Wer hat Erfahrung mit der Medikamenten einnahme nach einer Bypass-OP ?

geschrieben von ossa Female vor mehr als 2 Jahren (13.12.2009 13:09) - Andere Fragen in diesem Monat

Wer hat Erfahrung mit der Medikamenten einnahme nach einer Bypass-OP ?

Tags: Bypass

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9 Antworten

  • Guck mal hier:

    http://www.sanego.de/Krankheiten/Bypass-Operation/

    Das ist eine extra Website für Bypass.Da gibt's ne Menge Information,auch über Medikamente.

    geschrieben von dragon-saphira Female vor mehr als 2 Jahren (13.12.2009 17:23)

  • Hallo Ossa,

    Erfahrungen habe ich damit keine (und hoffe auch, dass es dabei bleibt).

    Es gibt jedoch zwei Mikronährstoffe bzw. körpereigene Substanzen, die in hohen Dosen langfristig in der Lage sind, Herz und Kreislauf soweit zu stabilisieren, dass die erforderlichen Medikamente reduziert werden können. Im günstigsten Fall wäre Absetzen möglich. Das aber immer unter Anleitung/Kontrolle des Facharztes.

    Das sind Vitamin C (5 Gramm und mehr) sowie Coenzym Q10 (300 mg). Beide Substanzen führen zur Gesundung des Herzens und der Blutgefäße (Minimierung der Risiken für Arteriosklerose, Herzinfarkt, Schlaganfall u.m.). Das wichtigste dabei ist: Beide Substanzen sind im Gegensatz zu Medikamenten nebenwirkungsfrei.
    Zum Nachlesen kann ich Dir zwei Online-Bücher empfehlen:
    Das Vitamin C-Buch
    Das Coenzym Q10-Buch

    Liebe Grüße und noch einen schönen 3. Advent
    bermibs

    geschrieben von bermibs Male vor mehr als 2 Jahren (13.12.2009 18:42)

  • Ein freundliches Hallo !

    Um welche Medikamente handelt es sich denn ?

    Gr. - Inheil

    geschrieben von Inheil Male vor mehr als 2 Jahren (14.12.2009 10:03)

  • Hallo Inheil,

    es handelt sich um:

    MetoHexalSucc 47,5 mg,

    Simvastatin 1A 30 mg,

    Pantoprazol Hexal 40 mg und

    Ass 100 mg.

    Da fast kein Magen mehr,führt es immer wieder zum Gallenerbrechen.Möchte wenn möglich die Medikamente auf ein Minimum reduzieren.

    Gruß Ossa

    geschrieben von ossa Female vor mehr als 2 Jahren (14.12.2009 19:50)

  • Erstmal Ossa, die Medikamente nur (!!!) in Rücksprache mit dem Arzt reduzieren. Eine Frage hätte ich auch noch, anfangs dachte ich es handelt sich um einen Herzbypass, aber theoretisch gibt es ja Bypässe am Magen, Halsschlagader...

    Bei einem Herzbypass kommt es auf deine Werte an, ein Blutverdünner ist fast unerlässlich (Ass 100), auch ein Blutdrucksenker (meto Hexal) wird meines Wissens meist gegeben (ob der oder ein anderer hängt wieder von den Werten ab), um das Herz zu entlasten. Ich kenne Patienten, die aber z.B. nach einer Bypass OP ohne Blutfettsenker (Simvastatin) sind. Das Pantoprazol solltest du morgens auf nüchternen Magen einnehmen, da es der Magenschutz ist.

    Sprich auf jeden Fall nochmal mit deinem Arzt, auch über die Probleme, die du hast, vielleicht kann man was umstellen, aber machs bitte nicht selber Gut!

    geschrieben von Katzentatzen vor mehr als 2 Jahren (15.12.2009 07:02)

  • Hallo Ossa !

    Nun wird ja eine Bypass-Operation aus ganz bestimmten, schwerwiegenden Gründen durchgeführt. Wie ist es denn bei Dir überhaupt dazu gekommen?

    Wurde (vor der OP) bei Dir eine Stenokardie (Angina pectoris) festgestellt?

    Haben sich möglicherweise Anzeichen eines Raynaud-Syndroms bemerkbar gemacht?

    Wurdest Du mit Nitrohaltigen Medikamenten behandelt? Z.B. auch mit Nifedipin?

    Wurden Isotopenuntersuchungen bzw. Koronarangiografien durchgeführt? Dies sind Methoden, mit denen man genau feststellen kann, welche Bereiche des Herzmuskels nicht ausreichend mit Blut versorgt werden; und hiervon wiederum hängt die Entscheidung ab, ob eine Bypass-OP oder eine Angioplastie erfolgversprechender ist.

    Da nun die OP bei Dir bereits erfolgt ist, haben meine Fragen lediglich den Sinn zu erfahren, ob diese Operation aus prophylaktischen Gründen durchgeführt wurde (z.B. zur VERMEIDUNG eines Herzinfarktes) oder - hat ein Herzinfarkt vorgelegen und die OP erfolgte danach?

    m.fr.Gr. - Inheil

    geschrieben von Inheil Male vor mehr als 2 Jahren (15.12.2009 12:26)

  • Hallo Ossa,

    falls Du Vitamin C in höheren Dosen einnehmen möchtest, solltest Du darauf achten, gebundenes ph-neutrales Calciumascorbat (Ester C) zu verwenden. Da Dein Verdauungstrakt ja schon geschädigt ist, kommt es damit zu keiner Säurebelastung von Magen und Darm. Empfindliche Menschen reagieren mitunter mit Durchfall auf hohe Dosen reiner Ascorbinsäure.

