Welche Lebenserwartung habe ich mit COPD III günstigstensfalls bzw. wenns schlecht läuft? Bin 42 Jahre weiblich

geschrieben von ruth2 Female vor mehr als 3 Jahren (19.08.2008 11:58) - Andere Fragen in diesem Monat

Welche Lebenserwartung habe ich mit COPD III günstigstensfalls bzw. wenns schlecht läuft? Bin 42 Jahre weiblich

Tags: Bronchitis, COPD, Emphysem, FEV1, gesundheit, Lebenserwartung, Lungenerkrankung, Lungenfunktion, Lungenfunktionstest, Lungenkrankheit, Parameter, Spirometrie, Stadien, Stadium

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22 Antworten

  • Hmm, also sowas ist natürlich immer schwer zu sagen. Es hängt vor allen Dingen davon ab, wie du jetzt mit der Krankheit umgehst. Am wichtigsten ist, dass du aufhörst zu rauchen (das kann die Krankheit sehr verlangsamen) und Sport treibst. Und natürlich, dass du regelmäßig deine Medikamente nimmst. Wenn du das tust (hat dir dein Arzt sicherlich auch schon gesagt), dann kannst du den Verlauf verlangsamen und die Prognose verbessern.

    Ansonsten macht man die Prognose auch oft noch vom FEV1 abhängig. Der FEV1 ist ein Parameter, der angibt, wieviel Luft man in einer Sekunde mit soviel Anstrengung wie möglich ausatmen kann. Je niedriger dieser ist, desto schlechter ist auch meist die Prognose. Hat dich dein Arzt darüber aufgeklärt?

    Hoffe, das hat ein bisschen geholfen,

    LG,

    Julia

    geschrieben von JFuchs Female vor mehr als 3 Jahren (19.08.2008 12:23)

  • Hallo es gibt auch ein neues Verfahren ..dabei werden Stends eingesetzt die das atmen erleichern...ich suche mal nach den fachbegriffen ..jemand den ich kenne ist gerade dabei --hat sich angemeldet usw..

    geschrieben von seepferdchen vor mehr als 3 Jahren (19.08.2008 13:53)

  • Hallo, danke für eure Antworten.

    Mein FEV 1 ist 34Prozent vom Durchschnitt und 1,05 l. das sind die Angaben die ich mir gemarkt hab. Ich glaib, das ist nicht gut?

    Vielleicht kannst du ja damit was anfangen?

    Grüße

    Ruth

    geschrieben von ruth2 Female vor mehr als 3 Jahren (20.08.2008 18:02)

  • Also erstmal dieses hier diese neue Studie ist abgeschlossen und es wird schon behandelt --ich weis das Heidelberg da am meisten weis und macht--die Uni--Heidelberg--sie schicken dir auch sofort alle Unterlagen darüber..

    Vent-Studie-

    Endobronchial Value for Emphysena Palliation Triaz--

    es handelt sich dabei um eine ..endoskopische Ventilimplantation..

    ich suche den Link mal und gebe ihn dann dir rein..

    geschrieben von seepferdchen vor mehr als 3 Jahren (20.08.2008 18:15)

  • Hm die machen das bei Patienten unter 45 %

    http://www.lungenemphysem.de/daten/lungenemphysem-vent-studie.php

    geschrieben von seepferdchen vor mehr als 3 Jahren (20.08.2008 18:21)

  • Ruth..mein exschwiegervater macht das jetzt er hat alles von Heidelberg darüber zugeschickt bekommen..sofort und ohne Probleme..er ist gerade erst dabei bestimmte Untersuchungen zu erfüllen die man dort vorher verlangte damit die Kriterien stimmen..mich wundert wie er es schaffte denn er ist 84 und dort steht eigentlich nur bis 70.oder 75---naja er ist aber auch eher wie ein 70 jähriger,,

    Ich hoffe du kannst damit was anfangen..hab keine Angst mein Sch.Vater würde das nie machen wenn er nicht genau wüssste das es einen gute Sache ist !Übrigens ich erlebe ihn kaum mit Luftnot..er inhaliert seid Jahren schon ca.ach über 20 Jahre schon --also ich weis aber nicht wie seine Werte sind..grüsse dich und toitoi Marion

    geschrieben von seepferdchen vor mehr als 3 Jahren (20.08.2008 18:46)

  • Hallo Seepferdchen Marion,

    danke für deine Antworten und Recherchen!

    Ich hab den Link angeschaut.Der wäre interessant. Ich bin leider nicht dabei, ich hatte eine Lungen-Op ( als ob es so nicht schon reichen würde). Das scheint auch der Grund zu sein, dass ich jetzt noch diese Krankheit bekommen habe.

    Liebe Grüße und nochmal Danke dass ihr mir geantwortet habt.

    Ruth

    geschrieben von ruth2 Female vor mehr als 3 Jahren (20.08.2008 21:43)

  • Nochmal von mir:

    Das Mit dem "Danke sagten" klappt irgenwie net.

