Ein freundliches Hallo !
Die Depression kann man getrost als "Notstand der Seele" bezeichnen. Es handelt sich um eine Krankheit, die in unserer Gesellschaft sehr stark zunimmt.
Sie ist - zunächst - rein psychischen Ursprungs; bleibt es aber nicht, weil sich später unweigerlich körperliche Krankheitssymptome einstellen. Früher sprach man eher von "Melancholie". Die Depression gab es schon vor Jahrtausenden. Bereits in klassischen Griechenland befasste man sich mit Wesen dieser Erscheinungsform und versuchte, deren Ursprung zu ergründen. Und bis zum heutigen Tage ist, was Depression betrifft, vieles ungeklärt.
Eine ganze Reihe unterschiedlichster Faktoren kann als Ursache gelten, aus welcher heraus sich Depressionen entwickeln können.
Unzufriedenheit im Beruf; ein erzwungener Beruf; vermeintliche Unterbewertung; Unzufriedenheit mit sich selbst oder in der Familie; unschöne Erlebnisse irgend welcher Art; durch Erziehung auferlegte Zwänge oder Hemmungen die der betroffene Mensch nicht aus eigener Kraft ablegen kann; all dies kann Depressionen auslösen. UND - immer ist auch ANGST im Spiel.
Hier ist natürlich nicht diejenige Angst zu nennen die vielen Menschen anhaftet, Beispiel: Alleine Nachts auf einen Friedhof zu gehen! Vielmehr handelt es sich um eine Art "innerer Angst" die für den Betroffenen zunächst selbst gar nicht erklärbar ist.
Das bei Depressionen eine so wichtige Rolle spielende Schuldgefühl hat seien Ursprung fast immer in vollkommen unmotivierter Angst. Dies führt teilweise zu grotesken Zwangshandlungen, die fast einen rituellen Charakter annehmen können. Es folgen sehr häufig Angstsuggestionen. Auch dies geschieht unbewußt. Auf diese Weise nehmen schließlich Angstneurosen zu und es entstehen Phobien. Die Angst ist "krankhaft" geworden. Diese pathologische Angst zeigt sich dann immer stärker in körperlichen Angstsymptomen und ist nun auch chemisch feststellbar. Im Gegensatz zur Depression.
Jetzt ist in Blut und Urin ein Hormon feststellbar, welches von den Nebennieren ausgeschüttet wird - Adrenalin! In den so erhöhten Dosen führt es u.a. zu; Verengung der Blutgefäße, sowie zur Erhöhung des Blutdrucks und des Herzschlags. Die erhöhte Ausschüttung aktiviert in Sekundenschnelle den Organismus zu erhöhter Leistungsfähigkeit. Muskel- und Gehirndurchblutung werden gesteigert, das Blut wird aus der Peripherie abgezogen. Atem und Herzschlag werden schneller; Folgeerscheinungen sind; Herzklopfen, Zittern in Händen und Beinen, feuchte Hände usw.
Alle diese Vorgänge sind N I C H T unserem Willen unterworfen!!!
Deshalb ist hier eine chemische Behandlung mit Medikamenten ohne jede Aussicht auf Erfolg.
Alle genannten Erscheinungsformen kommen direkt aus dem Unterbewußtsein des Menschen. Somit ist es doch nur logisch, daß der ""Angriff"" auch hier stattfinden muß. Bei unzähligen Behandlungen (insbesondere auch den Gesprächen nach der Behandlung) mit den Patienten hat sich ganz klar ergeben, daß alleine schon die totale körperlich-seelische Ruhigstellung für den geplagten Menschen eine regelrechte Erlösung darstellte.
Dieser wohltuende Entspannungszustand ist sozusagen die Basis auf welcher die sich folgende, zielgerichtete Weiterbehandlung aufbaut.
Ruhe, Sicherheit, Freiheit von Angstgefühlen, Stärkung des Selbstbewußtseins sind also die Hauptfaktoren, welche eine Depression von ihrem pathologischen Übermaß wieder auf ihr normales und gesundes Maß zurückführen.
Erreicht wird dies (seit mehr als 20 Jahren) durch eine zielgerichtete Hypnosetherapie.
m.fr.Gr. - Inheil






