Natürlich trinke ich jeden Tag mindestens 2 Liter Wasser
warum hab ich oft so einen Durst? obwohl ich mindestens 2L/Tag trinke, kann da einfach nicht aufhören zu trinken.
geschrieben von Sweetcandy89
vor mehr als 4 Jahren (22.12.2007 14:57) -
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Tags: Sprudel, Trinken, wasser
Diese Frage wurde 4045 mal angesehen.
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Wieviel trinkst Du denn den Tag über? Wie häufig musst Du auf die Toilette?
Diabetes kann nämlich solche Symptome hervorrufen. Einfach mal den Zucker testen lassen!geschrieben von Totti vor mehr als 4 Jahren (22.12.2007 18:33)
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wie gesagt, ich trinke 2 Liter Wasser am Tag. Selten mal Saft oder Tee. Cola und sonstiges trink ich nie. Dafür hab ich aber immer Heißhunger auf Süßes. wenn ich mir was Süßes kauf, und es dann auf den Beifahrersitz lege, kann ich nicht los fahren, bevor ich nicht was Süßes gegessen hab. Fang da manchmal auch an zu zittern. Weiß nicht, ob es da vielleicht einen Zusammenhang gibt. Ich werde aber so bald wie möglich zum Arzt gehen und das mal abchecken lassen. Ach ja, Auf die Toilette muss ich dementsprechend auch oft.
geschrieben von Sweetcandy89
vor mehr als 4 Jahren (22.12.2007 19:28) -
Kenne jemand der auch immer viel trinken mußte. dann wurde Zucker bei ihm festgestellt. Gruß Huggi
geschrieben von Huggi vor mehr als 4 Jahren (23.12.2007 10:33)
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Mir klingt das auch sehr nach Diabetes. Bis da geklärt ist, KEINE Süßigkeiten und möglichst wenig Kohlenhydrate(Mehl, Kartoffeln..) essen. Dann bleiben auch die Unterzuckererscheinungen (zittern...) und der Heißhunger aus! Zum Glück ist man ja nicht verpflichtet, solch einen Schrott zu kaufen ;)
Gruß Redschneckegeschrieben von Redschnecke
vor mehr als 4 Jahren (23.12.2007 10:45) -
Einen Zuckerschnelltest kann man schnell in jeder Apotheke machen. Dann weisst Du woran Du bist. Das ganze herumgerätsel und irgendwas versuchen ohne Diagnose halte ich für gefährlich und verantwortungslos sich selbst gegenüber.
geschrieben von Veeh vor mehr als 4 Jahren (23.12.2007 14:57)
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Ich denke auch,
ab zum Arzt, um zumindest einen Diabetes auszuschließen.Liebe Grüße
Birke
geschrieben von Birke
vor mehr als 4 Jahren (24.12.2007 10:31) -
Hey sweetcandy89, ist schon etwas bei Dir herausgekommen?
geschrieben von Totti vor mehr als 4 Jahren (03.01.2008 20:08)
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ich war jetzt bei meiner ärztin. Die konnte leider nichts finden. Sie hat mir Blut abgenommen. es ist nur heraus gekommen, dass ich unter Eisenmangel leide. Sonst konnte sie mir auch nichts weiter sagen. Sie hat nur gemeint, dass ichs mal im Auge behalten soll. Hmmm.... und nun?
geschrieben von Sweetcandy89
vor mehr als 4 Jahren (10.01.2008 20:53) -
Na so schlimm ist es doch auch nicht, dass Deine Ärztin nichts finden konnte. Was Du oben beschrieben hast, sind m.E. eindeutig Unterzuckersymptome. Die hatte ich zum ersten mal etwa 10-12 Jahre vor der Diagnose Diabetes. Wenn Du ganz sicher gehen willst, könntest Du einen Glukosetoleranztest machen lassen. Du kannst aber auch einfach Deinen Kohlenhydratkonsum einschränken, (zucker-)Süßes möglichst ganz vermeiden und Deine Bauchspeicheldrüse schonen.