    Also deshalb nochmal nachdrücklich als Nachricht: DANKE

    Vielleicht hab ichs ja bald herausgefunden, wie hier alles funktioniert, bin noch FRischling

    Gute Nacht

    Ruth

    geschrieben von ruth2 Female vor mehr als 3 Jahren (20.08.2008 22:25)

  • Hi Ruth,

    manchmal "hakt" es bei imedo auch etwas...dann klappt das mit dem Draufklicken nicht immer so, wie wir das gern hätten Gut

    Also das mit deinen Werte verstehe ich nicht so richtig. Ich dachte immer, dass Stadium 3 erst bei FEV1-Werten unter 30% diagnostiziert wird?!? Davor ist es doch eigentlich noch Stadium 2b...wie verwirrend.

    1,05 L sind natürlich sehr wenig. Wichtig ist jetzt, dass du die verbleibende Lungenfunktion stärkst in dem du nicht rauchst und gemäßigten Sport treibst (langsam anfangen!). Hat dein Arzt dir noch irgendwelche Tips gegeben?

    LG,

    Julia

    geschrieben von JFuchs Female vor mehr als 3 Jahren (29.08.2008 11:48)

  • Habe auch die diagnose bekommen, rauche seit 4 wochen nicht mehr, aber wie gehts weiter, habe keinen antrieb mehr

    geschrieben von veraeva vor mehr als 3 Jahren (15.05.2009 13:32)

  • darf ich mich mal einklinken? meine ma hat copd diagnostiziert im märz 08 - sie muß 16 stunden vom tag am sauerstoff verbringen, raucht weiter selbstgedrehte, bewegt sich kaum noch und zudem trinkt sie seit 2 jahren. psychisch war sie vorher schon ein wrack, aber jetzt kommt die antriebslosigkeit dazu...

    von ihrem FEV1-wert erzählt sie mir nichts, kann man das vielleicht durch die sauerstoff menge schätzen? ich wüßte schon gerne, wie schnell sie ihr ende hervorruft, wenn sie so weiter macht. kann mir jemand was sagen? ihre ärztin darf mit mir nicht sprechen, sie geht aber auch zu keinem facharzt, sondern nur zu ihrer hausärztin..

    edit: habs selbst noch mal durchgelesen, klingt bisschen hart - ich meine, dass ich mich darauf vorbereiten will, damit es mich nicht zu überraschend trifft, denn sie hat sich aufgegeben und ich wüßte gerne ob sie jetzt noch 3 jahre oder 10 jahre mich nicht helfen läßt... dann muß ich nämlich irgendwann anfangen mich mit dem gedanken anzufreunden... man ist das schwierig zu beschreiben.





    lieben dank im voraus.

    geschrieben von lexilla vor mehr als 2 Jahren (17.06.2009 22:53)

  • hallo meine schwieger mutter ist seid vier jahren an copd erkrankt.sie raucht und ist an stufe vier angelangt wie lange hat sie denn noch.denn ihr arzt hat zu ihr gesagt dass sie nicht mehr lange hat.

    geschrieben von jessi23y vor mehr als 2 Jahren (10.02.2010 13:28)

  • Hallo,

    also, bei meinem Stiefvater wurde im Jahr 2003 COPD IV diagnostiziert. Er hängt seither 24 h an der Beatmungsmaschine, hat sich phasenweise aufgegeben. Da meine Mutter ihn vom ersten Tag an nicht aufgegeben hat, lebt er immer noch. Leider ist meine Mutter vor einem Jahr an Krebs verstorben und seither geht es ihm auch schlechter.

    Es kommt, so glaube ich, immer darauf an, wieviel Halt man von der Familie bekommt. Und natürlich muss man auch Hilfe akzeptieren und annehmen.

    Wenn man bedenkt, dass wir das Jahr 2011 schreiben, hat er sich bisher tapfer gehalten.

    LG

    geschrieben von Optimistische vor 11 Monaten (14.06.2011 23:30)

  • Hallo,

    meine Mutter liegt seit Sa. abend im Krankenhaus und seit So. abend im künstl. Koma, da sie nicht mehr von allein atmen konnte.
    Wir haben am Sa. erst erfahren, dass sie COPD hat. Sie wusste es schon, hat aber niemanden davon erzaehlt.
    Im Krankenhaus sagt man uns immer, wir müssen jetzt erst mal abwarten, wann sie wieder von allein atmen kann.
    Ich habe so eben beim Hausarzt angerufen und erfahren, dass sie sich im Stadium III befindet.
    Könnt ihr mir vllt. sagen, was auf uns zu kommt, wenn es ihr besser geht? Wie ist die Behandlung, ihre Lebenserwartung, kann sie noch arbeiten gehen? Sie arbeitet im Büro?
    Wäre euch sehr dankbar für eine Antwort.
    LG Natascha

    geschrieben von NataschaPitz vor 11 Monaten (22.06.2011 09:21)

