Kann ich eine Depression auch ohne Medikamente wieder los werden?

Thema: Depressionen
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geschrieben von Kirsche31 vor mehr als 3 Jahren (04.12.2008 18:15) - Andere Fragen in diesem Monat

Kann ich eine Depression auch ohne Medikamente wieder los werden?

Tags: Depression

Diese Frage wurde 11302 mal angesehen.

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53 Antworten

  • Laut meinem Arzt, ja! Allerdings dauert es um vieles länger. Das hieße ein langer Leidensweg, bei dem Du den Fortschritt nicht wirklich mitbekommst. Und das frustriert

    geschrieben von manque Female vor mehr als 3 Jahren (04.12.2008 18:38)

  • Ein freundliches Hallo !

    Dann sage Deinem Arzt (ohne daß ich ihm zu nahe treten will), er hat keine Ahnung!! Denn genau das Gegenteil ist der Fall.

    1. Es gibt keinen Leidensweg.

    2. Es geht bedeutend schneller, ist nicht nur sicherer, sondern absolut sicher und hat keinerlei Nebenwirkungen.

    3. Medikamente sind keine erforderlich!!

    4. Es hat nur einen Haken (allerdings nur für Deinen Arzt), er kann dabei N I C H T S verdienen.

    m.fr.Gr. -- Inheil

    geschrieben von Inheil Male vor mehr als 3 Jahren (04.12.2008 22:35)

  • Hallo Inheil!

    Ich sagte ja, dass es auch ohne Medis geht, also nicht genau das Gegenteil!

    Richtig ist auch, dass es keine Nebenwirkungen hat.

    Wo ich allerdings nicht zustimme, ist die länge/kürze der "Heilung". Man kann sich selber aus einer Depression herausholen. Aber das dauert. Ist die Depression exogen wird es vermutlich nur funktionieren, wenn man es schafft seine Lebensumstände zu ändern oder die Trauer (Todesfall z.B.) zu verarbeiten. Meine Depression hätte ich ohne stationären Aufenthalt und Medikamente plus Therapie mit Sicherheit nicht alleine bewältigt.

    Bezüglich meines Arztes kann ich nur sagen, dass für ihn das Geld nicht an erster Stelle steht. Auch solche Ärzte gibt es.



    LG, M.

    geschrieben von manque Female vor mehr als 3 Jahren (05.12.2008 08:44)

  • Hallo!

    Hmmm, ich persönlich denke, dass das (also ob man eine Depression ohne Medikamente in den Griff bekommen kann) von demjenigen, der die Depression hat UND von der Art + Schwere der Depression UND von der Gesamtsituation abhängt.

    So ganz allgemein gilt auf jeden Fall: JA, man KANN.

    Ob konkret Du aber konkret Deine Depression ohne Pillen o. ä. in den Griff bekommen kannst - kannst jedoch nur Du (evtl. in Absprache mit einem guten Arzt/Thera) wissen/entscheiden.

    Ich habe inzwischen sehr viele Menschen mit Depressionen kennengelernt, die mit Medikamenten bestenfalls gar nichts, meist aber schlimme Nebenwirkungen erreicht haben. Ich habe andersrum auch immer mal wieder einzelne Menschen kennengelernt, die es ohne Medikamente ziemlich gut bis sehr gut hinbekommen haben. Ich habe auch einige Menschen kennengelernt, die mit Medikament die ersten Schritte aus dem totalen Tief gefunden haben - um dann ohne Medikament weiterzumachen und schließlich erfolgreich zu sein. Und ich habe auch sehr wenige Menschen kennengelernt, die mit ihrem Medikament gute Erfahrungen gemacht haben + es als DIE Lösung ansehen. Immer wieder höre/lese ich auch, dass manchmal Medikamente wirklich nötig seien, damit sich der Patient nicht selbst umbringt, bevor es auch so wieder aufwärts geht - und ich habe zu wenig Ahnung davon, um da zu widersprechen.

    Ich selbst habe meine latenten und selten auch mal vorhandenen Depressionen ohne Medikamente bisher sehr gut in den Griff bekommen - und das eine Mal, wo ich mich zu einem Medikament überreden ließ, habe ich bitter bereut. Für mich ganz persönlich ist also klar: Nie wieder solche Pillen! Allerdings hatte ich auch noch nie eine wirklich schwere Depression - sondern kann frühzeitig gegensteuern, wenn sich ein Abwärtstrend abzeichnet.

    Und für andere Menschen kann das ganz anders aussehen - denn jeder ist anders + bei jedem wirkt auch jedes Mittel anders + jede Depression hat ihre ganz eigene Entstehungsgeschichte und braucht daher auch andere Maßnahmen.

    Sonnige Grüße von der Gänseblümin.

    geschrieben von Gaensebluemin vor mehr als 3 Jahren (05.12.2008 09:54)

  • Liebe Inheil

    Ich habe es ohne Medikamente und gute Gespräche , die sich allerdings über 4 Jahre hinzogen, hinbekommem. Es muß allerdings der wahre Grund deiner Depression herausgefunden werden. Oftmals reicht es bis in die Kindheit zurück. Um aber dauerhaft inneren Frieden und letztendlich lebensfroh zu werden ist das schon lohnenswert!

    lg Tete



    geschrieben von Tete Female vor mehr als 3 Jahren (05.12.2008 09:56)

  • Nochmals ein ganz besonders freundliches Hallo an alle !

