Was kann man bei schlechtem Spermiogramm tun?bei mir ist alles ok , es liegt an meinem Partner !

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geschrieben von ute67 vor mehr als 4 Jahren (25.10.2007 14:08) - Andere Fragen in diesem Monat

Was kann man bei schlechtem Spermiogramm tun?bei mir ist alles ok , es liegt an meinem Partner !

Tags: Ungewollt Unfruchtbar

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11 Antworten

  • Man kann eine künstliche Befruchtung durchführen lassen. Dabei wird aus dem Spermiogramm ein befruchtungsfähiges Spermium genommen und damit eine Deiner Eizellen befruchtet, danach wieder implantiert.

    geschrieben von Totti vor mehr als 4 Jahren (25.10.2007 14:30)

  • schlechtes Spermiogramm--das ist ein vager Begriff.
    Wichtiger als Konzentration und Beweglichkeit ist die Morphologie der Spermien. Und auch hier ist ein einzige Untersuchung nicht aussagekräftig, sie muß mehrmals erfolgen.
    Ich habe auch bei solchen Spermiogrammen, wo gesagt wurde, es ist nicht möglich, Befruchtungen erlebt.
    Zusätzlich zur Untersuchung der Spermien sind auch m.E: Hormonuntersuchungen beim Mann notwendig, denn auch hier können sich Behandlungsansätze ergeben.

    geschrieben von Christel vor mehr als 4 Jahren (25.10.2007 14:46)

  • Ich möchte nochmal sagen, es muß eine exakte Diagnose vorliegen, warum ist das Spermiogramm nicht in Ordnung, welche Zusatzerkrankungen, Medikamente usw. eine Spermiogramm alleine ist keine definitive Aussage, ob die Erfüllung des Kinderwunsches möglich ist.

    Totti spricht von einer künstlichen Befruchtung, ja prinzipiell ist das möglich als Versuch. In diesem Falle, pathologische Spermien würde ich aber zu einer genetischen Untersuchung vor dem Versuch raten. Denn auch da können die Ursachen für eine männliche Infertilität liegen. Die Fehlbildungsrate hierbei ist wohl überdurchschnittlich hoch.

    Beratung in einem Zentrum suchen.
    Alles Gute

    geschrieben von Christel vor mehr als 4 Jahren (25.10.2007 15:03)

  • raucht dein Mann?

    geschrieben von mouhtaram Female vor mehr als 4 Jahren (25.10.2007 16:21)

  • ja er raucht leider viel zu viel Sehr schlecht
    wir haben bereits mehrere Hormonbehandlungen hinter uns und auch schon 2 Inseminationen (Sperma wird per Kanüle in die gebärmutter gespritzt )leider alles Erfolglos !
    Die Künstliche Befruchtung ist aus Finanziellen Gründen unmöglich Sehr schlecht

    geschrieben von ute67 vor mehr als 4 Jahren (26.10.2007 13:59)

  • vllt sollte er dann mal aufhören mit dem rauchen???

    geschrieben von Chrisi vor mehr als 4 Jahren (26.10.2007 14:52)

  • Eine "Kur" mit viel verschiedenem frischen Obst und Gemüse kann helfen, die Qualität des Spermas zu verbessern.(Über mehrere Wochen!) Dazu würde ich grünen Tee empfehlen, weil er viele Antioxidantien enthält, die ja gerade ein Raucher dringend braucht.

    geschrieben von Redschnecke Female vor mehr als 4 Jahren (26.10.2007 15:31)

  • Er sollte wenn er ein Kind haben möchte,echt mit dem rauchen aufhören, aber wenn er stark raucht, ist das sehr sehr schwer...aber ich kenne einen Marokkaner, der das selbe Problem hatte, und man sagte ihm er solle aufhören zu rauchen, und das tat er; nun haben sie drei Kinder..

    geschrieben von mouhtaram Female vor mehr als 4 Jahren (26.10.2007 17:04)

  • Ein Mann kann versuchen sich gesund zu ernährern, das heißt schauen dass er keine Mängel hat dazu kann man auch ein Ernährungsergänzungsmittel zu Hilfe nehmene. Kein Alkohol, keine Zigaretten und kein Stress...



    geschrieben von Caro-line Female vor mehr als 3 Jahren (06.05.2009 13:53)

  • Woran (passiv)rauchende zukünftige Väter denken sollten

    "Rauchen schädigt die männliche Zeugungsfähigkeit

    Die Zeugungsfähigkeit des Mannes hat eine Schädigung der männlichen Keimzellen - der Spermatozoen - durch äußere oder innere Noxen zur Voraussetzung. Sie kann in herabgesetzter Spermatozoenzahl - bis zu ihrem völligen Fehlen - und/oder in beeinträchtigter Beweglichkeit und veränderter Morphologie bzw. in einer DANN-Schädigung der männlichen Keimzellen durch Mutation bestehen."

