Hallo vor einigen Jahren war ich fast regelmäßig in einem Swingerclub,allerdings ohne meine Frau.Warum ist die Frage? Zum einen war nix mehr los im ehelichen Sexleben, zum anderen der Stress mit der Existenzangst meiner Ex, weil ich Kleinunternehmer war, andererseits auch weil Sie nichts mehr für den Erhalt einer funktionierenden Partnerschaft beitrug.Fazit war das sich unsere Wege 2007 trennten und 2008 unsere Scheidung nach 20 schönen Jahren war. Seitdem lebe ich allein. Seltsamer Weise lebe ich auch ohne Sex, obwohl mir meine jetzige Freiheit alle Wege zu sexueller Erfüllung offenhält. Ich denke es hat etwas mit meiner spirituellen Entwicklung,aber auch mit meiner finanziellen Situation zu tun, das ich nicht jede Woche oder immer dann wenn Lust auf Sex besteht ich einen Swingerclub aufsuche. Ausserdem hat man als Solo-Mann nicht immer einen sexuellen Erfolg bei einem Swingerclubbesuch und ist oft auch mit Kosten verbunden. Und eine Partnerin die gleichermaßen ein sexuell freidenkender Mensch, gleichzeitig aber auch spirituell ist ist mir bislang noch nicht über den Weg gelaufen.
Aus Traumatischen Erinnerungen in meiner Kindheit habe ich Eifersucht als etwas böses kennengelernt. Meine Mutter hat meinem Vater das Leben zur Hölle gemacht mit ständigen Eifersuchtsdramen und diese auch lautstark ausgeführt.
Seit dieser Zeit empfinde ich Eifersucht als etwas besitzergreifendes und einschränkendes, welches einen Menschen in seiner freien Entfaltung nicht nur in sexueller Sicht behindern kann und dadurch sicher auch seelische und körperliche Krankheiten herausfordern kann.
Meine Schwester ist vielleicht deswegen lesbisch geworden.Heute weiss ich das Sie ebenfalls auf einer Ebene lebt, in der die Eifersucht kein Platz in ihrem Leben hat.
Ich selbst habe diese Eifersuchtsfreiheit auch schon vor langer Zeit abgelegt, weil ich eine Partnerin nicht in ihrer Freiheit einengen möchte. Das klassische Klischee einer Ehe ist mir zu altbacken und zu konservativ.
Heute sehe ich mich als einen Menschen, der für viele sexuelle Spielarten offen ist, ohne besitzergreifende Hintergedanken zu haben.
Eifersucht, moralische Bedenken und Konservatismus sind in vielen Menschen unserer Generation Geburtsjahrgänge 1950 bis 1965 noch sehr ausgeprägt und sind mit der sexuellen Revolution entweder mitgegangen oder haben an den alten Werten von Moral und Anstand festgehalten.
LG SpiritofR Andre
geschrieben von SpiritofR
vor mehr als 2 Jahren (08.11.2009 11:46)