    Bevor weitere Mißverständnisse aufkommen ( d.h. sie sind ja eigentlich schon vorhanden ) muß ich zur Klärung folgendes sagen:

    Ich habe keine Depression -- ich behandle sie. Und dies seit annähernd 20 Jahren. (natürlich nicht nur Depressionen) Und aus diesen langjährigen Erfahrungen heraus resultieren meine o.g. spontanen Aussagen.

    Was ist eine Depression?? Auf gar keinen Fall eine neue Modekrankheit. Es gab sie schon vor Jahrtausenden; damals nannte man das Ganze "Melancholie". Bereits im klassischen Griechenland befasste man sich mit dem Wesen der Melancholie und versuchte, deren Ursachen zu ergründen.

    Die abendländische Medizin hielt bis zum neunzehnten Jahrhundert an der sogenannten "Säftelehre" fest. ( Man glaubte, daß die Galle weitgehend für den Gemütszustand des Menschen verantwortlich sei) Zu dieser Zeit steckten die Wissenszweige von Psychologie und Psychiatrie noch in den Kinderschuhen.

    Und selbst heute ist, was Depressionen betrifft, vieles ungeklärt und hinter dieser Krankheit stehen immer noch viele Fragezeichen. Blut, Galle, Hirnflüssigkeiten u.a.m. wurden untersucht, mit modernsten Methoden vorgenommene Untersuchungen wurden durchgeführt; jedoch eine Depression kann bis zum heutigen Tage nicht chemisch nachgewiesen werden. Auch für eine genetische Veranlagung konnte nicht der endgültige Beweis erbracht werden. Zu viele Faktoren spielen hier eine nicht unwesentliche Rolle: UMWELT, ERZIEHUNG, ELTERNHAUS, FLUCHT IN EINE KRANKHEIT, MANGEL AN BEACHTUNG UND LIEBE, FEHLEN VON HOFFNUNG AUF HEILUNG, usw.

    Sehr oft wurde auch die Beobachtung gemacht, daß depressive Menschen in ihrer Kindheit eine Phase tiefster Einsamkeit durchgemacht haben. Auch Einsamkeit im Erwachsenenalter kann dazu führen. Frühkindliche Schockerlebnisse, zu hoch gesetzte Erwartungen (in Schule & Beruf), der Tod eines geliebten Menschen, schwere Enttäuschungen usw. überhaupt alle seelischen Konflikte die nicht verarbeitet wurden.

    Folgt man nun dieser Betrachtungsweise, dann ist spätestens hier das Ziel erreicht: SEELISCHE KONFLIKTE ! ! Dies ist auch (wie bereits erwähnt) der alleinige Grund dafür, daß eine Depression eben nicht chemisch nachweisbar ist.

    Ein SEELISCHER KONFLIKT lässt sich nicht chemisch nachweisen.

    Daraus ergibt sich nun logischerweise die Frage: ?? Weshalb also wird dieser seelische Konflikt von den Ärzten mit CHEMIE (Pillen) behandelt? Warum setzt eine von der Vernunft geleitete Behandlung nicht dort an, wo die Krankheit entstanden ist? Bei der Seele des Menschen! Hier könnte man auch sagen - im mentalen Bereich - im Unterbewusstsein.

    Grosse Frage. Wie geht das?? Es geht einzig und alleine durch/über den Alphazustand. In diesem Zustand öffnet sich das menschliche Unterbewusstsein, es werden bestimmte bildhafte Vorstellungen erzeugt. Damit sind dann Gefühle, Gedanken, Haltungen, ebenso zu beeinflussen wie organische Funktionen. Diese sogenannten Suggestionen sprechen dann auf die Gefühlszentren an, die im menschlichen Zwischenhirn liegen. Das für eine derartige Behandlung eine langjährige Erfahrung äußerst sinnvoll erscheint, dürfte sich von selbst verstehen.

    m.fr.Gr. -- Inheil



    geschrieben von Inheil Male vor mehr als 3 Jahren (05.12.2008 11:21)

  • Das hat sicherlich alles seine Richtigkeit. Ich will mal anhand meines Falles beispielhaft zeigen, dass es für einen Arzt unmöglich gewesen wäre bei mir eine schwere Depression ohne Medikamente hinzukriegen. Wo hätte er ansetzen sollen?

    Ein halbes Jahr vor meiner Hochzeit verstarb der Bruder der Trauzeugin meines Mannes. Im Februar musste meine Schwangerschaft abgebrochen werden. Danach verstarb die Schwester meines Trauzeugen. Vier Tage vor meiner Hochzeit verstarb mein Patenonkel. Im Juli änderte mein Mann plötzlich seine Meinung und wollte kein Kind mehr und mit mir nicht mehr zusammenziehen. Ich sah meine Ehe schon beendet, bevor sie angefangen hatte. Parallel zu den Streitereien versuchte ich mich auf 7! anstehende Klausuren vorzubereiten. Ende Oktober wachte ich eines Morgens auf und konnte nicht mehr. Nicht aufstehen nicht auf Toilette gehen gar nichts. Nach 2 Stunden schaffte ich es dann auf allen vieren! hoch zu meiner Mutter zu kriechen und um Hilfe zu bitten. Sie brachte mich in die Psychatrie, in der ich dann nach 3 Monaten entlassen werden konnte, halbwegs stabil.