    Liebe Grüße
    bermibs

    geschrieben von bermibs Male vor mehr als 2 Jahren (15.12.2009 15:44)

  • Hallo Inheil,

    nach 3 Stents die immer wieder zu gingen,wurde die Bypass-OP gemacht.Das ist jetzt 1 Jahr her.

    Suche einfach eine Alternative zu den Tabletten,die mir sehr auf den Magen und Befinden schlagen.Entweder gar keine mehr oder etwas was mich nicht immer wieder zum Galleerbrechen bringt.

    LG Ossa

    geschrieben von ossa Female vor mehr als 2 Jahren (15.12.2009 22:23)

  • Hallo Ossa !

    Nun kann, will, und darf ich natürlich NICHT in die Medikation Deines behandelnden Arztes eingreifen - aber unter den so gegebenen Umständen und Deinem momentanen gesundheitlichen Zustand, würde ich (an Deiner Stelle) sehr schnell und genauso dringend, ein äußerst ernsthaftes Gespräch mit ihm herbeiführen.

    Zu den von Dir aufgeführten Medikamenten:

    1. METOHEXAL - ein Beta-Rezeptorenblocker, der zur Blutdrucksenkung bei koronarer Herzkrankheit (Erkrankung der Herzkranzgefäße) zum Einsatz kommt. Darf bei Herzmuskelschwäche nicht zum Einsatz kommen. Kann zu Nierenfunktionsstörungen führen. Darf bei Absetzen nur sehr langsam und vorsichtig "ausgeschlichen" werden, weil sonst die Gefahr einer Minderdurchblutung des Herzmuskels besteht. Beinhaltet geradezu unzählige Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln. Und - die im Hintergrund lauernde Tücke - es sind ständige Kontrollen des Blutzuckerspiegels erforderlich, weil dieses Medikament einen erniedrigten Blutzucker verschleiert. (WURDE BEI DIR IM ZURÜCKLIEGENDEN JAHR EINE SOLCHE UNTERSUCHUNG DURCHGEFÜHRT ?)

    2. SIMVASTIN - ein Cholesterin-Synthese-Enzymhemmer, bei erhöhtem Blutfettspiegel. Hier gleich die Frage; wann wurden Deine Leber- Nieren- und Schilddrüsenfunktionen letztmals kontrolliert. WARUM? Weil dieses Medikament bei Leber- und Nierenfunktionsstörungen und bei Schilddrüsenüberfunktion nicht zum Einsatz kommen darf. Hier ist eine ständige Kontrolle der Transaminasen (Leberfunktionswerte) geboten. Darüber hinaus besteht ein starkes Risiko für ernsthafte Muskelerkrankungen (Myopathie) Entsprechende Vorsicht ist ebenso geboten, bei gleichzeitiger Einnahme von Medikamenten zur Behandlung verschiedener Herz-Kreislauf-Erkrankungen. (siehe Metohexal) Nebenwirkungen des Medikamentes selbst, sowie Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sind so vielfach, daß eine auch nur annähernde Benennung hier nicht möglich ist.

    3. PANTOPRAZOL - ein Protonenpumpenhemmer der die Abgabe von Magensäure unterdrückt. Soll nicht bei ERBRECHEN, Bluterbrechen und Magengeschwüren verordnet werden. Pantoprazol verringert die Aufnahme von Vitamin B 12 im Organismus und stellt ein erhöhtes Risiko für Magen-Darm Infektionen dar. Darf ebenfalls (siehe Simvastin) bei Leber- und Nierenfunktionsstörungen nicht eingenommen werden. Führt zu Durchfall und Erbrechen. Zu beachten: Es bestehen Wechselwirkungen mit Blutgerinnungshemmern!!! (z.B. Acetylsalicylsäure - ASS)

    4. ASS 100 - und genau dies wird bei Dir zur Blutgerinnung eingesetzt! Auszug aus einem Fachbuch für innere Medizin: "Viele Fachleute empfehlen, täglich Aspirin einzunehmen, um weitere Infarkte zu verhindern. Der Nutzen dieser Behandlung ist selbst in diesen Kreisen heftig umstritten. Ihr Nachteil liegt in der häufigen MAGENUNVERTRÄGLICHKEIT."

    Auch bei gerinnungshemmenden Mitteln steht dort: "Ob diese Medikamente einem Herzinfarkt vorbeugen können, ist in der Medizin seit JAHRZEHNTEN umstritten. Unumstritten ist allerdings, daß Gerinnungshemmer als Nebenwirkung schwere Blutungen verursachen können."

    Soviel zu Deinen Medikamenten (natürlich ist dies nur eine Auszugsweise Wiedergabe, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt)

    Ich würde sehr schnell und sehr deutlich mit meinem Arzt sprechen. Es gibt andere Möglichkeiten.

    m.fr.Gr. - Inheil



    geschrieben von Inheil Male vor mehr als 2 Jahren (16.12.2009 08:29)

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