Kauf Dir lieber Nüsse, die kannst Du auch gut im Auto essen und die sind auch noch gut für Herz und Nerven.geschrieben von Redschnecke
vor mehr als 4 Jahren (11.01.2008 09:18) -
mit dem reduzieren von süßen habe ich angefangen. hatte gestern den ganzen tag nichts süßes gegessen. und heute morgen in der schule, erste stunde, da hab ich so gezittert. mir ging es auch nicht so gut. hab mir dann ein schockocroissant gekauft und in der mittagspause ne tafel schokolade verdrückt. jetzt gehts mir wieder besser.
geschrieben von Sweetcandy89
vor mehr als 4 Jahren (11.01.2008 18:44) -
Das klingt aber nicht gut! Es gibt auch eine Kohlenhydratsucht...
Du solltest das Problem im Auge behalten.geschrieben von Redschnecke
vor mehr als 4 Jahren (12.01.2008 11:23) -
Kohlenhydrate sind ein wichtiger Bestandteil unserer Ernährung, hat man zu wenig davon aufgenommen, bekommt man Appetit darauf. Ganz normal - würde in einem solchen Fall nicht unbedingt von einer "Kohlenhydratsicht" sprechen.
Die Reduktion von Kohlenhydraten ist einem gesunden Menschen nicht zu raten. Wird zwar in einigen Diäten (Low-Carb) empfohlen, aber auch da immerwieder kritisiert.
Bei einem Diabetes-mellitus-Patienten ist das anders, da muss die Aufnhame von Kohlehydraten reglementiert werden, aber auch da empfiehlt sich keine starke Reduktion. Es muss halt alles mit Insulin abgedeckt werden bzw. über den Tag je nach Medikation verteit werden.Da Sweetcandy89 aber keinen auffälligen Labortest hat, muss nicht von Diabetes gesprochen werden (vorausgesetzt es wurde Blut-Glukose gemessen...) Ein Glukosetoleranztest ist auch nur bei grenzwertigen Blut-Glukosewerten angezeigt.
geschrieben von Totti vor mehr als 4 Jahren (12.01.2008 21:11)
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Wenn Jemandem bei Mangel unwohl ist und er zittert, ist das schon ein typisches Zeichen für eine Sucht, zumal die Beschwerden sich nach einer Tafel Schokolade gebessert haben!
(Sorry, Totti, aber Deine Meinung zur Diabetestherapie teile ich nicht, sie ist auch nicht mehr ganz aktuell. Z.B. hat die Überruh-Klinik völlig andere Erfahrungen.)geschrieben von Redschnecke
vor mehr als 4 Jahren (13.01.2008 10:20) -
Erzähl von dieser Therapie, gerne auch in einer PN, verlässt ja das Thema dieser Frage.
Zumal sich mein Wissen über Diabetes und -therapie aus aktuellen Empfehlungen und Lehrmeinungen zusammensetzt. Lerne aber gerne immer was dazu und tausche mich aus!Unwohlsein und Zittern sind übrigens Zeichen einer Unterzuckerung (Hypoglykämie), was aber nichts mit einer Sucht zu tun hat, sondern mit dem "Schrei des Körper" nach Kohlenhydraten.
geschrieben von Totti vor mehr als 4 Jahren (13.01.2008 20:39)
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Unterzuckerung war ja auch meine Rede (s.o.) Nur bekommt man die, wenn mit dem "Zuckerhaushalt" etwas nicht in Ordnung ist.
Totti, gern schicke ich Dir Material zu! Das ist mein Thema ;-)
LG Redschneckegeschrieben von Redschnecke
vor mehr als 4 Jahren (14.01.2008 08:49) -
Ein freundliches Hallo !
Da euer Wägelchen gerade so schön am Rollen ist, gestatte ich mir zwecks "Mitfahrgelegenheit" einfach aufzuspringen.
Unterzucker (Hypoglykämie)
Verminderung des Blutzuckers unter 50 mg/dl (2,8 mmol/l)
Wie uns allen bekannt ist, ist Glukose die einzige Energiequelle für den Hirnstoffwechsel. Somit ist das menschliche Gehirn ausgesprochen empfindlich gegenüber einer Hypoglykämie.
Während man bei der Therapie der Hyperglykämie selbst beim Koma Zeit hat, ist bei der Therapie des hypoglykämischen Komas jede Sekunde kostbar.Somit ergibt sich bereits hieraus eine sehr genaue Unterscheidung in Form einer Differentialdiagnose zwischen Hyper- und Hypoglykämie; da in beiden Fällen ein Koma möglich ist und bekanntlicherweise jedes Koma einen Notfall darstellt.
