Ein freundliches Hallo !
Es erscheint sinnvoll, die Psoriasis (Schuppenflechte) in verschiedene Erscheinungsformen zu unterteilen.
Psoriasis (ganz allgemein) = diejenige Form mit den bekannten Hautbeeinträchtigungen (kommt am häufigsten vor)
Dehnen sich die Psoriasis-Flecken auf den ganzen Körper aus, spricht man von einer Erythrodermie.
Treten an den Psoriasis-Herden Pusteln auf - von einer Psoriasis pustulosa und -
bei etwa einem Fünftel der Psoriasiskranken verbinden sich mit den Hautveränderungen auch Gelenkbeschwerden (eigentliche Fragestellung), dann handelt es sich um eine Psoriasis-Arthritis.
Hierbei sind in der Regel alle Gelenke eines Fingers oder einer Zehe entzündet -
oder es sind die gleichen Gelenke an mehreren Fingern entzündet.
Sprung- und Kniegelenke können betroffen sein. Die Hautveränderungen können sogar fehlen. Bei Kindern entwickeln sich die Gelenkveränderungen sehr häufig vor den Hauterscheinungen. Ein oftmals vorkommendes Erscheinungsbild sind getüpfelte Fingernägel. Sie können, zusammen mit den anderen Beschwerden auf die Krankheit hinweisen.
Häufige Fehldiagnose: Chronische Polyarthritis. Die Psoriasis-Arthritis verläuft im Vergleich jedoch "leichter" !
Die Psoriasis beeinträchtigt das normale Wachstum und den Regenerationszyklus der Hautzellen. Normalerweise werden die Hautzellen etwa alle 28 Tage ersetzt. Bei vorliegen einer Schuppenflechte beschleunigt sich dieser Prozeß um das fünf- bis zehnfache, wodurch die schuppigen Hautstellen entstehen.
Psoriasis kann die betroffenen Personen ein Leben lang begleiten. Bei etwa zwei Drittel gibt es allerdings immer wieder längerdauernde Perioden, in denen sich die Krankheit kaum bemerkbar macht. Psoriasis ist nicht ansteckend!
Mittlerweile ist auch ziemlich eindeutig geklärt, daß spezielle Ernährungsformen die Krankheit nicht beienträchtigen.
Was also ist zu tun?
Hier eine praxiserprobte Behandlungsform mit weit überdurchschnittlichem Erfolg:
Gründliche Reinigung des gesamten Organismus; Entschlackung, Entsäuerung usw. Einige Wochen (Grundreinigung) mit der Eigenharntherapie. Danach Einsatz von L (+) (das sind rechtsdrehende Milchsäurebakterien) die den Hautsäuremantel wieder regenerieren (innen und außen)
Zeitgleich: Da unter den so gegebenen Umständen der Körper den primären Infektionen nicht gewachsen ist - und er sich ständig in einem enormen Kampf befindet, weil ihm der KALK fehlt, ist auf eine gezielte Behebung dieses Mißstandes sorgfältig zu achten.
Dabei sollten allerdings phosphorsaure- kohlensaure- und milchsaure Kalkarten tunlichst gemieden werden und der Patient sollte einen vegetabilisch gebundenen Kalk verwenden, den sein Körper assimilieren kann.
m.fr.Gr. - Inheil
geschrieben von Inheil
vor etwa 1 Jahr (22.08.2010 10:15)