    Ich glaube, dass in diesem Fall Medis das einzig richtige waren, was nicht heißt, dass es nicht auch Fälle gibt wo Medikamente nicht nötig sind. Ich bin froh, dass ich die Medis habe, ohne sie könnte ich nicht effektiv in der Therapie arbeiten.

    LG, M.

    geschrieben von manque Female vor mehr als 3 Jahren (05.12.2008 12:46)

  • Hallo Manque !

    Ich habe mich unter der Wucht der Eindrücke regelrecht weggeduckt. Um Deine o. geschilderten, in Serie erfolgten Schicksalsschläge beneide ich Dich bestimmt nicht - und sicherlich auch kein anderer!

    So ist eben manchmal das Leben und, wie wir feststellen konnten, nicht immer schön. Ich sage bewusst w i r. Da Du auf meiner Seite warst konntest Du auch feststellen, daß ich nicht rede wie der Blinde vom Licht. Ich ""durfte"" auch meinen 19jährigen Sohn auf seinem letzten irdischen Weg begleiten und kann in diesen Dingen ein durchaus ernstes und gewichtiges Wort mitreden.

    Trotzdem ist eine Betrachtung der Krankheit Depression, von einem solchen Einzelfall ausgehend nicht möglich. Diese Fälle bleiben immer Ich-bezogen. Ich will nicht, und kann es ja auch gar nicht, einem Menschen ausreden Medikamente zu nehmen. Das entscheidet nun mal jeder für sich ganz alleine.

    Was ich will ist lediglich das Aufzeigen eines Weges/einerRichtung/Möglichkeit, den der Eine oder Andere mit in Betracht ziehen könnte - eben ohne Medikamente auszukommen.

    Wie ich schon o. gesagt habe, arbeite ich seit annähernd 20 Jahren u.a. mit dieser Therapie. Ich arbeite auch mit befreundeten Ärzten zusammen, habe auch längere Zeit bei einem direkt in seiner Praxis mitgearbeitet und habe demzufolge durchaus Einblick in diese Dinge.

    Bezugnehmend auf Deinen letzten Satz eine Frage:

    Wie lange nimmst Du die Medikamente schon? Du bist Dir doch darüber klar, daß sie für Dich keine Hilfe sind; auch wenn Du froh bist unter diesem ""Druck"" arbeiten zu können. Und ich behaupte nochmals - sie sind keine Hilfe!!! Mache doch einfach folgenden Test.

    ABSETZEN UND WARTEN was geschieht. Mit Sicherheit bist Du nach ganz kurzer Zeit genau wieder da, wo Du nicht sein willst.

    Was ergibt sich daraus?? Diese Medis unterdrücken lediglich die Folgeerscheinungen/Symptome, einer im Organismus, meinetwegen auch in der Seele weiterbestehenden Krankheit. Solange Du sie einnimmst mag ja alles in Ordnung sein. Aber irgendwann müssen sie die Krankheit doch besiegen; ich meine, so besiegen/ausmerzen/beseitigen, daß Du sie eben nicht mehr einzunehmen brauchst. Willst Du denn wirklich Dein ganzes Leben lang Medikamente schlucken? Du musst doch einmal an die Nebenwirkungen denken, die sich möglicherweise in 10 / 15 Jahren einstellen.

    Abschließend: Wieder zu Deinem letzten Satz: Du bist froh , daß es sie gibt weil Du sonst nicht arbeiten könntest. Hast Du denn die von mir praktizierte Behandlungsmethode schon ausprobiert um sagen zu können; sie wirkt - oder sie wirkt nicht??

    Ich wage hier die Behauptung: Auch Du könntest ohne diese Medikamente leben!!

    Ich habe es an hunderten von Beispielen selbst erlebt.

    m.fr.Gr. - Inheil





    geschrieben von Inheil Male vor mehr als 3 Jahren (05.12.2008 13:55)

  • Hallo Inheil!

    Ich nehme die Medikamente jetzt seit einem Jahr. Mir ist bewußt, dass ich meine Lebenssituation ändern muss, dass die Medikamente keine heilende Wirkung haben, lediglich unterstützend wirken können.

    Vielleicht sollte ich daher erwähnen, dass ich nicht nur Pillen schlucke, sondern auch ganz unkonventionell (wenn mein Arzt das wüsste!) eine Therapie bei einem Heilpraktiker und Seelsorger mache. Das meinte ich mit arbeiten. Er ist gegen Medis, sagt aber, dass ich ausschleichen soll. Er will es aber nicht sofort starten, weil er der Meinung ist, dass ich nicht stabil genug bin. Glaube mir, ich freue mich auf die Zeit ohne Medikamente, weil ich selber merke, dass ich nicht ich bin. Das stört mich sehr. Ich habe vor ca. 1 Monat versucht die Medikamente abzusetzten, kam aber mit den Absetzungserscheinungen nach dem 6. Tag überhaupt nicht klar. Ich sehe die Medikamente einfach als Krücke um überhaupt fähig zu sein meine Vergangenheit und auch das schwere Jahr 2007 zu verarbeiten

    Ich kenne DeineTherapiemethode nicht, aber vielleicht kannst Du ja ein paar Worte dazu sagen.



    LG, M.

    geschrieben von manque Female vor mehr als 3 Jahren (05.12.2008 14:40)

  • Hallo Manque !

    Hatte in einem weiter vorstehenden Bericht von seelischen Konflikten -und dem Alphabereich (er ist untrennbar damit verbunden) gesprochen.