    Tabakrauch löst Mutationen aus

    "Tabakrauch enthält zahlreiche mutagene Stoffe. Sie erreichen auf dem Blutwege das männliche Keimepithel. Ihre mutagene Wirkung können sie offenbar viel stärker entfalten als auf Eizellen, weil die Spermiogenese im Gegensatz zu den Eizellen, deren Bildung schon in der Fetalphase abgeschlossen wird, über die gesamte generative Phase des Mannes andauert."

    Rauchen führt zu Erbschäden

    "Mutativ veränderte Spermatozoen sind jedoch in vielen Fällen durchaus zur Befruchtung einer Eizelle in der Lage und können so zu einem mehr oder weniger erbgutgeschädigten Kind führen."

    Perinatale Sterblichkeit und Mißbildungen

    "Die eindrucksvollste Studie dieser Art ist zweifellos die Untersuchung von Mau und Netter (1974) über die Auswirkungen des väterlichen Zigarettenkonsums auf die perinatale Sterblichkeit und die Mißbildungshäufigkeit." ...

    "Diese Ergebnisse stimmen im Prinzip mit den Resultaten von Cromstock und Lundin (1967) sowie Yerushalmy (1971) überein. Bei diesen Mißbildungen handelte es sich im Einzelnen um Fehlbildungen des Neuralohres wie Meningomyelocelen, Anencephalie, Gesichtsspalten aller Schweregrade, urogenitale Spalten wie Epi- und Hypospadien der verschiedensten Ausmaße, Herzfehler und Extremitätenfehlbildungen wie Poly- und Syndaktylien." ... "Constock und Lundin beobachteten bei Kindern rauchender Väter - auch wenn die Mütter nicht rauchten - eine höhere perinatale Sterblichkeit als bei Neugeborenen, deren Eltern beide Nichtraucher waren."

    (Quelle: andrologia 18, 1986, S. 445 - 452: Rauchen schädigt die männliche Zeugungsfähigkeit; Ferdinand Schmidt)

    geschrieben von Quera vor mehr als 2 Jahren (04.06.2009 10:17)

  • Erbschäden durch rauchende Väter

    Väter, die viel qualmen, können das Erbgut ihrer Kinder schädigen. Zu diesem Ergebnis kommen zwei Studien aus den USA. Ein entsprechender Einfluß rauchender Mütter konnte nicht nachgewiesen werden.

    Angeborene Defekte wie Hasenscharten, Herzfehler oder Verengungen des Harnleiters waren bei Kindern von Vätern, die mehr als 20 Zigaretten täglich konsumierten, mehr als doppelt so häufig wie normal. Das fanden Epidemiologen der Universität North Carolina bei der Untersuchung von über 15.000 Jungen und Mädchen heraus.

    Auch die Häufigkeit von Leukämie, Gehirn- und Lymphknotenkrebs steigt bei Kindern rauchender Väter deutlich an, ergab die andere Studie. Sie wurde vom Nationalen Institut für Umwelt und Gesundheit von North Carolina vorgenommen.

    "Ich glaube, daß ein großer Teil angeborener Defekte und Krebs auf das Konto rauchender Väter geht", so der Biochemiker Bruce Ames in Sidney. Väter, die viel qualmen, riskieren laut Ames Schäden in den Samenzellen. "Dieser Effekt kann sich in jeder weiteren Generation verbreiten."

    Der Grund für die Schäden ist vermutlich die oxidierende Wirkung mancher Stoffe im Tabakrauch, die direkt die Erbsubstanz DNA angreifen. Das natürliche Reparatursystem, das diese Schäden in den Zellkernen ausbessert, werde durch das Rauchen überlastet, natürliche Anti-Oxidationsmittel wie Vitamin C aufgezehrt.

    (Quelle: Nichtraucher-Info Nr. 18 - II/95, herausgegeben von der Nichtraucherinitiative Deutschland e.V. (NID) aus: Hannoversche Allgemeine vom 09.03.93)

    geschrieben von Quera vor mehr als 2 Jahren (04.06.2009 10:23)

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