Normalerweise macht gesunde Ernährung ja nicht krank, sondern ist gut. Durch eine gesunde Ernährung tut man seinem Körper ja was gutes.
In der Kategorie Ernährung werden die unterschiedlichsten Aspekte diskutiert http://www.imedo.de/groups/list/19-ernhrung
Kann gesunde Ernährung krank machen?
geschrieben von Jenny1981 vor mehr als 4 Jahren (12.09.2007 09:57) - Andere Fragen in diesem Monat
Tags: Ernährung, gesund, gesundheit, krank, Krankheit
Diese Frage wurde 3186 mal angesehen.
14 Antworten
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Der Meinung bin ich auch. Und eigentlich kann man ja heutzutage von allem süchtig werden. Warum dann nicht von gesunder Ernährung.
geschrieben von nils_holgersson
vor mehr als 4 Jahren (12.09.2007 09:59) -
Von was man heutzutage alles süchtig werden kann? Echt krass!
geschrieben von Dana82 vor mehr als 4 Jahren (12.09.2007 10:29)
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Wenn Sie durch gesunde Ernährung eine ausgewogene Vollkost mit viel frisches Gemüse, Obst, Getreide, ev Milchprodukte .. ev. Fisch ... usw (siehe die Ernährungspyramide)
frisch zubereitet verstehen ...und auch etwas Sport treiben ...dann ist alles in bester Ordnung .. Man wird eben sensibler ...man weiss auch selbst was man braucht ..der Geschmackssinn hilft dann auch mit !geschrieben von almud vor mehr als 4 Jahren (12.09.2007 10:46)
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PS kennen Sie das Buch Kursbuch gesunde Ernährung von Ingeborg Münzing-Ruef ???
geschrieben von almud vor mehr als 4 Jahren (12.09.2007 10:52)
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Liebe almud, nein, das Kochbuch kenne ich nicht. Aber danke für den Tip!
geschrieben von Jenny1981 vor mehr als 4 Jahren (12.09.2007 11:18)
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ich hab gehört, dass es eine krankheit "orthorexia nervosa" gibt. Dabei wird die gesunde Ernährung an sich zur Sucht
geschrieben von Maya
vor mehr als 4 Jahren (12.09.2007 11:20) -
Vielleicht denken manche Leute, dass sie durch gesunde Ernährung vor Krankheiten geschützt sind und steigern sich dann so rein, dass sie süchtig werden.
geschrieben von LeCorbusier
vor mehr als 4 Jahren (12.09.2007 11:21) -
EINSEITIGE Ernährung kann krank machen. Wenn ich nur noch z.B. Äpfel esse und sonst nichts, so gesund sie auch sind, werd ich wohl krank. Kommt immer auf die Definition an....
geschrieben von tipf1975 vor mehr als 4 Jahren (12.09.2007 11:59)
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Hallo!
Ich schließe mich an: Kommt immer drauf an, was ich nun grad unter "gesunder Ernährung" verstehe - also was ich dann nun konkret esse.
Als gesunde Ernährung wird heutzutage ja alles Mögliche "vermarktet": Besonders viele - oder besonders wenige Kohlenhydrate ... viele Fette (aber nur gute) - oder ganz wenig Fett ... nur noch Biowaren - oder doch eher nicht ... bloß keine E-Nummern und so mehr - oder überhaupt nur noch Rohkost ... auf die Blutgruppe abgestimmtes Essen - oder doch eher nach den Mondphasen ... usw. usf.
All zu viel weiß man nach wie vor nicht darüber, was denn nun wirklich DIE gesunde Ernährung sein soll - die dann für alle und immer gesund und toll ist. Ich persönlich vermute ja mal, dass es das eh nicht gibt. ;-)
Und dann ist es ja auch noch so, dass bestimmte Dinge, die eigentlich als gesund gelten - von manchen Menschen gar nicht vertragen werden oder echt schädlich für sie sind, selbst in kleinen Mengen. Es gibt inzwischen Menschen, die von Vollwerternährung krank geworden sind ... es gibt Menschen, die von Rohkost krank werden ... usw. usf. Insofern also: Ja, gesunde Ernährung KANN krank machen - jedenfalls, wenn ich nach einem allgemeingültigen "gesund"-Begriff gehe und das auf jeden Menschen runterbrechen würde.
