Hallo, habe Platzanst und muss übermorgen zum MRT kann mir jemand gute Tips geben ?

geschrieben von Kagi Female vor etwa 1 Jahr (05.07.2010 21:44) - Andere Fragen in diesem Monat

Hallo, habe Platzanst und muss übermorgen zum MRT kann mir jemand gute Tips geben ?

Tags: Klaustrophobie, mrt, platzangst

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7 Antworten

  • An etwas Schönes denken, Dir etwas Kleines als Talismann mitnehmen (nichts mit Metall) und den Hausarzt fragen, was Du für ein Medikament zur Angstlösung nehmen kannst. Ich kenne das so, dass man auch vor der Untersuchung ( ca 1 Std. vorher ) Trevilor gibt, dort wo das MRT gemacht wird).Man muss da aber sagen, dass man Platzangst hat.

    Ich persönlich würde es aber besser finden, am Abend vor der Untersuchung, schon mit einem Medikament zu beginnen, was Du vom Hausarzt bekommst, weil er weiß, was Du sonst noch für Medikamente nimmst und ob sich das miteinander verträgt. Dazu hättest Du ja morgen noch Zeit. Wenn der Hausarzt sagt, dafür wäre er nicht zuständig, (das weiß ich nicht) dann würde ich mit meiner Medikamentenliste morgen dorthin gehen, wo das MRT übermorgen gemacht werden soll und das schonmal mit dem Arzt absprechen, der die Untersuchung macht. (musst Du dort an der Anmeldung nur sagen, dass Du Platzangst hast und deswegen nochmal vorher Rücksprache nehmen möchtest) Ich kenne das auch so, dass man dann sich schonmal das Gerät zeigen lassen kann und Tipps holen kann, wie Du das gut überstehen kannst.

    ich wünsche Dir viel Erfolg.

    Wenn alles gar nix nutzt,...... musst Du eben probieren.... und es keine andere Möglichkeit zur Diagnosefindung gibt, keinen Ersatz.....dann kannst Du Dich erkundigen, wo es in Deiner Nähe ein offenes MRT gibt. Das ist etwas anders gebaut und nicht so eine enge Röhre. Die gibt es aber nicht überall.

    Hier hab ich ein Beispiel aus Lübeck gefunden, da wird ein offenes MRT erklärt

    http://www.radiologen-luebeck.de/siteservice/aktuelles/aktuellopen.html

    lG Arwen

    geschrieben von ARWEN1x Female vor etwa 1 Jahr (05.07.2010 22:38)

  • Ich versteh dich mit deiner Panik da sehr gut, für mich ist es jedes Mal ein Drahtseilakt da drin und in den letzten 4 Jahren war ich über 10 mal in der Röhre Sehr schlecht!

    Normalerweise muss man am Anfang einen Fragebogen ausfüllen, wo auch nach Klaustrophobie gefragt wird, wenn du dort ja angekreuzt hast kommst du nur mit Beruhigungsmittel in die Röhre. WICHTIG: ein Beruhigungsmittel bekommst du nur, wenn eine Begleitperson dabei ist und bleibt, vom Taxi heimfahren lassen ist nicht erlaubt!

    Ausserdem bekommst du einen Ball in die Hand, wo du jeder Zeit draufdrücken kannst, wenn du es nicht mehr aushältst.

    Solltest du Atemübungen können, sind sie auf jeden Fall hilfreich sehr gut!

    Alles Gute!

    geschrieben von Katzentatzen vor etwa 1 Jahr (06.07.2010 06:12)

  • Dass eine Begleitperson dabei sein muss, kenn ich nicht so, klingt aber nicht "verkehrt" Gut.......Ich kenne es so, dass man da nur etwas länger nach der Untersuchung noch da bleiben muss und auch mit dem Taxi nach Hause fahren kann oder sich abholen lassen kann. Nur auf keinen Fall selbst fahren...Das sind eben alles Dinge, die man vorher schon abklären könnte.

    geschrieben von ARWEN1x Female vor etwa 1 Jahr (06.07.2010 06:30)

  • Ich persönlich schaff das in einer "normalen" Röhre absolut nicht und gehe deshalb immer zu einem Radiologen,der eine "offene" hat.

