziehung angeht und habe Angst, nie eine wirkiche Beziehung führen zu können. Denn obwohl ich viel Lust empfinde, ist es nicht mit einer Beziehung gleichzusetzen und ich kann auch nicht mehr... auch wenn es meistens belächelt wird, so ist es doch eine Belastung, für mich und andere... dafür das es immer als schönste Sache der Welt angesehen wird. Mir geht es dabei nicht so..
Es ist ein innerer Zwang, ein kleiner Mann im Ohr, der mir sagt, dass ich Sex brauche, so oft es geht. Worauf das zurückzuführen ist, weiß ich nicht, nur muss ich etwas ändern. Es ist kaum zu glauben, dass mich der Sex mittlerweile bis zur Verzweiflung gebracht hat und noch schlimmer... mit der Zeit stumpft man einfach ab. Sex hat für mich nicht mehr annähernd die Bedeutung, die er noch vor ein paar Jahren hatte.
Und die Angst alleine zu bleiben, ohne Partner, gerade im Alter ist da wie nie...
Stichworte (Tags):
allein, Befriedigung, Behandlung, einsamkeit, Fau, mann, Orgasmus, Sex, Sexsucht, sucht, Therapie
Vor mehr als 3 Jahren erstellt, letzte Aktualisierung vor mehr als 3 Jahren
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