Letztlich muss (das denke ich jedenfalls) jeder für sich entscheiden, was er glaubt und für wahr und passend für sich empfindet - wo also der eigene Körper eben fit + leistungsfähig damit ist/bleibt. Und vielleicht verändert sich das ja auch: Also was heute für mich + meinen Körper passt - kann in ein paar Jahren schon nicht mehr ganz so toll sein. Kommt sicher auch auf die Lebensumstände und so an.
Wirklich gesund ist es also vor allem dann, wenn ich gelernt habe, auf meinen Körper zu hören + zu achten ... seine Signale deute und beachte ... und mich eben danach richte. Das jedenfalls glaube ich.
Sonnige Grüße von der Gänseblümin.
geschrieben von Gaensebluemin vor mehr als 4 Jahren (12.09.2007 13:00)
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> Und dann ist es ja auch noch so, dass bestimmte
> Dinge, die eigentlich als gesund gelten - von
> manchen Menschen gar nicht vertragen werden oder
> echt schädlich für sie sind, selbst in kleinen
> Mengen.Welche beispielsweise?
> Es gibt inzwischen Menschen, die von
> Vollwerternährung krank geworden sind ...Das ist eine haltlose Behauptung. Mir ist in nunmehr zehn Jahren Gesundheitsberatung und Kontakt mit Tausenden von Vollwertköstlern NOCH NIE auch nur ein einziger begegnet, der durch die Vollwerternährung krank geworden wäre. Auch unter den Ärzte, die etliche zehntausend von Patienten mit Vollwerternährung behandelt haben, ist nichts - aber auch gar nichts - von jemandem bekannt, der davon krank geworden wäre.
Alle Beispiele von angeblich krank gewordenen Menschen zeigten, daß entweder gar keine Vollwerternährung durchgeführt wurde, daß massive Fehler dabei gemacht wurden oder daß die Menschen bereits vorher krank waren. Es ist nun einmal so, daß viele erst durch einen hohen Leidensdruck und die Tatsache, daß die üblichen Therapien versagten, zur Vollwerternährung kommen. Und da kann die Vollwerternährung natürlich die durch jahrzehntelange Fehlernährung angerichteten Schäden auch nicht mehr beheben.
> es gibt Menschen, die von Rohkost krank werden ...
Es gibt Menschen, die durch falsche Ernährung krank werden. Auch mit "Rohkost" kann man sich so falsch ernähren, daß dadurch Krankheiten entstehen, bspw. wenn man sich rein von Früchten ernährt.
geschrieben von joan vor mehr als 4 Jahren (31.12.2007 10:01)
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Hallo joan!
>> Und dann ist es ja auch noch so, dass bestimmte Dinge, die
>> eigentlich als gesund gelten - von manchen Menschen gar nicht
>> vertragen werden oder echt schädlich für sie sind, selbst in
>> kleinen Mengen.> Welche beispielsweise?
Okay, ich kann mir zwar nicht vorstellen, dass Du noch nie von Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Allergien, Stoffwechselkrankheiten oder sonstwas gehört/gelesen hast - aber bitte, ich zähl Dir halt mal ein paar Beispiele auf:
Zitrusfrüchte gelten z. B. meist als sehr gesund - würde mein Sohn aber auch nur eine halbe Apfelsine essen, würde es ihm ziemlich mies gehen. Er verträgt die Säure darin einfach nicht.
Von einer Userin hier hab ich mal gelesen, dass sie einige Obst- und Gemüsesorten einfach gar nicht verträgt.
Tomaten sind an sich auch recht gesund - doch ich kann keine rohe Tomate essen, auch nicht bloß ein Stück im Salat oder so, weil ich sonst ersticken würde.
Dinkel gilt ebenfalls als sehr gesund - dennoch gibt es nicht wenige Menschen, die ihn nicht essen können. Weiß jetzt nicht, obs am Gluten liegt oder sonstwas.
... usw. usf. ...
>> Es gibt inzwischen Menschen, die von
>> Vollwerternährung krank geworden sind ...> Das ist eine haltlose Behauptung.
Sollte es tatsächlich falsch sein - ziehe ich es gern zurück und überlasse Dir und Deinen Informationen das Feld. So detailliert und umfassend habe ich mich dazu nicht informiert.