    Mittlerweile gibt's aber fast überall in der Nähe solche MRT's.Telefonier doch mal einige Radiologen ab.

    geschrieben von dragon-saphira Female vor etwa 1 Jahr (06.07.2010 07:27)

  • vielen Dank für die vielen Tips und Antworten. Werde mir wohl wirklich etwas geben lassen. sofern es laktosefrei ist. Hoffe aber dass ich danach nicht so daneben bin jemanden anzurufen da ich eigentlich vorhabe selbst zu Klinik zu fahren und das Auto ein anderes Mal zu holen. Die Wartezeiten in der UniFrauenklinik sind ziemlich lang und das möchte ich meiner Familie nicht zumuten. Leider muss ich das genau dort machen lassen (kann also nicht in ein offenes) weil meine Kasse das sonst nicht bezahlt.

    geschrieben von Kagi Female vor etwa 1 Jahr (06.07.2010 14:05)

  • Frag bitte vorher nach wegen dem fahren, nicht, dass das MRT dann nicht gemacht wird! Ich finds interessant, dass es auch Praxen gibt, denen das nicht so wichtig ist, in allen 3, wo ich bisher war, war das immer ein Riesenakt!

    geschrieben von Katzentatzen vor etwa 1 Jahr (07.07.2010 06:23)

  • ....Ich finds interessant, dass es auch Praxen gibt, denen das nicht so wichtig ist, in allen 3, wo ich bisher war, war das immer ein Riesenakt!....

    Eine Begleitperson ist bei einem Angstpatienten mit Panikattacken sicher immer von Vorteil und sehr wichtig. Wenn aber jemand "nur" eine Klaustrophobie hat und wegen der Untersuchung ein leichtes Beruhigungsmittel bekommt, und das nur einmalig (wie ja auch bei CT und PET, z.B.)...., fällt mir kein Grund ein, warum das sein MUSS. Weil die Reaktionsfähigkeit herabgesetzt ist/sein kann, ist es wichtig, dass derjenige nicht selbst Auto fährt (oder selbst am öffentlichen Verkehr teilnimmt )

    Aber in einigen Aufklärungsbögen steht sogar, dass man u.a. auch mit öffentlichem Verkehrsmittel nach Hause fahren kann nach einem MRT mit Beruhigungsmitteln....wie z.B. auch hier in Bremen:

    http://www.mrbremen.de/patienteninformationen-magnetresonanztomographie-platzangst--klaustrophobie-2.html

    ...oder hier in Rostock:

    http://www.kliniksued-rostock.de/klinikum/Magnetresonanztomographie-MRT.184.0.html

    oder in Berlin:

    http://www.ct-mrt-neuroradiologie.de/patientenaufklaerung/mrt-untersuchung.php

    könnte sicher noch mehr aufzählen...(und genauso gibt es eben Patientenaufklärungen, die beinhalten, dass eine Begleitperson wünschenswert wäre oder eine Begleitperson gefordert oder angeraten wird, je nach Formulierung)

    Man darf auch eine Agoraphobie nicht mit einer Klaustrophobie verwechseln. (und als Tag steht: Klaustrophobie)

    Bei einer Agoraphobie kenne ich es auch nur so, dass da eine Begleitperson dabei sein muss. ...wie auch beim CT und bei einer PET....Aber eben bei solchen Patienten, nicht nur bei diesen Untersuchungen sondern in allen schwierigen Situationen.

    Wenn das in einigen Praxen so gehandhabt wird, dann sind sie eben besonders vorsichtig, um sich auch rechtlich zu schützen aber dass es unbedingt medizinisch nötig ist, glaub ich nicht und ich kenne auch nur eine Praxis, die es so macht, ohne dass ich denke, dass es den anderen nicht wichtig ist, wie die Patienten hinterher nach Hause kommen. Was sollten dann die Patienten machen, die als vorübergehende Medikation über einige Zeit Beruhigungsmittel nehmen ? Sie gehen doch auch nicht nur noch mit Begleitperson auf die Straße (wenn nicht sowieso eine schwerwiegende Angststörung vorliegt) ?!.


    geschrieben von ARWEN1x Female vor etwa 1 Jahr (07.07.2010 07:37)

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