Kann mir einer zum Thema Burn Out Syndrom --> Therapie oder Kur etwas sagen ? Welchen Arzt muss ich zuerst ansteuern ?

geschrieben von Norma1318 Female vor mehr als 3 Jahren (11.07.2008 21:53) - Andere Fragen in diesem Monat

Kann mir einer zum Thema Burn Out Syndrom --> Therapie oder Kur etwas sagen ? Welchen Arzt muss ich zuerst ansteuern ?

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10 Antworten

  • Ich denke dabei kommt es drauf an wie sich das bei dir äußert, ob du körperliche Sympthome hast oder es vom Kopf her kommt, je nachdem mußt du dich dann entscheiden ob du zum Psychologen gehst ( was ich immer für die beste Idee halte ) oder die Körperlichen Beschwerden zuerst Untersuchen lassen willst!Da du aber das BO direkt ansprichst dneke ich ist der Psych der Arzt erster Wahl!

    Meine Meinung und alle Angaben ohne Gewähr! Gut

    geschrieben von bobkiel Male vor mehr als 3 Jahren (11.07.2008 22:17)

  • Hallo,
    also ich würde deine Sympthome einem Neurologen
    schildern. So habe ich das jedenfalls getan. Darauf folgten einige Untersuchungen, auch bei einem Psychiater der verschiedene Test´s durchführte zb. was die Gedächtniskapazität angeht u.a. Das Abschlußgespräch war dann wieder bei dem Neurologen der dann weiteres veranlasst.
    Hoffe, ich konnte Dir ein bisschen weiterhelfen.
    Lieben Gruß Lara11

    geschrieben von Lara11 Female vor mehr als 3 Jahren (11.07.2008 22:23)

  • Hi bobkiel...



    Erst mal lieben Dank für Deine Antwort. Gut

    Ich hatte mal mit meiner Hausärztin (ist leider jetzt schon in Rente) darüber gesprochen, weil sie mehr oder weniger dabei war, als diese Symptome bei mir losgingen... das ging los, als meine Mutter gestorben ist und mein Dad und meine Schwester leider völlige Blackouts hatten und bei sämtlichen Regelungen, die nach dem Versterben so anfallen, leider nicht helfen konnten. Mein Vater hat sich dann noch ein gutes Jahr wie ein 'angeschossenes Reh' mit jeder Angelegenheit quasi täglich an mich gewendet. War auch in dem Moment okay, aber daraus wurde dann ganz offensichtlich das Burn-Out-Syndrom für mich... Man kam leider nicht mehr zur Ruhe.

    Lange Rede, kurzer Sinn: Lt. Ansicht meiner damaligen Hausärztin würde mich vermutlich ein Therapeut auf Grund dieser 'verzwickten Vorgeschichte' auf eine Art Trauer-Kur schicken. Das wäre aber eine Kur, auf der ich fehlaufgehoben wäre, das weiß ich mit 100% iger Sicherheit. Sehr schlecht

    Deswegen bin ich etwas verunsichert... meinst Du, dass ich es auch über meinen jetzigen Hausarzt (das ist ein Internist) mal probieren könnte ?



    Liebe Grüße

    Norma1318

    geschrieben von Norma1318 Female vor mehr als 3 Jahren (11.07.2008 22:33)

  • Hi Lara11...



    Vielen lieben Dank für diesen Tipp ! Gut

    Das werde ich mal machen...



    Liebe Grüße

    Norma1318

    geschrieben von Norma1318 Female vor mehr als 3 Jahren (11.07.2008 22:34)

  • hallo borma,

    wenn es dir akut schlecht geht, kann dich dein hausarzt auch in eine psychosomatische klinik - evtl mit schwerpunkt burnout - einweisen. mein hausarzt hat das damals gemacht und ich bin erst zur anschlußbehandlung in die psychotherapie. das hatte den vorteil, dass es schneller ging. denn bis du einen therapeuten gefunden hast, der sich ein bild von dir gemacht hat und dann eine kur beantragt, bis die dann genehmigt wird können wochen bis monate vergehen. für eine klinik brauchst du keinen antrag, nur die einweisung - und ein freies bett in der klinik.

    alles gute dir!!!

    geschrieben von dacapo vor mehr als 3 Jahren (12.07.2008 12:10)

  • Hi dacapo...



