wenn es ZU wenig ist, dann ist das möglich. Kann aber auch sein, dass sie zum Zeitpunkt der Untersuchung noch nicht da waren.
Wo hat man es denn dann gesehen ? Im Ultraschall ?
geschrieben von 2049er vor mehr als 2 Jahren (09.04.2010 13:57) - Andere Fragen in diesem Monat
Tags: Pneumothorax Rippenfell Zwerchfell Lunge Entzündung MRT CT Brustschmerz Rippenschmerz
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wenn es ZU wenig ist, dann ist das möglich. Kann aber auch sein, dass sie zum Zeitpunkt der Untersuchung noch nicht da waren.
Wo hat man es denn dann gesehen ? Im Ultraschall ?
geschrieben von ARWEN1x
vor mehr als 2 Jahren (09.04.2010 15:05)
aufgrund eines Unfalls hatte ich im Sept. 2009 eine Rippenserienfraktur. Nach anfänglich dauerhaft starkem Stechen & Druckschmerz, entzünden sich mittlerweile die noch fühlbaren Bruchstellen & die Muskeln drumherum immer wieder ca. alle 2 Wochen ( stechende Schmerzen & Nachtschweiss ).
Bei mir wurden ein MRT & ein CT vom Thorax gefertigt, ohne dass jedoch ein Pneumothorax festgestellt wurde.
Wenn ich atme, höre ich aber an bestimmten Stellen ein Knacken. Dieses Knacken kann man auch fühlen, wenn man mit den Fingern über die betreffenden Stellen fährt. Es fühlt sich an, als würde man eine Luft- oder Flüssigkeitsblase wegdrücken. Die Stellen wechseln in einem Radius von ca. 10 cm unter der Haut an beiden Flanken / am Rippenbogen.
geschrieben von 2049er vor mehr als 2 Jahren (09.04.2010 15:54)
Das kann auch ein Reibegeräusch sein. Da muss nicht Luft oder Flüssigkeit die Ursache sein. Wenn Du das auch fühlen kannst, dann ist es ja außerhalb des Thorax, also zwischen Rippen und Muskulatur. Wenn da immer mal eine Entzündung ist, hat sich dort ja auch Narbengewebe gebildet. Und das kann "arbeiten" und als Reibegeräusch gehört und als knistern gefühlt werden.
Ist aber nur eine Vermutung von mir, aufgrund Deiner Beschreibung.
geschrieben von ARWEN1x
vor mehr als 2 Jahren (09.04.2010 16:02)
Danke für die Antwort. Das Knacken im Zusammenhang mit den Entzündungen interessiert irgendwie meinen behandelnden Artz nicht, obwohl es sehr auffällig ist. ...es könnte sein, denn dieses Knacken beim Atmen und Draufdrücken geht immer mit den Entzündungen der betreffenden Stellen einher. An Entzündungsfreien Tagen ist es kaum zu spüren.
Obwohl 9 Rippen gebrochen bzw angebrochen waren, frage ich mich manchmal, ob es normal ist, dass diese Schmerzen nach 6 Monaten nicht richtig weggehen bzw. sich einige Stellen immer wieder entzünden.
Es betrifft auch nur den Rippenbereich, ansonsten habe ich keine Schmerzen an irgendwelchen Muskeln oder Knochen.
Keine Besonderheiten im Blutbild. Nur ein wenig zuviel Eiweiss im Urin ( aber da sagte der Arzt, dass dies bei mehreren Knochenbrüchen normal sei )
geschrieben von 2049er vor mehr als 2 Jahren (09.04.2010 16:12)
Wie äußert sich denn die Entzündung ? Bei einer Entzündung ist immer eine Rötung, eine Schwellung und Hitze in dem entzündeten Gebiet. Du schreibst aber von stechenden Schmerzen und Nachtschweiß. Im BB keine Entzündungszeichen. Woher nimmst Du da an, dass es Entzündungen sind ?
Sind denn alle Rippen wieder richtig verheilt ? Sollte eigentlich sein nach der langen Zeit, manchmal kommen aber auch Störungen vor, wenn 2 Rippen nicht richtig zusammenwachsen.