    Der Alphabereich -- Hirnstromkurve zwischen 8 - 12Hertz. Oder ganz einfach ausgedrückt, derjenige Bereich in dem das menschliche Unterbewusstsein hynotische Suggestionen annimmt. Es ist gewissermaßen unsere Steuerungszentrale, und zwar nicht nur im seelisch-geistigen, sondern auch im körperlichen Bereich. Die allermeisten Menschen verschwenden normalerweise keinen Gedanken an ihr Unterbewußtsein; und doch ist das Unbewußte im Menschen sein größtes Reich.

    Z.B. besorgt es als steuerndes Prinzip Teilung und Wachstum unserer Zellen, ist für die Funktionen unserer Körperorgane und die Ausschüttung von Drüsensekreten verantwortlich und nicht zuletzt für unser gesamtes Seelenleben. Es arbeitet ständig und unermüdlich in uns. Für unseren Körper genau so wie für die Seele, Freude und Trauer, Kummer und Überschwang, Mißmut, Gleichgültigkeit und Aggressionen. All unsere Stimmungen, Haltungen unser gesamtes Handeln, alles hat seinen Ursprung im Unterbewußtsein. Es arbeitet sogar nachts wenn wir schlafen. Verarbeitet in Träumen was uns tagsüber stark beschäftigt hat oder WAS UNS VON INNEN HER BEDRÄNGT!!!

    Es dürfte deshalb leicht vorstellbar sein, daß es willig alles annimmt, was wir ihm eingeben.

    Diese Eingabe vollzieht sich per Suggestionen im Alphazustand - also während einer G U T geführten Heilhypnose.

    Hypnose ist ein bionomer Umschaltvorgang im Bereich des Zwischenhirns und der Gehirnrinde. (Bionomie = die Wissenschaft von den Lebensgesetzen) Eine hierbei enorm wichtige Grundwirkung ist die seelisch-körperliche Ruhigstellung. Der gesamte Organismus läuft sozusagen " auf Sparflamme ". Das vegetative Nervensystem schaltet von der Vorherrschaft des Sympathikus auf dasjenige des Vagus um, und somit wird der gesamte Organismus psychisch und physisch einbezogen. In diesem Ruhezustand erfolgen dann noch zielgerichtete Suggestionen, welche vorher mit dem Patienten genauestens abgesprochen wurden.

    In letzter Zeit häufen sich deutlich die Fälle von ADHS, insbesondere auch bei Kindern. Die hierbei bereits erzielten Erfolge sind geradezu phantastisch zu nennen. Depressionen, Angstzutände, überhaupt seelische Störungen jeglicher Art lassen sich hervorragend behandeln. Schmerzen, Kopfschmerzen, Migräne bis hin zu schmerzfreien Geburten. Besonders gute Heilungschancen bestehen bei Organneurosen. Zahnbehandlungen (einschl. Extraktionen) uvam.

    NUR -- Hypnose ist noch lange, lange nicht Hypnose ( Dir ist klar was ich damit sagen will) äußerste Vorsicht bei der Suche nach dem geeigneten Therapeuten. Vor allem GELD gut verwahren und alles vorher festlegen, denn es gibt auf diesem Gebiet leider eine ganze Menge Scharlatane.

    Bei weiterem Interesse Deinerseits -- einfach fragen!

    m.fr.Gr. - Inheil

    geschrieben von Inheil Male vor mehr als 3 Jahren (05.12.2008 16:59)

  • Jeder Mensch ist anders, jeder Leidensdruck ist anders.

    Ich habe eine Zeit lang Medis gebraucht. Sonst hätte die Therapie nichts gebracht, weil ich mich nicht hätte öffnen können und die "Botschaften" der Therapeutin nicht angekommen wären.

    Nach einer Weile habe ich sie abgesetzt und erst danach habe ich große Fortschritte gemacht.

    Aber eine Zeit lang waren sie für mich notwendig. Sonst hätte ich den Anfang nicht hinbekommen.

    geschrieben von Rotkehlchen Female vor mehr als 3 Jahren (06.12.2008 17:41)

  • Hallo Manque,

    ich kann Inheils Darstellungen der Hypnosetherapie nur zustimmen. Allerdings nicht, was die Frage der Medizin betrifft. Es ist richtig, jeder Fortschritt ohne Medizin ist traumhaft. Es kann aber Zeiten im Leben eines Menschen geben, die unendlich schwierig sind. Ich kenne das. Aus der Zeit meines Studiums, aus der Zeit vorher und der Zeit nachher.

    Kontrolliert Medizin einnehmen, um aus den tiefsten Löchern, aus dem Urgrund zurückzukehren, halte ich nicht für verkehrt. Vor allem, wenn begleitend eine gute Therapie vorhanden ist.

    Ich hab gesehen, dass es Dir heute gut geht, genieße es!!

    Charlotte

    geschrieben von Charlott Female vor mehr als 3 Jahren (07.12.2008 11:40)

  • Hallo Charlotte!

    Das sehe ich auch so und ich verwehre mich auch grundsätzlich nicht gegen alternative Heilmethoden, nur ist Hypnose einfach nichts für mich, weil ich es nicht mag, keine Kotrolle über meinen Körper zu haben.

    Ja heute geht es mir tatsächlich gut. Mein Mann ist für eine Woche zum Seminar und das heißt, das ich nicht ständig in Hab-Acht-Stellung stehe, um eventuell einen Streit zu vermeiden. Es geht ihm aber auch so und er freut sich, wenn ich dann nach Lettland fahre. Dann kann er zu Hause auch in Ruhe ausspannen. Für mich bedeuten die nächsten zwei Wochen auch weniger Medikamente, weil ich nicht dauernd unter Strom stehe.