Ich habe das mal in einem Buch gelesen. Und zwar in einem, das eindeutig pro-Vollwertkost geschrieben war, darüber informierte und die Menschen grundsätzlich überzeugen wollte. Das aber eben auch davor gewarnt hat, eine Religion daraus machen zu wollen - und es ALLEN Menschen überall auf der Welt "aufzwingen" zu wollen. Weil nämlich nicht alle Menschen gleich sind - und es immer Menschen gibt, die mit irgendwas an sich Gutem eben nicht gut zurecht kommen. Mir erschien das sehr glaubhaft und nachvollziehbar und verständlich - deshalb habe ich es ohne Hinterfragen einfach weitergegeben. Aber es steht Dir frei, mich von etwas anderem zu überzeugen. ;-)
Sonnige Grüße von der Gänseblümin.
geschrieben von Gaensebluemin vor mehr als 4 Jahren (31.12.2007 11:04)
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Liebe Gänseblümin,
Bitte verzeih, wenn das ein wenig nach Angriff klang. So war es nicht gedacht.

> Okay, ich kann mir zwar nicht vorstellen, dass Du
> noch nie von Nahrungsmittelunverträglichkeiten,
> Allergien, Stoffwechselkrankheiten oder sonstwas
> gehört/gelesen hastDoch, natürlich. Ich habe damit regelmäßig zu tun, weil sie mittlerweile sehr verbreitet sind. Aber diese Krankheiten werden nicht durch die gesunden Lebensmittel verursacht, sie zeigen sich nur beim Verzehr dieser Lebensmittel. Verursacht werden sie durch den jahrzehntelangen Verzehr ungesunder Nahrungsmittel.
Die Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Allergien, die du aufzählst, sind ganz typische ernährungsbedingte Zivilisationskrankheiten. Ich versuche es mal an einem Beispiel zu erklären:
Wenn ich es richtig verstehe, dann hast du eine Tomatenallergie. Dein Immunsystem reagiert falsch auf bestimmte Proteine, die in der Tomate vorkommen. Dafür kann die Tomate natürlich nichts und Millionen anderer Menschen essen regelmäßig Tomaten, ohne daß sie dadurch eine Allergie bekommen würden. Und vermutlich konntest du früher auch mal Tomaten essen, ohne daß du irgendwelche Reaktionen verspürt hast. Die Frage ist daher: Was ist bei dir anders? Warum kann dein Immunsystem nicht mehr mit den Tomatenproteinen umgehen? Was ist da passiert, was an deinem Immunsystem ist da 'defekt'?
Das Fehlverhalten des Immunsystems hat natürlich Ursachen. Wenn wir die Ursachenkette weiter zurückgehen, dann finden wir eine gestörte Antigen-Antikörper-Reaktion. Diese Störung hat wiederum Ursachen und die liegen in einer langjährigen Fehlernährung mit stark verarbeiteten Nahrungsmitteln und einem Überverzehr an tierischem Eiweiß. Oder anders herum: Die langjährigen Ernährungsfehler führen zu Stoffwechselstörungen und einer Überlastung des Immunsystems. Das wiederum führt zu einer fehlerhaften Antigen-Antikörper Reaktion und weil diese besteht, treten bei bestimmten Lebensmitteln Beschwerden auf. Die Tomate kann natürlich überhaupt nichts dafür, daß dein Immunsystem fehlerhaft reagiert.
Wenn du sagst, daß die Tomate dich krank macht, dann bedeutet das letztendlich nur, daß du beim Verzehr der Tomate Beschwerden hast. Aber die Tomate ist nur ein Auslöser, krank gemacht haben die die langjährigen Ernährungsfehler.
Das ist sehr wichtig zu wissen, denn wenn man in solchen Fällen einfach nur die Lebensmittel meidet, dann ändert das ja nichts an dem gestörten Stoffwechsel und dem überlasteten Immunsystem. Obwohl man die Auslöser meidet, entstehen dann im Lauf der Zeit immer mehr Reaktion auf immer mehr Lebensmittel. Das geht dann so weit, daß manch einer die Lebensmittel, die er essen müßte, um die Krankheitsursache zu beseitigen, gar nicht mehr essen kann, weil er schon gegen fast alles allergisch ist. Dann wird es sehr, sehr schwierig, eine Allergie noch in den Griff zu bekommen.