Frag doch mal Deinen Arzt ( oder einen Chirurgen), ob es auch ein Hautemphysem sein kann ?
geschrieben von ARWEN1x
vor mehr als 2 Jahren (09.04.2010 16:21)
Immer wenn eine Entzündung kommt, entsteht ein Druckgefühl im Bereich der unteren Rippen (seitlich & hinten, rechts und links ), danach fangen die Bruchstellen ( die als Knubbel spürbar sind ) an zu stechen und später stellen sich allgemeine Schlappheit & Müdigkeit, extremer Bewegungsschmerz zusammen mit Nachtschweiss und extremen Stichen ein. Und eben dieses Knistern unter der Haut, über den Bruchstellen.
Wenn man Glück hat, ist diese Entzündung nach ca. 3-4 Tagen wieder weg, um dann 2 Wochen später wiederzukommen 
Ich habe den Arzt nach einer Luft- oder Flüssigkeitsblase unter der Haut gefragt...er hat es nebenbei verneint und mich danach angeschaut, als hätte ich die seltsamste Frage der Welt gestellt. Ich denke, seitens des Arztes besteht kein Interesse an solchen Sachen. Ausser Ibutop, Arcoxia & Co. ( die ich aber mittlerweile tunlichst weglasse !) und der ewigen Aussage, dass man bei Rippenbrüchen nichts machen könne, wurde mir hier leider nur wenig weitergeholfen
geschrieben von 2049er vor mehr als 2 Jahren (09.04.2010 16:34)
War denn zum Zeitpunkt Deines Unfalls ein Pneumothorax vorhanden ?
Entzündungen sind das bestimmt nicht, meiner Meinung nach aber normal ist das, was Du beschreibst, auch nicht.
Schau mal bei Hautemphysem nach und dann frage Deinen Arzt nochmal genauer. Wenn er nicht darauf eingeht, würde ich zu einem Thoraxchirurgen oder wenigstens zu einem allgemeinen Chirurgen gehen.
geschrieben von ARWEN1x
vor mehr als 2 Jahren (09.04.2010 16:42)
nein, ein Pneumothorax wurde weder im MRT noch im CT festgestellt.
Warum die sog. " Entzündungen " immer wieder kommen, ist mir bisher ein Rätsel.
Kann sich so ein Hautemphysem entzünden oder eine Entzündung hervorrufen? Wie wird so etwas entfernt ?
Ein Besuch bei einem Thoraxchirurgen wird mir wohl nicht erspart bleiben.
Rückblickend kann ich nur sagen, dass diese Rippenfraktur aus einem langjährigen Sportler ohne Arztbesuche eine ziemlich hilflose Gestalt gezaubert hat, die sich so durch den Alltag kämpft.
geschrieben von 2049er vor mehr als 2 Jahren (09.04.2010 16:52)
Ich kann das so ohne 1. den genauen Befund zu kennen und es nicht gesehen zu haben auch nix weiter dazu sagen aber wenn Du bei Hautemphysem nachliest, passt es doch ganz gut. Ich könnte mir nur einen Mechanismus vorstellen, der durch Instabilität der Rippen, z.B. bei Lagewechsel entsteht... weil eben nicht alle 9 richtig wieder zusammengewachsen sind ( vllt. auch eine oder 2 gar nicht ???. Konnte man alle Bruchstellen im Rö.bild richtig sehen ?
Also, zumindest käme mir jetzt der Verdacht und ich würde der Frage nachgehen. Dass man ab und zu durch die Narben Beschwerden hat, nach so einer Rippenserienfraktur das ist "normal" oder kann zumindest so sein aber nicht solche "Ereignisse" wie Du sie beschreibst.
Zu Deiner Frage: Wenn die Ursache beseitigt ist, ist auch kein Hautemphysem mehr da. Das muss man dann nicht speziell entfernen.
geschrieben von ARWEN1x
vor mehr als 2 Jahren (09.04.2010 17:00)
Also erst noch mal: Supervielen Dank für die Ideen & Ansichten. Ich kämpfe mich mit jeder wohl ein wenig voran.