    Einen schönen 2. Advent

    M.

    geschrieben von manque Female vor mehr als 3 Jahren (07.12.2008 12:41)

  • Hallo manque...

    Ich weiss nicht genau,ob ich das richtig verstanden habe?!

    Wenn Dein Mann nicht da ist,musst Du keinen Streit vermeiden und brauchst auch keine Medikamente.Wenn Du nicht da bist,freut sich Dein Mann und kann entspannen?

    Wenn Du magst,klär mich auf,bitte!

    Liebe Grüße...lienchen

    geschrieben von lienchen vor mehr als 3 Jahren (07.12.2008 14:33)

  • Hallo lienchen!

    Wenn ich das so jetzt lese, verstehe ich Deine Frage.

    Ja wir sind mittlerweile beide miteinander so angespannt. Er lauert ständig auf meinen Gemütszustand, weil das bei meiner BPS schlagartig wechseln kann und ich wiederum (PTBS) lauere aus Angst vor Ablehnung ständig auf seinen Gemütszustand. Sind wir beide nicht gut drauf kommt es unweigerlich zu einem Streit. Deshalb tut es uns beiden gut, dass wir uns mal nicht sehen. Das wiedersehen ist dann allerdings im Moment auch wieder spannungsgeladen.

    LG, M.





    geschrieben von manque Female vor mehr als 3 Jahren (07.12.2008 14:39)

  • Hallo Manque !

    Deine eig. Worte . . . . . . weil ich es nicht mag, keine Kontrolle über meinen Körper zu haben!

    Welche mittelalterlichen Vorstellungen hast Du von Hypnose?

    Wie oft, wann und bei welchem ""Spezialisten"" hast Du diese Therapie durchführen lassen und aus welchem Grunde bist Du zu einer so völlig falschen Beurteilung gekommen?

    Die allermeisten Menschen nämlich kennen Hypnose höchstens vom "Hörensagen" und erzählen das weiter, was sie irgendwann einmal von irgendwem gehört haben; oder noch schlimmer, von dem Unsinn der uns im Fernsehen gezeigt wird. Wo Menschen zum Gespött und zur Belustigung anderer vorgeführt werden. Diese Dinge haben mit einer therapeutisch geführten Heilhypnose nichts - aber auch gar nichts zu tun. Und diese Form des Mißbrauchs lehne ich ebenfalls entschieden ab.

    Deshalb habe ich o. (letzter Absatz) auch geschrieben: "Aber Vorsicht Hpnose ist noch lange, lange nicht Hypnose.

    m.fr.Gr. - Inheil

    geschrieben von Inheil Male vor mehr als 3 Jahren (08.12.2008 10:02)

  • Warum, Inheil, soll ich etwas ausprobieren, was ich nicht möchte. Und woher bist Du Dir so sicher, dass Medikamente grundsätzlich schlecht sind. Mein Motto ist leben und leben lassen. Also bitte!

    geschrieben von manque Female vor mehr als 3 Jahren (08.12.2008 11:14)

  • Aber Manque, wo habe ich denn gesagt daß Du es ausprobieren sollst? Nicht in einem einzigen Satz! Ich habe doch nur Fakten geschildert. Da ich seit fast 20Jahren mit dieser Therapieform arbeite, kann ich mir ein Urteil über die oft abenteuerlichen Vorstellungen von Patienten erlauben. Viele kommen mit regelrecht zementierten - ich möchte ja fast sagen schon Wahnvorstellungen -. Hier habe ich mich schon des öfteren gefragt; warum kommen sie denn überhaupt. Bis zum Hals voller Angst vor der Hypnose. Aber sie kommen. Wenn sie dann nach mehreren Versuchen (mehrere Versuche deshalb, weil sie total verkrampft sind und natürlich alles blockieren) ganz langsam und ohne es richtig zu spüren, in diesen wunderbaren Entspannungszustand wie von selbst hineingleiten; und ich (bei solchen Patienten am Anfang nach nur einigen Minuten) den Alphazustand wieder aufhebe, dann schauen mich viele mit großen erstaunten Augen an. Auf meine Frage: Na, war das denn jetzt wirklich so schlimm? Höre ich sehr oft den Satz:

    Nein, nein, ich war doch gar nicht in Hypnose! Ich habe doch alles gehört, habe jedes Wort ganz genau verstanden und kann mich auch an jede Einzelheit ganz genau erinnern! Ab hier brauche ich den Zustand der Hypnose dann nicht mehr zu erklären.