Erscheinungsformen HYPER----
Entwicklung: langsam über Tage
starkes Durstgefühl
Muskulatur: hypoton, nie Krämpfe
Haut: trocken
Atmung: Azetongeruch, tief, "Kußmaul Atmung"
Augenbulbi: weich
Sonstiges: Fieber, BauchschmerzenErscheinungsformen HYPO----
Entwicklung: plötzlich, innerhalb von Minuten
Hungergefühl
Muskulatur: hyperton, Tremor
Haut: feucht, Kaltschweiß
Atmung: normal
Augenbulbi: normal
Sonstiges: delirante Vorstadien
Fehldiagnosen: Alkoholiker, ApoplexFerner erscheint es zweckmäßig zu unterscheiden zwischen:
Nüchternhypoglykämie,
Reaktive Hypoglykämie nach dem Essen (postprandial) und
Exogener Hypoglykämie (am häufigsten)Die jeweils unterschiedlichen Erscheinungsformen zu benennen würde hier den Rahmen sprengen.
Bei leichter Hypoglykämie, vorhandenem Bewußtsein und Ansprechbarkeit:
5-20 g Glukose in Flüssigkeit (z.B. Zuckertee, gesüßter Fruchtsaft)
Gefahr hierbei: Patient wird bewußtlos, erbricht- und das Erbrochene gelangt in die Lunge (Aspiration)
Deshalb im Zweifelsfalle intravenöse Therapie gemäß dem Grundsatz: Im Notfall nichts oral verabreichen.Bei schwerer Hypoglykämie und Bewußtlosigkeit:
25 - 200 ml einer 40 % Glukoselösung intravenös bis der Patient aufwacht, anschließend 5-10 % Glukoselösung intravenös bis der Blutzuckerspiegel ca. 200mg/dl erreicht hat.Diabetiker/Innen sollten eine "Notfallausrüstung" mitführen.
Retter in höchster Not allerdings ist: Glukagon!
Es veranlaßt die Leber, alle Zuckerreserven auszuschütten.
Da nun viele der genannten Maßnahmen im Bedarfsfalle onehin nur vom Arzt vorgenommen werden können, wird bei entsprechend vorliegenden Fällen mit Sicherheit schon der Notarzt verständigt sein.m.fr.Gr. - Inheil
geschrieben von Inheil
vor mehr als 4 Jahren (14.01.2008 11:33) -
Hallo Inheil,
ein kleiner Kommentar von mir. Der Bericht ist ein Mischmasch zwischen Hypoglykämie und Diabetes. Bei einem Hypoglykaemiker gibt es keine feststehenden BZ-Werte. Nüchternzucker in den meisten Fällen normal. Ansonsten spielt der zeitlich Anstieg und Abfall eine wesentliche Rolle. Da Hypoglykaemiker auch hohe Blutzuckerwerte haben können, kann es auch bei noch hohen BZ-Werten zu Unterzuckerungszuständen kommen.
Zur Diagnosestellung ist ist ein 6stündiger Glucosetoleranztest erforderlich. in den ersten 1 1/2 Stunden sollte viertelstündliche Blutentnahme erfolgen. Für den Rest der Zeit genügen halbstündliche Entnahmen. Von Vorteil wäre es, wenn gleichzeitig eine Insulinbestimmung erfolgt.
Hypoglykaaemiker haben ganz selten Durst. Fallen auch selten ins Koma. Wir regenerieren uns in den meisten Fällen selbst.
Die Ursachen sind vielfältig. Sie können im ganzen Drüsensystem liegen sowie u. a. bei Umweltgeschädigten, mitochondrialen Erkrankungen usw. Wie auch seit einiger Zeit bekannt ist, können auch die Zuckerketten daran beteiligt sein.
Somit ist die Hypoglykaemie weit verbreitet.
Es gibt keine einheitliche Diät. Es geht von totaler Kohlenhydratunverträglichkeit bis überwiegend Kohlenhydrate. Die Ursache dürfte eine wesentliche Rolle spielen, die in Deutschland selten abgeklärt wird.
Die Hypoglykaemie ist weltweit bekannt und ist auch erforscht - nur nicht in Deutschland. Hier ist sie ein Stiefkind der Medizin.
Gern beantworte ich Fragen.
MfG Klothildegeschrieben von Klothilde vor mehr als 3 Jahren (18.04.2009 23:38)
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