Ja, die Brüche waren auf dem CT Ende Januar gut sichtbar. Sie befinden sich zum Grossteil im seitlichen Rippenbereich der mittleren und unteren Rippen.
Laut dem letzten radiologischen Befund waren die Rippen alle in der richtigen Position (nicht verschoben) , die Frakturen partiell konsolidiert, aber eben noch nicht vollständig durchbaut.
geschrieben von 2049er vor mehr als 2 Jahren (09.04.2010 17:23)
HM? hat man bei den Aufnahmen auch mal an die Brustwirbel gedacht ? Mir erging es quasi umgekehrt.. ewige Druckschmerzen in der rechten unteren Rippengegend.. links auch aber weniger..NICHTS niemand fand was.. aber die letzte LUNGEN röntgenaufnahmen zeigten deutlich die grossse problematik meiner Brustwirbel.. Komisch es wurde zuvor schon 2 Mal die Lunge geröngt und diese Ärzte sahen das nicht !!!!!
Die Brustwirbel liegen doch zwischen den RIPPEN und alles zusammen ist wichtig für die Atmung .. auch ich habe dadurch Probleme mit Ausdauer mit Sport mit laufen usw.. wenn ichGlück habe und die Wirbel sich beruhigen oder eben mal richtiger !!! liegen --geht es mir viel besser.. leider ändert sich das durch Heben durch bewegungen usw.. immer wieder..
geschrieben von Blunabluna vor mehr als 2 Jahren (10.04.2010 20:32)
Die Brustwirbel sind in dem CT prima zu erkennen. Nun weiss ich leider nicht, ob der Radiologe sich besondere Mühe beim Begutachten gegeben hat. Aber in seinem Bericht erwähnt er nichts Besonderes bezügl. der Brustwirbel.
Allerdings lagen zwischen der Fertigung des CT´s und der Verkündung der Begutachtung durch den Radiologen ca. 10 Minuten. Ich frage mich immer, wie schnell diese Jungs alles auf den Bildern überblicken.
Ich habe mir jetzt überlegt, diese Bilder so schnell wie möglich einem Thoraxchirurgen zur Beurteilung vorzulegen. Mal schauen, ob mich dies weiter bringt...zurück in Richtung "normales Leben"
geschrieben von 2049er vor mehr als 2 Jahren (10.04.2010 21:57)
Meist schaut sich der Radiologe die Aufnahmen schon während der Untersuchung an. Deshalb muss er dann nur noch mal darüberschauen und alles im Zusammenhang sehen, um beurteilen zu können. Ein Thorax-CT ist aber nicht geeignet, die Brustwirbel zu beurteilen, weil die ganz anders untersucht werden müssen, in einer anderen Technik. Man sieht die Brustwirbel da nur unvollständig.
Dass ein Thoraxchirurg die CT-aufnahmen besser beurteilen kann als ein Radiologe, glaub ich allerdings nicht. Ich würde ihm eher das zeigen, was Du tastest an der Haut, in der Zeit wo es da ist.
Genauso ist es bei einer Lungenröntgenaufnahme. Wenn sie richtig gemacht wird, sieht man in der Übersichtsaufnahme die Brustwirbel gar nicht, weil da der Herzschatten davor ist. Nur in der seitl. Aufnahme von der Lunge, da kann man auch etwas zu einigen Brustwirbeln sagen, wenn man sie gut sieht. Ansonsten muss man sie extra in einer anderen Technik röntgen und die andere Ebene sowieso.
geschrieben von ARWEN1x
vor mehr als 2 Jahren (10.04.2010 23:43)
Richtig Arwena -- auf meiner seitlichen Lunenröntgenaufnahme war es aber soo schlimm schon zu sehen .. Mrt kam dann später !
Ich möchte dazu mal was sagen noch .. aus eigner erfahrung !! Bei einem Kardiologen der meine Adern am hals prüfte -- hörte ich von ihm .. sie haben Knoten links und rechts am hals sie müssen das unbedingt klären !! ich darf !!!!!?? das eigentlich nicht ... Ja und in seinem bericht stand auch nichts davon .
