Konvex: lat. convexus rund, erhaben, gewölbt ...
drehen,gedreht
Skoliose: Wirbelsäulenerkrankung
geschrieben von binchen40 vor etwa 1 Jahr (29.08.2010 14:53) - Andere Fragen in diesem Monat
Tags: skoliose
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Konvex: lat. convexus rund, erhaben, gewölbt ...
drehen,gedreht
Skoliose: Wirbelsäulenerkrankung
geschrieben von dragon-saphira
vor etwa 1 Jahr (29.08.2010 17:05)
Als Skoliose bezeichnet man eine seitliche Verbiegung der Wirbelsäule mit gleichzeitiger Verdrehung um die Längsachse. Die meisten Skoliosen entstehen aus unbekannter Ursache. Nur selten sind Lähmungen oder angeborene Fehlstellungen die eigentliche Ursache. Etwa 2 -4 von hundert Menschen haben eine seitliche Wirbelsäulenverkrümmung, aber nur bei zwei bis vier von hundert dieser Menschen muß diese auch als Skoliose behandelt werden.
Rechtzeitiges Erkennen ist die beste Vorbeugung.
Je nach Stand, bzw. Fortschritt der Erkrankung richtet sich auch die Behandlung. Liegt eine leichte Skoliose vor, die sich nachgewiesenermaßen verschlechtert, sollte eine Orthese (dies ist eine Stützkorsett) getragen werden. (Bei Skoliosen unter 20%)
Bei Skoliosen über 50% ist zu erwarten, daß die Verkrümmungen zunehmen. Diese sollten möglichst operiert werden, bevor sich der Körper extrem verformt hat.
Jede Skoliose OP ist eine sogen. "große OP". Dazu werden in den betroffenen Wirbelsäulenteil zwei Stäbe eingezogen. Ferner wird die Wirbelsäule gezielt veranlaßt, so zu verwachsen, daß sie an dieser Stelle unbeweglich bleibt. Ergebnis: Die Krümmung der Wirbelsäule wird durchschnittlich um die Hälfte verringert
Eine solche OP ist natürlich nicht ohne die entsprechenden Risiken. Z.B. Nervenschädigungen (bei etwa 0,3 - 0,8 % der Operierten). Die schwerste Form hierbei KANN eine Querschnittlähmung sein.
m.fr.Gr. - Inheil
geschrieben von Inheil
vor etwa 1 Jahr (30.08.2010 08:12)
Im Normalzustand hat die WS eine leichte S-form. Skoliose ist erstmal nur eine "Verkrümmung" , entweder eines Wirbeläulenabschnittes oder der ganzen Wirbelsäule. Die "Verbiegung" kann nach vorn , nach hinten, (dann wäre es eine Verstärkung der normalen Krümmung (Konvexität) nach rechts oder links vorhanden sein. Dabei bleiben die Wirbel aber noch in ihrer Position. Wenn sich aber die Wirbel dann auch noch verdrehen, (das sieht man hinten an den Dornfortsätzen der Wirbel ) und damit auch die entsprechende Schulter vor dem knöchernen Becken steht,spricht man von einer Dreh-oder Torsionsskoliose. Die Rippen sind dann damit auch nicht mehr in der richtigen Position, weil sie mit den Wirbeln gelenkig verbunden sind. Die ganze Statik der WS verändert sich damit.
Und DAS Beispiel hier zeigt eine li.-konvexe Drehskoliose (Torsionsskoliose) im Brustwirbelsäulenbereich.
Die WS sieht man von hinten auf dem Bild :
. geschrieben von ARWEN1x
vor etwa 1 Jahr (31.08.2010 07:04)
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von binchen40
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