mein Mann ist seit 8Wo. in einer Pysch.Klinik wegen Depressionen und Bornout.Die Tagesklinik hat bis 8 Sept.kein Term.

geschrieben von annamarie Female vor mehr als 3 Jahren (21.07.2008 22:34) - Andere Fragen in diesem Monat

mein Mann ist seit 8Wo. in einer Pysch.Klinik wegen Depressionen und Bornout.Die Tagesklinik hat bis 8 Sept.kein Term.

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3 Antworten

  • Hallo annamaria!

    Hmmm, und was ist nun Deine Frage? *kopfkratz*

    Suchst Du eine Tagesklinik, die vorher Plätze frei hat? -> dürfte schwer werden ...

    Suchst Du Hilfe für Dich?

    Suchst Du Hilfe, um Deinen Mann besser zu verstehen?

    Suchst Du Hilfe für Deinen Mann, damit er die Zeit bis dahin überbrücken kann? -> Wie lange bleibt er denn noch in der stat. Klinik?

    Oder ...?

    Eins wär vielleicht in jedem Falle interessant für Dich: Es gibt hier eine Selbsthilfegruppe Depressionen ... und zwar hier http://www.imedo.de/group/overview/index/789-wie-komme-ich-aus-dem-loch

    Sonnige Grüße von der Gänseblümin.

    geschrieben von Gaensebluemin vor mehr als 3 Jahren (22.07.2008 07:26)

  • Mache dir doch darüber keine Sorgen wenn er schon so lange in der klinik war ist es doch gut wenn er mal wieder zu hause sein kann sicher wird er doch Anweisungen mitbekommen wie medikamente usw..sollte sein Zustand schlechter werden dann gehe doch einfach wieder mit ihm in die notaufnahme oder zum Arzt!September ist doch nicht so lange mehr..Kann doch sein das man ihm schon helfen konnte sonst würde man ihn sicher nicht entlassen.Kopf hoch lass es auf dich zukommen und dann wirst du sehen es ist halb so schlimm vll.sogar gut für euch Zwei !Grüsse dich marion

    geschrieben von seepferdchen vor mehr als 3 Jahren (22.07.2008 13:58)

  • Hallo annamaria

    meine Antwort hat zwei Teile:

    den ersten Teil an Dich: Du bist seine Ehefrau. Nicht seine private Krankenschwester, Therapeutin oder Ärztin. Achte auf Dich, Deine Gefühle, die Grenzen Deiner Belastbarkeit. Und stelle Dich ganz bewusst und konkret Deinen Sorgen und Ängsten.

    den zweiten Teil für die erste Zeit zuhause, nach Klinikaustritt: Hilfreich kann für diese Zeit eine sorgfältige Austrittsvorbereitung sein. Ein Gespräch am runden Tisch in der Klinik mit dem verantwortlichen Arzt, der Bezugspflegeperson, der Ergotherapeutin und vielleicht der Sozialarbeiterin. Zusammen einen Tages- und Wochenplan erarbeiten mit und für Deinen Mann, individuell ausgewogen zwischen Aktivität und Ausruhen, etwas allein oder für sich selber machen, gemeinsame Aktivitäten als Ehepaar oder mit der Familie. Einen "Notfallkoffer" mit eingeübten Massnahmen, wenns stressig oder düster wird. Und ein Netz von Personen, die angerufen oder kontaktiert werden können, wenn es zu einer Krise oder einer plötzlichen akuten Verschlechterung des Befindens Deines Mannes kommt- rund um die Uhr verfügbar.

    Bleib zuversichtlich - es wird ganz bestimmt wieder heller und leichter!

    Die Heilung einer Depression / eines Burn-Out ist kein linearer Verlauf, nur nach oben. Es gibt immer wieder kleine Täler, Rückwärts-Saltos, wolkenverhangene, kalte Tage. Aber dahinter scheint die Sonne - ganz sicher!



    Lieber Gruss



    Ursula



    geschrieben von Specht Female vor mehr als 3 Jahren (25.07.2008 15:02)

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