Bei einer Röntgenuntersuchung der HÜFTEN .. sagte die Ärzin dort.. ohje wie geht es ihnen denn so ?? aber schade sie sind ja wegen der hüften hier..
solche Dinge kann ich massen weise erzählen .. warum auch immer ein Arzt so sein MUSS!! ?? Unbegreiflich aber ist leider so.. nur ganz ganz wenige brechen dieses geheime schweigen ..
geschrieben von Blunabluna vor mehr als 2 Jahren (11.04.2010 10:43)
Du erzählst immer etwas richtiges und ziehst dann die falschen Schlussfolgerungen bzw. interpretierst es falsch.
Ein Radiologe ist dazu da, das zu röntgen, was auf dem Schein steht. Mehr DARF er gar nicht. Er ist kein behandelnder Arzt.Was erwartets Du dann NOCH ? Es kann ihn oder sie zwar interessieren, wie es Dir sonst so geht aber eine andere Röntgenuntersuchung ohne vorherige körperliche Untersuchung oder sonstiges, ist doch völlig unfachlich und gehört da auch nicht hin. Wenn der Radiologe DAS will, dann hätte er Facharzt f. Allgemeinmedizin werden müssen, mit Röntgenschein.
Und ein Kardiologe ist schon verantwortungsbewusst, wenn er die Knoten sieht und Dich darauf hinweist, dass Du sie hast und sie abklären sollst. Es gehört aber nicht in sein Fachgebiet.
geschrieben von ARWEN1x
vor mehr als 2 Jahren (11.04.2010 10:55)
Arwena?? ist es verantwortungsbewusst.. wenn ein arzt etwas sieht es aber nicht sagen darf? Nur weil man wegn was andrem geschickt wurde oder untersucht ? Solche fälle kann ich dir haufenweise sagen ! und das dadurch andre krankheiten nicht erkannt und behandelt werden ist dann egal?? warum dürfen Ärzte das nicht ?? unverständlich !
geschrieben von Blunabluna vor mehr als 2 Jahren (10.05.2010 11:10)
Wenn ein Arzt etwas sieht, was nicht zu seinem Fachgebiet gehört, DARF er es doch auch sagen, wieso denn nicht ???
NUR: Wenn es einer ist, der eine bestimmte Untersuchung machen soll, dann hat er dazu einen Auftrag von dem überweisenden Arzt. Dann kann und darf er nicht eigenmächtig diesen Auftrag erweitern und noch andere Untersuchungen machen. Bzw. DARF er das, aber er bekommt es dann nicht bezahlt und einen Befundbericht kann er dann auch nicht machen, es hat ihm ja niemand den Auftrag dazu erteilt.
Er hat aber andere Möglichkeiten ( außer, den Patienten darauf hinzuweisen und es ihm auch zu sagen):
Er kann den überweisenden Kollegen anrufen und ihn darauf hinweisen, was ihm aufgefallen ist.
Er kann seinen Befund schreiben und da darunter schreiben: Nebenbefund: und dann die Auffälligkeit dazu schreiben und dann noch darunter schreiben: weitere Abklärung angeraten.
Warum Du es aber anders erlebt hast, kann ich Dir natürlich nicht beantworten. Wenn ich so ein Arzt wäre, würde ich es so machen, eben so wie es in meinen Möglichkeiten stehen würde. Alles umsonst, würde ich natürlich auch nicht machen wollen
Denn dann könnte ich ja meine Praxis bald schließen. Für Zusatzuntersuchungen hätte ich ja dann auch zusätzliche Kosten, die oft nicht unerheblich sind. Wirtschaftliches Denken, gehört schon dazu. Ob uns das als Patient nun gefällt oder nicht.
P.S Du könntest Dir ruhig mal angewöhnen, mich Arwen zu nennen und nicht Arwena, sonst muss ich mich eigentlich auch nicht angesprochen fühlen
Ich nenne Dich auch nicht (mehr) Blunta
geschrieben von ARWEN1x
vor mehr als 2 Jahren (10.05.2010 11:35)
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