    Noch zu den Medikamenten: Nicht einmal eine ganz gewöhnliche Schmerztablette, die ja schließlich auch chemisch/synthetisch hergestellt, und somit anorganisch ist, ist auf Dauer ohne Nebenwirkungen.

    m.fr.Gr. - Inheil

    geschrieben von Inheil Male vor mehr als 3 Jahren (08.12.2008 17:41)

  • Ist gut, danke!

    geschrieben von manque Female vor mehr als 3 Jahren (08.12.2008 19:38)

  • Ich weis nicht genau ob die Frage hier rein passt, aber woher habt ihr die Kraft genommen zu einem Arzt zu gehen mit euren Depressionen? Ich finde man gibt doch dann eine sehr große Schwäche preis. Hattet ihr nicht Angst der Arzt könnte sagen man reagiert über?

    geschrieben von Devi777 Female vor mehr als 3 Jahren (13.12.2008 15:40)

  • Ich war irgendwann an einem Punkt,wo es so,wie es war,nicht weiterging.Und da war mir ziemlich egal,was man über mich dachte.Ich wollte einfach nur weiterleben!

    geschrieben von lienchen vor mehr als 3 Jahren (13.12.2008 16:42)

  • Ich war so fertig, dass es mir sogar egal war, dass meine Mutter mich in die Klinik gebracht hat.

    geschrieben von manque Female vor mehr als 3 Jahren (13.12.2008 21:23)

  • Ich weis wie das ist, es geht ja auch irgendwann auch auf den Körper. Aber ich kann es irgendwie nicht nach vollziehen wei man an den Punkt kommt, wo man sagt ich nehme jetzt Hilfe in Anspruch um jemandem meine Probleme auf die Nase zu binden

    geschrieben von Devi777 Female vor mehr als 3 Jahren (14.12.2008 19:03)

  • Wieso nimmst Du Hilfe in Anspruch, UM?? jemanden Deine Probleme auf die Nase binden? Wenn Du Dir den Fuß verstauchst gehst Du doch auch zu einem Arzt um ihm "Dein Problem auf die Nase zu binden". Es spielt keine Rolle, ob das nun psychischer oder physischer Natur ist.

    Habe genug Egoismus zu sagen, dass es Dir egal ist. Du willst und brauchst Hilfe, nimm sie Dir. Dafür sind die Ärzte doch da.

    Gehe bitte zu einem Arzt, bevor es noch schlimmer wird. Ich weiß, wie das ist. Ich hatte eine schwere Depression und musste 3 Monate in der Klinik bleiben. Ich hätte schon viel früher reagieren müssen. Nachher ist man immer schlauer.

    LG, M.

    geschrieben von manque Female vor mehr als 3 Jahren (14.12.2008 19:15)

  • "....Ich weis wie das ist, es geht ja auch irgendwann auch auf den Körper. Aber ich kann es irgendwie nicht nach vollziehen wei man an den Punkt kommt, wo man sagt ich nehme jetzt Hilfe in Anspruch um jemandem meine Probleme auf die Nase zu binden...."



    Ich versuch´s mal an meiner Situation zu erklären:

    *Ich konnte nächtelang überhaupt nicht schlafen.

    *Ich konnte meine Wohnung nicht mehr verlassen.

    *Ich konnte keine Nahrung bei mir behalten(von 72kg auf 47kg).

    *Ich konnte mich nicht mehr konzentrieren.

    *Ich konnte nicht mehr denken.

    *Ich war gefangen in Flashbacks.

    *Ich wollte nur noch sterben.

    Gründe genug,um einen Arzt aufzusuchen??

    Grüße...lienchen

    geschrieben von lienchen vor mehr als 3 Jahren (14.12.2008 19:25)

  • Liebes lienchen!

    Ja, mehr als genug, definitiv ab zum Arzt!

    LG, M.

    geschrieben von manque Female vor mehr als 3 Jahren (14.12.2008 19:39)

  • ich finde das sind nicht genug, schließlich behalte ich ab und zu schon was in meinem Magen und außerdem was ist dann mit meiner Ausbildung? Die kann ich nicht einfach unterbrechen, mir würde kostbare Zeit verloren gehen



    geschrieben von Devi777 Female vor mehr als 3 Jahren (14.12.2008 20:09)

  • Glaube mir bitte, es sind mehr als genug Symptome, die es rechtfertigen einen Arzt aufzusuchen. Ich habe das alles schon ein paar mal mitgemacht und weiß, wovon ich rede. Das letzte mal, ich habe darüber noch nie geredet, habe ich zu lange gewartet und war so verzweifelt, dass ich versucht habe mir das Leben zu nehmen. Ich bin dann, glücklicherweise, zwei Tage später auf der Intensivstation, ans Bett fixiert, wieder halbwegs zu mir gekommen.

    Was Deine Ausbildung angeht. Du hast gesagt, dass Du schon Konzentrationsschwierigkeiten hast. Früher oder später wirst Du damit nicht mehr lernen können. Das ist pure Zeitverschwendung. Und wieder spreche ich aus Erfahrung. Ich musste vor vier Monaten mein Studium aufgeben. Die insgesamt 5 Monate Klinikaufenthalt haben es mir unmöglich gemacht im Studium mitzukommen, von meiner Konzentrationsschwäche mal abgesehen.

    Gib Dir einen Ruck und grübele nicht so viel rum. Bitte!

    LG, M.

    geschrieben von manque Female vor mehr als 3 Jahren (14.12.2008 20:24)

  • Wo soll ich denn hingehen? Die Pychologen haben doch alle ihre Fachbereiche. Und was soll ich denen denn sagen? Ich kann denen doch nicht sagen das ich mein Leben nicht verkrafte das ich es nicht schaffe mein Leben zu verarbeiten und deswegen Heulkrämpfe bekomme.

    geschrieben von Devi777 Female vor mehr als 3 Jahren (14.12.2008 20:49)

  • Sag denen, dasselbe, was Du in Stichpunkten vorhin geschrieben hast!!!

    geschrieben von manque Female vor mehr als 3 Jahren (14.12.2008 21:02)

  • "....Wo soll ich denn hingehen? Die Pychologen haben doch alle ihre Fachbereiche. Und was soll ich denen denn sagen? Ich kann denen doch nicht sagen das ich mein Leben nicht verkrafte das ich es nicht schaffe mein Leben zu verarbeiten und deswegen Heulkrämpfe bekomme....."