Die Lösung liegt bei den Allergien, wie bei allen erworbenen Krankheiten, im konsequenten Abstellen der
Ursachen. Man muß die Ernährungsfehler korrigieren. Dann normalisiert sich auch die Stoffwechselstörung, das Immunsystem arbeitet wieder wie vorgesehen und dann kann man nach einiger Zeit auch wieder Tomaten essen, ohne Beschwerden zu bekommen.> Zitrusfrüchte gelten z. B. meist als sehr gesund -
> würde mein Sohn aber auch nur eine halbe
> Apfelsine essen, würde es ihm ziemlich mies
> gehen. Er verträgt die Säure darin einfach nicht.Aber normalerweise kann ein Mensch problemlos Apfelsinen essen. Es stellt sich daher die Frage, warum das bei deinem Sohn nicht der Fall ist. Die Beschwerden beim Verzehr einer Apfelsine sind bereits ein Krankheitssymptom. Die Apfelsine ist dabei wieder nur Auslöser der Beschwerden und kann nichts für die vorliegende Krankheit.
> Dinkel gilt ebenfalls als sehr gesund - dennoch
> gibt es nicht wenige Menschen, die ihn nicht
> essen können. Weiß jetzt nicht, obs am Gluten
> liegt oder sonstwas.Es gibt Allergien gegen das Gluten und es gibt die Zöliakie, die man als eine Art nach innen gerichtete Allergie ansehen könnte. Dabei reagieren die Schleimhäute des Dünndarms auf das Gluten. Beide Krankheiten sind ernährungsbedingt und haben ihre Ursache in der bereits erwähnten langjährigen Fehlernährung.
> Das aber eben auch davor gewarnt hat, eine
> Religion daraus machen zu wollen - und es ALLEN
> Menschen überall auf der Welt "aufzwingen" zu
> wollen.Das ist in jedem Fall falsch, da hat das Buch absolut Recht. Mit Missionierung erreicht man niemanden, aber wenn man den Menschen die Zusammenhänge erklärt, sind sie in der Lage, selbst zu entscheiden und diese Entscheidung muß man dann natürlich auch respektieren.
> Weil nämlich nicht alle Menschen gleich sind -
Aus Stoffwechselsicht sind tatsächlich alle Menschen (und die meisten Tiere) gleich. Wir tragen alle nur eine unterschiedliche Konstitution mit uns herum, sprich, die unterschiedlichen Stoffwechselbereiche sind unterschiedlich anfällig.
> und es immer Menschen gibt, die mit irgendwas
> an sich Gutem eben nicht gut zurecht kommen.Das ist sicher richtig, aber dann darf man natürlich nicht das Gute als Ursache ansehen, sondern muß sich fragen, warum der Betreffende das nicht verträgt. Ich kann dir ein weiteres bekanntes Beispiel nennen: Wenn jemand von einer zivilisatorischen Ernährung auf eine Vollwerternährung umstellt und zum ersten Mal Vollgetreide in die Ernährung aufnimmt, dann gibt es gerne mal Unpäßlichkeiten. Man könnte nun die Schuld dem Getreide geben und sagen, daß derjenige die gesunde Kost einfach nicht verträgt. Wenn man aber weiß, daß Vollgetreide durch Fabrikzucker unverträglich wird, dann kann man das richtig einordnen. Dann weiß man, daß das eine vorübergehende Phase ist und die Unpäßlichkeiten verschwinden, sobald kein Fabrikzucker mehr gegessen wird.
> Aber es steht Dir frei, mich von etwas anderem
> zu überzeugen. ;-)Ich will dich gar nicht überzeugen. ;) Das kann ich auch gar nicht, denn nur du kannst dich selbst von etwas überzeugen. Ich kann nur die Zusammenhänge erklären und dir anbieten, eventuelle Fragen zu beantworten.