    Vielen Dank für Deine Antwort.

    Ich werde das meinem Internisten dann mal so beschreiben. Ich leide ziemlich akut unter den Symptomen von Burn-Out. Das habe ich seit längerer Zeit schon im Netz nachgelesen. Ich muss aber noch mal eine 'dumme' Frage stellen: Was genau bedeutet denn psychosomatische Klinik ?

    Viele Grüße

    Norma1318

    geschrieben von Norma1318 Female vor mehr als 3 Jahren (13.07.2008 03:35)

  • Hallo Norma!

    Ich weiß nicht, ob Du schon zur Kur bist. Auf jeden Fall wollte ich Dir gerne antworten, weil ich 2001 selber einen schweren Burn out hatte und gleich auf die Neurologie kam. Davor war ich schon zu einer stationären Behandlung. Dort wurde ein Neurologe hinzugezogen und der meinte, wenn meine Beschwerden (hautsächlich Schwindelanfälle und akute Geräuschempfindlichkeit, hoher Blutdruck) noch einmal auftreten würden, sollte ich sofort auf die Neurologie gehen. Was ich auch tat. Dort wurde ich gründlich untersucht und wurde dann in eine psychosomatische Klinik eingewiesen. Es hatte mir dort gut gefallen.

    Man hat einen Psachologen (in), dem man seine "'Geschichte" erzählt, dann hat man Gruppentherapie auch mit dem Psychologen, wo man oft die gleichen Probleme entdeckt, von denen man selber betroffen ist. Dann bekommt man Anwendungen wie Massagen, Bäder, Schwimmen, Sport usw. Kann auch zum Basteln gehen und man kann sich immer zum Schlafen legen, (wenn man keine Anwendung hat). Zu den Mahlzeiten wird immer ein "Küchendienst" eingeteilt, der die Tische eindeckt, das Essen mit verteilt usw.

    Als es mir besser ging (ich war 6Wochen da), habe ich bereits dort Kuchen gebacken, Salate zubereitet usw. Das gute ist, man hat immer jemanden, mit dem man seine Beschwerden und Erfahrungen besprechen kann, weil man ja unweigerlich mit den Patienten zusammen ist. Einmal in der Woche wurde ein Ausflug angeboten.

    Also ich habe mich dort wohlgefühlt, wurde medikamentös eingestellt und war danach noch zweimal in einer psychosomatischen Kur in Zwesten. Hat mir auch sehr gut getan.

    Ich wünsche Dir alles Gute und verbleibe mit lieben Grüßen, Amely

    geschrieben von Amely Female vor mehr als 3 Jahren (19.10.2008 19:03)

  • Hallo Amely,

    ich bin seit ca. 2 Jahren an einem Burnout erkrankt. Habe sehr starke

    Kopfschmerzen seitdem. Meine Frage an Dich ist, die Kliniik in der du

    das 1. Mal warst ist in auch in Zwesten gewesen, oder? Das wäre nicht

    gar nicht so weit von mir. Ich finde es immer ganz gut, mal ein Feedback

    von Kliniken zu hören, die auch Burnout behandeln.

    Liebe Grüße

    Moni

    geschrieben von Lara11 Female vor mehr als 3 Jahren (14.11.2008 08:56)

  • Hallo Lara 11 (Moni), also die Kurklinik in Zwesten

    habe ich mehr als "Erholungskur" empfunden. Dort wurden zwar Gruppen- und Einzelgespräche mit der Psychologin geführt, man bekam Bäder, Massagen, sportliche Anwendungen wie in einer normalen Kur eben auch.

    Außerdem gab es einmal pro Woche in der Klinik einen Tanzabend im hause. Und man konnte auch in seiner Freizeit immer nach Bad Wildungen fahren. Der Bus fuhr ab der Klinik und brachte einem auch wieder zurück.

    In Zwesten war alles ein wenig offener. Aber das Schöne an so einer "Kur". Man ist immer in einer Gruppe, ist nie allein. Kann aber - wenn man will - natürlich auch alleine sein.