    Was erwartest Du?Es kommt jemand und nimmt Dich an die Hand und regelt Dein Leben???

    Wach auf!Du bist für Dein Leben verantwortlich!Und wenn Du nix ändern willst,dann jammer auch nicht.

    geschrieben von lienchen vor mehr als 3 Jahren (15.12.2008 09:16)

  • Das war auch kein jammern und nein ich glaube nicht das jemand mein Leben für mich regelt, aber ich meine nur mal das es schwer ist für einzelne Personen Hilfe zu finden. Ich akzeptiere mein Leben so wie es ist, andere haben es sicherlich schlechter. Ich habe gelernt mit diesem Egoismus und Unverständnis der Welt klar zu kommen. Da brauch ich mir nichts vor machen

    geschrieben von Devi777 Female vor mehr als 3 Jahren (16.12.2008 16:52)

  • Devi777..

    Das war nicht böse gemeint.

    Du klagst über Dein Leben.So wie Du es beschreibst,hast Du ernsthafte Probleme und solltest Dir fachlichen Rat(Psychologe/Psychiater) holen.Diese Ärzte können Dir helfen und das ist gut für Dich.

    Andererseits hast Du für jeden Vorschlag,der Dir gemacht wird,ein "aber" oder irgendeine "Ausrede".

    Sicher ist eine Ausbildung wichtiger denn je.Wenn Du aber unkonzentriert alles verhaust,hast Du nichts gewonnen.Wenn Du Dich schleppst und nix behalten kannst,auch Fehlanzeige.

    Natürlich ist es schwer Hilfe zu finden.Ich habe über ein Jahr gesucht.Andere suchen noch länger und denen geht es viel schlechter als mir.Ich glaube Dir,dass es Dir schlecht geht,nur dann tu was dagegen.

    Psychiater leben davon,dass sie sich unsere Probleme anhören!

    Ich wünsche Dir viel Kraft und Erfolg.

    Liebe Grüße...lienchen

    geschrieben von lienchen vor mehr als 3 Jahren (16.12.2008 19:24)

  • Danke, ich versuche es. Ich hab nur einfach Angst

    geschrieben von Devi777 Female vor mehr als 3 Jahren (29.12.2008 18:36)

  • Die haben wir alle.Du schaffst das! sehr gut

    Liebe Grüße...lienchen

    geschrieben von lienchen vor mehr als 3 Jahren (29.12.2008 19:19)

  • He Devi!

    Wie sieht es aus? warst Du bei einem Arzt?? Halte uns mal auf dem Laufenden.



    Manqué

    geschrieben von manque Female vor mehr als 3 Jahren (01.01.2009 21:46)

  • nee noch nicht, ich habe mich erstmal von meinen freunden aufbauen lassen da bald die schule wieder anfängt und dort muss ich es erstmal wieder hinschaffen. Ich hab nicht nur vor dem zum arzt gehen angst sondern auch vor meiner klasse.

    Danke für die Nachfrage

    geschrieben von Devi777 Female vor mehr als 3 Jahren (06.01.2009 00:18)

  • "......nee noch nicht, ich habe mich erstmal von meinen freunden aufbauen lassen da bald die schule wieder anfängt und dort muss ich es erstmal wieder hinschaffen. Ich hab nicht nur vor dem zum arzt gehen angst sondern auch vor meiner klasse......"



    Genau DAS meinte ich! sehr gut

    ".....Andererseits hast Du für jeden Vorschlag,der Dir gemacht wird,ein "aber" oder irgendeine "Ausrede"......"



    Wenn Du etwas ändern willst,musst DU selbst anfangen.Kein Anderer kann etwas FÜR Dich regeln.

    Liebe Grüße...lienchen

    geschrieben von lienchen vor mehr als 3 Jahren (06.01.2009 09:01)

  • Ja nur ich muss dafür Zeit finden, Schule geht nun mal bis um 4 und bald sind Abiprüfungen, also muss ich bis zu den Ferien warten. Ein Psychologe könnte mir schließlich nicht sofort helfen sondern nur mit der Zeit, da bin ich der Meinung das ein Monat nix ausmacht.



    Liebe Grüße

    geschrieben von Devi777 Female vor mehr als 3 Jahren (06.01.2009 17:54)

  • Devi777!

    Ehrlich gesagt, bin ich ein bisschen enttäuscht von Dir. Du scheinst unsere Postings entwerder nicht richtig gelesen zu haben oder Du verstehst sie nicht. Es haben Dir mittlerweile so viele Leute so viele wertvolle Tips gegeben und Du kommst hier immer noch mit einem "aber".

    Wenn Du der Meinung bist, dass es noch einen Monat geht, dann gehe zu keinem Arzt. Im Übrigen dauert es eh eine eine Weile. bis Du einen Termin bei einem Psychiater bekommst. Kannst Dich ja schon mal um einen Termin kümmern ;-))

    manqué

    geschrieben von manque Female vor mehr als 3 Jahren (06.01.2009 18:23)

  • Hallo!

    Ich kann mich den anderen nur anschließen ...