  • also ich glaube, arbeiten kann sie nicht mehr bei stufe drei. ich leide auch an der krankheit, bin jetzt 51 jahre alt.
    ich denke meinen 60. geburtstag erlebe ich noch, aber welche lebensqualität ich dann noch habe?
    eigentlich geht es mir noch gut, bin gut eingestellt.
    leider rauche auch ich immer noch, komme einfach nicht los von dem glimmstängel.
    mein arzt sagt ich soll so wenig wie nur möglich rauchen, wenn ich schon nicht aufhören kann.
    na ja mal schauen, was die zukunft bringt?
    ossi

    geschrieben von kerstinnak vor 9 Monaten (19.08.2011 16:07)

  • meine Freundin hat COPD, hat ein Lungenvolumen von 40, ihr geht es schlechter, sie schafft es auch nicht mit dem rauchen aufzuhören, sport kann sie nicht machen, weil sie dann keine Luft bekommt, sie ist auch übergewichtig,
    Muß ich mir ernsthafte Sorgen machen???

    Bitte um Antwort

    geschrieben von Sissimax vor 8 Monaten (20.09.2011 11:48)

  • Ich würde mir da schon richtig Sorgen machen !!

    Als erstes sollte sie mit dem Rauchen aufhören,

    ich habe das auch geschaft, von 40 Stück auf 0

    in einem Tag. Einfach aufgehört nach der Diagnose

    COPD. Das sind jetzt 9 Jahre mit COPD und ich will

    noch ein paar Jahre haben !!!! bin erst 63 Jahre jung.

    Wenn sie mehr lesen wollen können sie auf meine

    HP gehen , seite - Emphysem-COPD - das sollte ihre

    Freundin mal lesen.

    grüße Kutscher2000

    geschrieben von Kutscher2000 Male vor 8 Monaten (26.09.2011 21:40)

  • hallo Sissimax ,
    ich habe vergessen meine HP zu nennen;
    < http://gerhardpfau.de > ( Kutscher2000 )

    geschrieben von Kutscher2000 Male vor 8 Monaten (27.09.2011 10:29)

  • hallo werte Leidgenossen,
    ich habe da was von einem Medikament namens DAXAS gelesen.
    Es ist speziell für die COPD erkrankung entwickelt worden. Da soll jede Entzündung der Lunge verhindert werden, allerdings gibt es dabei leider auch gewaltige Nebenwirkungen.Wenn man das gelesen hat vergeht einem die Einnahme sofort.
    Ich habe nun die Frage ob hier im Forum schon jemand Erfahrung damit gemacht hat ? Für Infos wäre ich sehr dankbar !!
    wünsche euch allen einen schönen Tag.
    LG Gerhard

    geschrieben von Kutscher2000 Male vor 7 Monaten (29.09.2011 11:09)

  • Hallo,

    ich nehme seit ca. 6 Monaten DAXAS. Im Anfang war es ein bischen unangenehm. Hielt sich in Grenzen, Magen und Darm. Aber so nach 4-5 Wochen keine Probleme mehr. Also ich empfinde, das es mir mit Daxas besser geht. Es ist doch wirklich so, das man sich an alles klammert um Erleichterung zu erreichen. Ich habe es geschafft, nach 2 Jahren jetzt ohne Cortison auszukommen. Ob das alles jetzt von Daxas kommt, weiß ich nicht. Ist mir auch egal. Hauptsache Besserung.

    Vlg Nobby0302

    geschrieben von Nobby0302 Male vor 6 Monaten (09.11.2011 23:25)

  • Hallo
    seit 6 Wochen nehme ich jetzt Daxas, wurde mir nach meinem Krankenhausaufenthalt ende Oktober verordnet.
    Die Nebenwirkungen sind erträglich, hoher Puls-Zittern-
    Schlafstörungen-Muskelkrämpfe-sowie gewichtsabnahme um
    3 Kg. Ist aber alles langsam am zurückgehen, jetzt hoffe ich
    natürlich auf Positive Merkmale von Daxas.
    Da ich COPD Gold IV habe wird zur Zeit untersucht ob
    ich für eine Lungenreduktion geeignet bin !!!??.

    Kutscher2000

    geschrieben von Kutscher2000 Male vor 5 Monaten (08.12.2011 20:56)

  • Mein Dad ist mit 86 Jahren an COPD IV erkrankt (bzw. wurde die Krankheit diagnostiziert). Er hat sofort mit dem Rauchen aufgehört und hält sich an alle ärztlichen Anweisungen. Er wird im April 90 Jahre alt, lebt noch immer in seiner eigenen Wohnung und verrichtet alle leichten täglichen Dinge selbständig. Ich denke, das gibt Hoffnung, oder? Alle Gute

    geschrieben von Eigen1 vor 3 Monaten (07.02.2012 11:10)

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