Diese Frage sollte dir ein Radiologe genau erklären können.
Welcher Arzt oder Professor kennt sich mit der Einwirkung von Radioaktivität auf das Immunsystem aus?
geschrieben von knusperwald vor mehr als 3 Jahren (18.06.2008 15:55) - Andere Fragen in diesem Monat
Tags: Arzt, Arztsuche, Immunsystem, klinikum, lymphozyten, professor, radioaktivität, spezialisten
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9 Antworten
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Die Frage betrifft die Strahlenbiologie. Erfragen kannst Du es in einer Strahlentherapieabteilung/Nuklearmedizin einer Universität oder beim Amt für Strahlenschutz. Radiologen haben zwar Strahlenbiologie in der Facharztausbildung, die gestellte Frage ist aber dafür zu speziell. Ein Radiologe, der nicht auf einem entsprechendem Gebiet arbeitet, kann die Frage nur allgemein beantworten. Willst Du es für Dich speziell wissen, weil Du bestrahlt wurdest oder eine nuklearmedizinische Diagnostik oder Therapie gemacht wurde ? Oder interessiert Dich die Frage allgemein ?
geschrieben von shila vor mehr als 3 Jahren (18.06.2008 20:16)
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Hallo, mich interessiert die Frage weil ich eine Immunsystemschwäche unklarer Ursache habe. Es wurden diverse Untersuchungen vom Immunologen gemacht es lässt sich aber keine Ursache für den Immundefekt finden. Eine Theorie der ich jetzt noch gerne nachgehen möchte ist, das mein Immunsystem MÖGLICHERWEISE durch Radioaktivität geschädigt wurde. Ich suche also einen Spezialisten der meine Immunsystem Befunde analysieren kann und eine Strahlungseinwirkung als Ursache für meine Immunsystemschwäche ausschliessen kann. Danke für eure Mühe bin für jeden Tip dankbar.
geschrieben von knusperwald vor mehr als 3 Jahren (18.06.2008 23:38)
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Das erklärt Dein Interesse an der Frage.( die Immunschwäche) und wo oder wie kommt die von Dir genannte Strahleneinwirkung mit dazu ? Sind denn bei Dir ionisierende Strahlen oder radioaktive Substanzen zum Einsatz gekommen ?
geschrieben von shila vor mehr als 3 Jahren (19.06.2008 07:54)
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>>> Sind denn bei Dir ionisierende Strahlen oder radioaktive Substanzen zum Einsatz gekommen ?<<<
Die Frage kann ich leider nicht beantworten, dazu kenne ich mich mit der Materie zu schlecht aus. Es ist so dass ich zum Zeitpunkt als die Beschwerden auftraten in einem Labor gearbeitet habe in dem auch mit radioaktiven Stoffen gearbeitet wurde.
Welchen Weg müsste ich deiner Meinung nach einschlagen um eine Anlaufstelle zu finden wenn ich meine Immunsystembefunde auf Strahlung überprüfen lassen möchte? Ist der Weg über die Strahlenbiologie der richtige? Oder denkst du ich sollte es eher bei einem guten Immunologen / Hämatologen mit Spezialisierung Strahlenbiologie versuchen?
Mir geht es jetzt in erster Linie darum Strahlung als Ursache meiner Immunsystemschwäche auszuschliessen.geschrieben von knusperwald vor mehr als 3 Jahren (19.06.2008 13:45)
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Wenn Du in einem Labor gearbeitet hast , in dem radioaktive Substanzen verwendet werden, da gibt es auch einen Strahlenschutzbeauftragten. Der wäre für mich an Deiner Stelle die 1. Anlaufstelle.( evtl. auch schon für die Frage) Von dem würde ich mir die Strahlenart und die verwendeten Dosen und die gelieferten Quellen aufschreiben lassen. Die könntest Du dann erst einmal mit zu dem Immunologen nehmen und dort fragen. Wenn er keine Antwort weiß, würde ich mich an das Amt für Strahlenschutz wenden. Das machen z.B. auch Frauen, die während der Schwangerschaft einer Strahlenexposition ausgesetzt wurden ( als sie noch nicht wussten, dass sie schwanger waren ) und dann unsicher sind, ob sie das Kind bekommen sollen oder nicht. Wäre ja vergleichbar.
geschrieben von shila vor mehr als 3 Jahren (19.06.2008 14:04)
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Eine Risikoabschätzung ist sicher eine sinnvolle Sache, daran hab ich auch schon gedacht, nur leider wurde das Labor vor 2 Jahren geschlossen, Details über Dosen und Quellen lassen sich also aus heutiger Sicht nicht mehr rekonstruieren, ich selber komme auch nicht aus dem medizinisch/biologischen Bereich kann das alles also dementsprechend schlecht einschätzen. Ich denke man müsste das ganze eher aus der medizinischen Sichtweise sehen. Das einzige was ich gewissermassen schwarz auf weiss habe ist die Lymphozytendifferenzierung die zum damaligen Zeitpunkt gemacht wurde.
geschrieben von knusperwald vor mehr als 3 Jahren (19.06.2008 15:48)
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Beim zuständigen Amt für Strahlenschutz und beim zuständigen Regierungsbezirk für Genehmigungen für Umgang mit offenen Radionukliden müssen die Unterlagen ( weiß nicht mehr ob 10 oder 20 Jahre) aufgehoben werden. Da kannst Du nachfragen.
Andererseits ist es so: wenn alle Strahlenschutzmaßnahmen vorhanden waren und im Labor angewendet wurden und du auch sauber gearbeitet hast und Deine Plakette getragen hast, bist Du überprüft worden und es gibt da kaum eine Wahrscheinlichkeit, dass eine Schädigg. eingetreten ist. Nur wenn irgendwo eine Lücke ist, Du , ich sag mal salopp: mit den Substanzen gematscht hast, und keine Dekontamination zeitnah stattgefunden hat, und die Überwachung nicht da war, dann wäre ein Zusammenhang nicht mit Sicherheit auszuschließen.
geschrieben von shila vor mehr als 3 Jahren (19.06.2008 16:15)
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http://www.bfr.bund.de/cm/252/konsarch.pdf
geschrieben von shila vor mehr als 3 Jahren (19.06.2008 16:56)
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