Können nächtliche Beinkrämpfe ein Anzeichen für Arthritis sein?

geschrieben von alexanderger Male vor mehr als 4 Jahren (26.06.2007 10:38) - Andere Fragen in diesem Monat

Können nächtliche Beinkrämpfe ein Anzeichen für Arthritis sein?

Tags: Arthritis, beinkrampf, beinkrämpfe

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4 Antworten

  • Hallo,
    aus eigener leidvoller Erfahrung mit nächtliches Krämpfen in den Waden und auch Oberschenkeln habe ich allerdings keine Rückschlüsse auf Arthritis gezogen, vielmehr auf einen Mangel an Magnesium. Nach abendlicher Einnahme einer 200 mg Tablette hörten die Kräpfe sofort auf. Es können aber auch 400 mg zu sich genommen werden - ich glaube nicht, dass diese Menge schadet.
    In Drogerien /-märkten und auch Suppermärkten findet man Magnesium als Nahrungsergänzungsmittel vor.

    Gute besserung und Erfolg mit Magnesium!
    Jürgen

    geschrieben von juergend Male vor mehr als 4 Jahren (26.06.2007 10:44)

  • ...zuviel magnesium schadet dem herzmuskel!
    empfohlen werden in der med. literatur nicht mehr wie 300 mg.
    nächtl. beinkrämpfe können aber auch andere ursachen haben, z.b. sind sie oft vorbote auf einen bevorstehenden bandscheibenvorfall in der lws.
    wende dich mit deinem problem bitte an einen arzt. nur er kann durch eine blutabnahme feststellen, ob bei dir wirklich ein magnesium mangel besteht.

    lg lilly

    geschrieben von Lilly Female vor mehr als 4 Jahren (26.06.2007 10:59)

  • Hallo!

    Falls wirklich ein Magnesiummangel besteht - könntest Du ihn u. a. daran merken:
    * Muskelkrämpfe
    * "einschlafende" Hände, Füße o. ä.
    * Verstopfung
    * später auch Herzrhythmusstörungen

    Magnesium benötigt ein durchschnittlicher Erwachsener etwa 300 mg täglich. Erhöhter Bedarf (teils bis zu 700 mg) tritt auf bei Leistungssportlern, in der Schwangerschaft/Stillzeit, bei viel Stress, chronischen/häufigen Durchfällen/Erbrechen oder entsprechenden Darmerkrankungen, unter der Einnahme bestimmter Medikamente (z. B. Abführmittel oder Digitalis) und bei Alkohol- oder Nikotinmissbrauch. Auch künstlich erhöhte Kalziumzufuhr kann den Bedarf erhöhen bzw. die Aufnahme erschweren. Phosphate (-> Cola, Fertiggerichte, Schmelzkäse, ...) erschweren ebenfalls die Magnesiumaufnahme.

    Echter Magnesiummangel kann in der Regel nicht allein durch die Nahrung wieder ausgeglichen werden. Hier muss jedoch der Arzt wirklich genau prüfen!

    Für den normalen Bedarf oder auch vorübergehende/kurze Mängel ist die Versorgung durch die Ernährung jedoch völlig ausreichend. Hierbei sind besonders Vollkornprodukte (vor allem Sauerteigbrot, da hier die Aufnahme weniger durch die Phytate behindert wird) + Nüsse + grüne Gemüse + Hülsenfrüchte zu empfehlen. Auch magnesiumreiches Mineralwasser ist super geeignet - sprich welches mit einem Gehalt von über 100 mg/l Magnesium bevorzugt werden (z.B. Heppinger, Gerolsteiner, Apollinaris u.a.).

    Sonnige Grüße von der Gänseblümin.

    geschrieben von Gaensebluemin vor mehr als 4 Jahren (26.06.2007 11:22)

  • ursachen abklären!
    krampfadern,arterielle durchblutungsstörungen,mangelernährung,
    sportl. überbeanspruchung,muskelminderung,rauchen pille wirbelsäule
    und calciummangel(!)
    also nicht nur mit magnesium versuchen sondern vor allem auch mit
    calcium (wie stehts mit milchprodukten!?)sowohl der knochen als auch der muskel benötigen calcium: ca 1 g/tag!

    geschrieben von orthofri vor mehr als 4 Jahren (20.07.2007 21:41)

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