    Noch zu Deiner Frage: Also ich war zuerst in einer Neurologie und Psychaiatrie, in einer richtigen Klinik in Neustadt i. Holstein. Ameos-Klinik heißt sie, weil ich so sehr geräuschempfindlich war. Wenn mein Mann die Kaffeetasse auf die Untertasse stellte, empfand ich es wie Porzellanwerfen am Polterabend. Oder wenn er ein Hemd aus dem Kleiderschrank nehmen wollte und dabei die Kleiderbügel hin und her schob, konnte ich diese Geräusche überhaupt nicht aushalten und habe mir alles mögliche über den Kopf gestülpt. Im Krankenhaus konnte ich höchstens zu zweit in einem Zimmer liegen. Zu dritt war nicht möglich, wenn die sich unterhielten, flippte ich aus. Deshalb war ich erst auf der Psychiatrie. Mein Neurologe hatte mich dort eingewiesen. Da haben sie mich aber gut wieder hergestellt. Wir hatten auch dort Ausgang und durften in den Ort gehen usw.

    Also Zwesten ist wirklich gut geeignet für Patienten, denen es nicht ganz so schlimm mehr geht, die aber noch nicht arbeitsfähig sind.

    Aber Du kannst ja auch von Deiner Krankenkasse Dir Kurkliniken im Prospekt zeigen lassen. Da man meistens mindestens 6 Wochen da sein muss, manche bleiben sogar 10 Wochen, je nach Schweregrad, sollte man sich schon gut informieren.

    In den neuen Bundesländern soll es auch schöne Kurkliniken geben. Ich glaube, ich würde jetzt in die neuen Bundesländer gehen. Da ist alles vom feinsten.

    Ich wünsche Dir viel Erfolg beim Aussuchen einer schönen Kurklinik, einen guten Kurerfolg und alles Gute weiterhin, Amely

    geschrieben von Amely Female vor mehr als 3 Jahren (14.11.2008 15:31)

  • Hallo,

    ich bin 39 jahre jung und bin seit über 20 jahren in der krankenpflege tätig.

    bin aber seit 2 jahren total am ende !! habe keine kraft und auch keine lust mehr zu leben

    hinzu kommt noch das ich aus dem ausland komme und vor 18 jahren flüchten musste weil ich wegen meine homosexualität bedroht und verfolgt worde und darum habe ich mein elternhaus und das land verlassen.

    jetzt bin ich seit 1992 in deutschland und arbeite als pfleger in einem krankenhaus.

    also seit 2 oder 3 jahren merke ich das ich nicht mehr kann, bin nur am weinen und habe schlimme gedanken.

    es ist so schlimm, wenn ich zu arbeit gehen muss das ich mir die schlimsten dinge ausdenke um blos nicht hin zu müssen, aber ich gehe immer wieder hin und mittlerweile denke ich das ich hilfe brauche.

    ich gehe zu arbeit weil ich angst habe das man mich kündigt und das mein leben dadurch in gefahr ist.

    ich weiss nicht was ich machen soll?

    bin echt am ande, oft nur weine ich und habe tagelang manchmal wenn ich frei habe keine kraft und auch keine lust rauszugehen.

    rasiere und wasche mich manchmal tagelang nicht und wenn das dann wieder soweit ist das ich zum dienst muss ist das der schlimmste tag für mich.

    ich habe definitiv burn out und ich weiss nicht ob das auch depression ist? ausserdem denke ich oft wie ich das leben beenden kann

    also ich will mich nicht wirklich umbringen aber ich habe auch keine lust weiter zu leben.

    dann denke ich wie ich mich vielleicht umbringen kann, aber ich traue mich nicht, davor habe ich auch angst

    und überhaupt habe ich immer angst vor allem

    ich lebe seitdem ich denken kann in angst

    alleine schon wegen dem schwulseien und das ich deswegen aus meinem land wegmüsste, da wird das nicht toleriert, bis heute nicht. katholisches land.

    ich müsste immer alleine klarkommen,das hat meine mutter immer zu mir gesagt,

    darum ich weiss nicht was ich machen soll

    eigentlich brauche ich wirklich hilfe aber ich traue mich nicht alleine, dann habe ich auch kaum freunde weil ich immer alleine zuhause bin und kenne nur die leute in der arbeit

    ich bin auch stark verschuldet und das alles macht mich fertig

    ich sehe jetzt keinen ausweg mehr

    ausser ich bekomme hilfe und jemand geht mit und sagt mir wo ich hin muss



    geschrieben von marius2308 vor mehr als 2 Jahren (22.05.2009 22:38)

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