Liebe Grüße...
geschrieben von joan vor mehr als 4 Jahren (31.12.2007 15:48)
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@ joan:
Heute (eigentlich) nur kurz ... bin müde ... *entschuldigendlächel*
Irgendwie scheint mir zunehmend, dass hier ein paar erhebliche Missverständnisse vorliegen ... jedenfalls unterstellst Du mir ein paar Mal offenbar ganz was anderes, als ich geschrieben habe bzw. argumentierst gegen irgendwelche vermeintlichen Einwürfe, die gar nicht meine sind/waren:
Ich habe lediglich gesagt/geschrieben, dass manche Menschen das eine oder andere an sich sehr gesunde Nahrungsmittel nicht essen können - davon, dass die Ursache oder so dafür bei den "gesunden Nahrungsmitteln" liegen würde, habe ich weit und breit nichts geschrieben! Wieso also argumentierst Du so ausführlich dagegen?
Wieso sollte ich sowas auch behaupten - dass das Quatsch ist, weiß ich selbst. Deine ganzen Erklärungen hierzu sind also (zumindest was mich betrifft) "Eulen nach Athen getragen".
Ich habe lediglich etwas über den Fakt an sich geschrieben - und nichts über die Ursachen und Hintergründe oder sonstwas. Denn darum ging es nicht - bzw. danach wurde nicht gefragt.
Abgesehen davon: Nein, Tomaten machen mich nicht krank (wie Du schriebst, dass ich angeblich gesagt hätte - was gar nicht der Fall ist) - Tomaten lösen lediglich diverse Symptome aus. Und nein, ich habe noch nie Tomaten vertragen - als ich das erste Mal eine aß (als Erwachsene), reagierte ich bereits so.
Das gleiche trifft auf meinen Sohn zu: Selbstverständlich weiß ich, dass die Tatsache, dass er keine Apfelsinen verträgt, nicht an den Apfelsinen liegt - sondern an seiner Neurodermitis. Dass auch die Apfelsinen eben nur Symptome bei ihm auslösen - aber deswegen nicht per se ungesund wären. Habe ich doch auch gar nicht anders behauptet.
Und: Nein, es ging mir ganz und gar nicht darum, die Vollwertkost oder irgendeine andere Ernährungsform hier mies zu machen oder ihr die "Schuld" für irgendwelche Symptome zu geben. Ich schrieb lediglich, dass nicht jeder diese Kost gleich gut verträgt - weil die Menschen eben unterschiedlich sind. Und dass man die Umstellung sachte machen sollte, wegen der besseren + komplikationsarmen Anpassung des Verdauungsapparates an die veränderte Kost, weiß ich sowieso - ist ja "ein alter Hut".
Und so wie ich Deine Zeilen lese/verstehe - scheinst Du genau dasselbe zu meinen/sagen. Wieso also widersprichst Du mir dann so energisch?
*irritiertundverwundertguckundimmerstaunenderdenkopfschüttel*
Und nein, so einfach ist es eben nicht bei jedem, so von wegen: Iss halt gesünder - und dann wird alles gut.
Das ganze Gift in meinem Körper (von der Druckerschwärze der Zeitungen, die ich als Kind vor quälendem Hunger aß ... von den giftigen Reinigern, die ich als Kind schlucken musste ... usw. usf.) ... der permanente Hunger, die Mangelernährung usw. in meinen ganzen Kinder- und Wachstumsjahren ... die vielen Nächte/Wochen/Monate im schimmeligen Kohlenkeller ... usw. usf. ... die tun eben ihre Wirkung - und ich werde sie wohl auch nicht wirklich wieder los. Obwohl ich mit meinem Heilpraktiker da wirklich dran bin. Doch ich werde wohl froh sein müssen, wenn nicht immer neue Spätschäden dazukommen - umkehren werd ich da nicht viel können. Und ganz ehrlich: Meine Tomaten-Unverträglichkeit ist da echt nicht das Schlimmste - die stört mich eigentlich gar nicht.
Also: Tu mir bitte einen Gefallen - und lass mir gegenüber Deine Allgemeinplätze für Otto Normalverbraucher einfach. Sie sind fehl am Platz - und treffen eben nicht auf jeden so Eins zu Eins zu.
Aber wie gesagt, ich geh jetzt erstmal schlummern ... bin müde. Ich mag solche gar so simplen Parolen bloß einfach nicht. Die sind einfach viel zu oft viel zu kurz gegriffen - und die Menschen und ihre Körper sind nunmal viel zu verschieden.
geschrieben von Gaensebluemin vor mehr als 4 Jahren (01.01.2008 02:52)
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