Hallo Baroness !
Bei dem von Dir angesprochenen Zusammenhang (zumindest der Frage ob denn überhaupt einer besteht) wird es schwierig und verwirrend.
Raynaud-Syndrom: ... scheint durch Verengungen und Krämpfe in den Arteriolen verursacht zu werden. Es kann durchaus unabhängig von anderen Erkrankungen auftreten, ist jedoch mitunter ein Symptom der sogenannten Sklerodermie, einer seltenen und ernsthaften Erkrankung, bei der sich die Haut verhärtet und innere Organe Schaden nehmen.
Fibromyalgie: Seit ca. 15 Jahren gibt es die Fibromyalgie als definierte Diagnose. In "FACHKREISEN" wird heftig darüber gestritten, ob es sie überhaupt gibt. Die genauen Ursachen sind bis heute nicht bekannt. Lassen wir nun einmal die Diskussionen, Vermutungen usw. z.B. über den Stoffwechsel des Nervenbotenstoffes SEROTONIN unbeachtet und wenden uns neueren "BETRACHTUNGEN" zu: Angeblich soll eine bestimmte Körpersubstanz außerhalb der Zellen - sie besteht aus Zucker-Eiweißmolekülen - und hat die Aufgabe, als Mikrofiltersystem die Körperzellen zu versorgen, bei Fibromyalgiepatienten gestört sein. Hierdurch ist eine unzureichende Versorgung der Zellen mit Sauerstoff und anderen Nährstoffen die Folge.
ABER - auch Erkrankungen wie z.B. die nach Zeckenbiß auftretende Borreliose können teilweise Symptome wie bei einer Fibromyalgie entwickeln!
Demzufolge wäre ja noch nicht einmal eine latente Infektion mit noch unbekanntem Erreger mit letzter Sicherheit auszuschließen.
Wenn wir den Kreis hier schließen und zum Raynaud-Syndrom zurückkehren (Minderdurchblutung, Sauerstoffunterversorgung) --ähnlich wie bei Fibro-- dann wird es natürlich unerläßlich, auch noch eine Claudicatio intermittens mit "an Bord" zu nehmen. Obwohl die Gründe für die Mangeldurchblutung hier unterschiedlich sind.
Auch wenn sich die Erscheinungsformen dieser Krankheiten an verschiedenen Punkten berühren und teilweise "ähnliche" Symptome zeigen, handelt es sich um selbstständige Krankheiten.
m.fr.Gr. - Inheil
geschrieben von Inheil
vor mehr als 2 Jahren (11.04.2010 10:31)