was kann ich bei chronischer nasennebenhöhlenentzündung jmachen?

geschrieben von jkadauke Female vor mehr als 4 Jahren (20.10.2007 02:35) - Andere Fragen in diesem Monat

was kann ich bei chronischer nasennebenhöhlenentzündung jmachen?

Tags: nasennebenhöhlenentzündung

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6 Antworten

  • Ursache herausfinden:

    z.B.:
    Belüftungsstörungen?
    Nasenseptumdeviation ( verbiegung)?
    Nasentropfen zu häufig angewendet ?
    Rauchen ?
    zu geringe Befeuchtung der Schleimhäute?

    Zum Arzt gehen, Ursache herausfinden lassen
    Ursache versuchen, zu beseitigen.

    Und: wenn Du das alles schon weißt und auch schon Behandlungen hinter Dir hast, die nicht geholfen haben
    nochmal nach Alternativ-Medizin fragen
    Das wäre mein Vorschlag...Gut
    lG X-ray

    geschrieben von X-ray vor mehr als 4 Jahren (20.10.2007 07:35)

  • Hallo, alo ich hatte dieses Problem auch vor einiger Zeit.Ich bin ständig zum Arzt gerannt und habe Antibiotika bekommen.Bis ein schlauer Arzt die vermutung geäußert hat,es könnte auch vom Zahn kommen.So war es dann auch der Augenzahn mußte raus.seit dem habe ich ruhe.VG

    geschrieben von Hypo vor mehr als 4 Jahren (20.10.2007 11:03)

  • Meine Frau hatte vor 25 Jahren dasselbe Problem mit ständiger Nasennebenhöhlenentzündung. Die Verbesserung der Belüftung durch eine kleine Operation (heute gar kein Problem mehr), bei der kleine Fenster eingeschnitten wurden, schaffte durchgreifenden Erfolg, der bis heute anhält! MfG Ernst_Hermann

    geschrieben von Ernst_Hermann Male vor mehr als 4 Jahren (20.10.2007 11:34)

  • Eine chronischen NNH-Entzündung (Sinusitis) kann verschieden entstehen: Entweder eine nicht adäquat ausgeheilte akute Entzündung, die zu einer (richtigen) chronischen (nach 2-3 Monaten) Sinusitis wird oder ständig rezidivierende akute Sinusitiden, die auch unterschiedliche Ursachen haben können.
    Anatomische Besonderheiten können zu einem Sekretstau führen, die eine ordentliche Ausheilung verhindern. In einem solchen Fall können kleine Eingriffe bereits Linderung bringen. Es können aber auch Erreger, der Grund sein, die durch die Standard-Antibiotika-Therapien nicht erreicht werden. In einem solchen Fall wäre eine mikrobiologische Untersuchung (Abstriche oder Punktion) ratsam, um das Erregerspektrum genau zu kennen. Auch können bei einer Punktion die Gewebeveränderungen untersucht werden, um rheumatische Ursachen ausschließen zu können, das ist allerdigs eine Maßnahme, die erst nach einer langen Krankengeschichte in Betracht gezogen wird, da dies sehr selten ist.
    Wichtig ist, sich eine HNO-ärztliche Behandlung zu geben, da Komplikationen eintreten können. Schwerwiegende Komplikationen wie Entzünungen des Augenraumes oder ein Übergreifen der Entzündung auf das umgebene Gehirngewebe sind zwar selten, aber man sollte das nicht auf die leichte Schulter nehmen.

    geschrieben von Totti vor mehr als 4 Jahren (20.10.2007 11:39)

  • Danke für Eure Antworten!

    geschrieben von jkadauke Female vor mehr als 4 Jahren (10.11.2007 10:24)

  • Die Nasennebenhöhlenerkrankungen weisen die weltweit am schnellsten wachsenden Erkrankungszahlen auf! Verschiedene Faktoren -Umweltveränderungen, weltweiter Reiseverkehr, Belastungen des Immunsystems, Impfmüdigkeit und zunehmende Zahl allergischer Erkrankungen - scheinen eine Rolle zu spielen.
    Auch basiert die chronische Tonsillitis (Mandelentzündung) häufig auf einer nicht erkannten und/oder nicht ausreichend therapierten chronischen Rhinosinusitis (Nasen- und Nebenhöhlenentzündung). Leider kann sich diese verstecken und symptomarm, ohne stärkere Schmerzen verlaufen und lediglich eine sog. postnasale Sekretion (hinteres Nasenlaufen) verursachen. Befinden sich pathogene (krankheitsverursachende) Erreger in der Nase, so kommt es im Rahmen der bei jedem Menschen im Schlaf auftretenden Aspiration (Eintritt von Sekret in die Atemwege) zu einer dauerhaften Belastung der Mandeln und auch der tiefen Atemwege durch das aus dem Nasenraum nach hinten laufende, mit Bakterien und Entzündungsstoffen belastete, Sekret! So entsteht auch die sog. Seitenstrangangina nach Tonsillektomie (Entfernung der Gaumenmandeln), weil nämlich die eigentliche Ursache der chron. Mandelentzündung im Bereich der Nase und Nebenhöhlen (NNH) nicht beseitigt wurde! In vielen Fällen kann, nach Sanierung der NNH auf die Entfernung der Gaumenmandeln verzichtet werden, falls die Operation früh genug - vor Auftreten einer sog.Peritonsillitis (Fortschreiten der Mandelentzündung in umliegende Gewebe) oder gar eines Peritonsillarabszesses - erfolgt!
    Die operative Sanierung der Nasennebenhöhlen ist heute - in der Hand eines versierten HNO-Chirurgen kein Problem mehr, schonend und nebenwirkungsarm, da minimal invasiv (d.h. endoskopisch, endonasal, d.h. ohne Schnitte von außen durch die Nasenlöcher).
    Warnzeichen für eine chronische NNH-Entzündung sind: hinteres Nasenlaufen, Stimmstörungen, Druckgefühl auf den NNH, "verschleppte Erkältung" über Wochen, chronische und therapieresistente chronische Bronchitis und asthmatische Beschwerden im Rahmen von Infekten.
    Komplikationen treten gottseidank meistens erst spät auf und sind durch massive Beschwerden mit schwerem Krankheitsgefühl, Übergreifen auf Auge, Gehirn und Hirnnerven gekennzeichnet!
    Aber soweit sollte es gar nicht erst kommen! Bei Verdacht auf chronische NNH-Entzündung sollte heute ein multiplanares CT (CT mit Rekonstruktion verschiedener Untersuchungsebenen) Klarheit bringen.
    Ich hoffe diese Info ist für einige Forumsteilnehmer hilfreich!?
    Gute Besserung wünscht
    Dr.Michael Schedler

    geschrieben von docmick vor 11 Monaten (23.06.2011 15:06)

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