Ich habe mal zwei Seiten der Internetseite www.omneda.de kopiert. Ich denke, dass hier deine Fragen am besten beantwortet werden.
Unter dem Begriff Grüner Star (Glaukom) werden Augenerkrankungen zusammengefasst, die in der Regel durch einen erhöhten Augeninnendruck den Sehnerv schädigen und bei unzureichender Therapie zu Gesichtsfeldausfällen und Erblindung führen können.
Insgesamt leiden etwa ein bis zwei Prozent der Bevölkerung an einem Glaukom, wobei das Erkrankungsrisiko im höheren Lebensalter deutlich ansteigt. Gefährlich ist vor allem, dass der Grüne Star sich zunächst schleichend und unbemerkt entwickelt. Ab dem 40. Lebensjahr wird eine regelmäßige Glaukom-Früherkennung empfohlen.
Am häufigsten ist das primäre Offenwinkelglaukom, das lange Zeit keine Beschwerden macht. Früh genug erkannt, kann es aber sehr gut mit Augentropfen behandelt werden. Weitere Formen von Grünem Star sind das akute Glaukom, das einen augenärztlichen Notfall darstellt und sehr rasch zu Erblindung führen kann, sowie das angeborene Glaukom und das sekundäre Glaukom als Folge einer anderen Augenerkrankung. Sind Augentropfen nicht ausreichend, so wird das Glaukom mittels Laser oder operativ behandelt.
Häufigkeit
(Stand: 8. November 2007)
Das Glaukom ist in den Industrieländern eine der häufigsten Ursachen für das Erblinden. Schätzungsweise ein bis zwei Prozent der Bevölkerung leiden an einem Glaukom oder sind zumindest stark gefährdet, ein Glaukom zu entwickeln. Die weitaus häufigste Form des Glaukoms ist das primäre Offenwinkelglaukom. Betroffen sind vor allem ältere Menschen. Die Häufigkeit der Erkrankung ist bei 70 bis 80-Jährigen mindestens achtmal so hoch wie bei 30 bis 40-Jährigen. Männer und Frauen sind in jüngeren Jahren gleich häufig gefährdet, ein Glaukom zu entwickeln.
Das akute Glaukom kann prinzipiell in jedem Lebensalter auftreten, allerdings nimmt die Häufigkeit mit höherem Lebensalter deutlich zu. Frauen sind im Alter etwas häufiger von Grünem Star betroffen als Männer.
Das primäre kongenitale Glaukom kommt selten vor und tritt normalerweise innerhalb des ersten Lebensjahrs auf.
Grüße von Atos
geschrieben von Atos vor mehr als 3 Jahren (19.09.2008 20:41)