    Wie (fast?) immer im Leben gibt es auch hier für Devi777 fürs Erste zwei Möglichkeiten: Entweder ich treffe selbst aktiv die Entscheidungen + kümmere mich um mich + mein Leben, sorge dafür, dass meine Interessen, meine Ziele usw. berücksichtigt werden - oder ich warte solange, bis die Entscheidungen anderweitig getroffen werden, die Dinge von selbst irgendwie passieren und ich höchstens noch reagieren kann.

    Oder konkret: Entweder, Du kümmerst Dich JETZT, solange Du noch nicht völlig am Boden bist ... den Gang der Dinge noch selbst (mit)bestimmen kannst ... vielleicht noch halbwegs fit genug bist, Dir selbst ohne zu großem Druck einen Arzt und/oder Thera auszusuchen + ohne zu großer Not auf den Termin da zu warten ... die Wahl einer evtl. nötigen Klinik evtl. mitzubestimmen ... auch selbst noch zumindest ein wenig aktiv Deine Therapie vorantreiben + damit zum Erfolg führen kannst ... usw.

    Oder, Du wartest eben einfach noch ein bissel ... bis Du keine Wahl mehr hast ... bis der Bedarf so groß wird, dass Du dann ganz schnell Hilfe brauchst - und die Not immer unerträglicher wird, bis Du endlich welche findest ... bis Du auf Festlegung anderer in irgendeine Klinik, vielleicht gar auf eine geschlossene Station, eingeliefert wirst ... als Notfallpatient wie so oft mit Chemie ohne Ende vollgepumpt wirst - womit Entscheidungen in aller Regel ziemlich unmöglich werden ... einen Thera und/oder Arzt vorserviert bekommst, der eben grad dort ist (ob Du nun mit dem kannst oder nicht) ... und eben einfach brav das tust, was Dir gesagt wird ... usw.

    Anders gesagt: Entweder, Du selbst und Deine Zukunft sind es Dir wert, JETZT etwas dafür zu tun oder jedenfalls mal damit anzufangen, solange Du das noch halbwegs kannst - oder eben nicht. Dann KÖNNTE es aber evtl. in Bälde nicht mehr viel zu entscheiden geben für Dich - weil dann andere für Dich entscheiden müssen/werden ... z. B. Dein Körper, ein Arzt oder so.

    Die meisten Krankheiten geben uns eine kürzere oder längere Phase X lang Zeit, noch selbst etwas zu retten, wenn wir sie rechtzeitig begreifen + mit etwas Zeitaufwand aktiv werden ... doch wenn Du das nicht tust, wird sie Dich irgendwann dazu zwingen, plötzlich sehr viel mehr Zeit dafür zu haben - weil sie ja immer nachdrücklicher und schlimmer und unerträglicher werden muss, um endlich mal gehört + wahrgenommen zu werden von Dir.

    Niemand hier lebt Dein Leben - das tust nur Du allein. Also trägst auch nur Du ganz allein die Verantwortung dafür, was + wie Du Dich jetzt entscheidest ... doch bedenke: Auch Nichtstun ist eine Entscheidung - nämlich die für Passivität. Als Kind geht das manchmal noch ganz prima - denn es gibt oft Eltern im Hintergrund, die notfalls für einen entscheiden ... und das auch noch oft gut und liebevoll und sorgend ... je erwachsener man aber wird - um so mehr Freiheiten hat man, um so mehr Verantwortung trägt man selbst, und um so weniger darfst Du darauf hoffen, dass Dich noch jemand rettet - wenn Du selbst das Kind in den Brunnen fallen lässt ... schon gar nicht auch noch zwingend in Deinem Sinne, unter Berücksichtigung Deiner Ziele, Bedürfnisse, Wünsche usw.

    Sonnige Grüße von der Gänseblümin.

    geschrieben von Gaensebluemin vor mehr als 3 Jahren (06.01.2009 18:49)

  • Damit ist alles gesagt.

    geschrieben von lienchen vor mehr als 3 Jahren (06.01.2009 18:58)

  • Hab grad ne Seite gefunden, die einfach zu gut hier dazu passt ... über die ganz eigenen Methoden unseres Körpers, unsere Motivation, irgendwas Notwendiges zu verändern/anzugehen, sehr schnell + sehr deutlich zu erhöhen:

    http://www.online-netzwerk-lernen.de/motivation/jetzt-reichts.html

    geschrieben von Gaensebluemin vor mehr als 3 Jahren (07.01.2009 09:00)

  • Ich danke euch für eure Hilfen und nun mein typisches aber, denn die meisten Psychologen in unserer Region sind für Familien oder Ehen zuständig und in eine Klinik möchte ich erst wenn es der Arzt so für meine Psyche entscheidet, denn ich bin da so schon oft genug.

    Ich weis es ist unselbstständig, ich stelle trotzdem die Frage: Wenn ich zu meinem Hausarzt gehe und ihm sage das ich der Meinung bin das meine Krankheiten psychosomatischer Natur sind, kann sie mich dann zu einem Psychologen/ Psychotherapeut überweisen?

    Ich kenne jemanden die immer zu einer Psychologin fährt, die mich mitnehmen würde. Aber sie ist der Meinung dies geht nur wenn es vorher ein Arzt bezeugen kann das man solch eine Behandlung brauch, so war es bei ihr.

    Bitte schreibt nicht andauernd wie sehr ich mein Leben nicht unter Kontrolle hab, es ist schwer genug für mich hier zu schreiben.

    geschrieben von Devi777 Female vor mehr als 3 Jahren (07.01.2009 21:11)

  • Hier sagt Dir keiner, dass Du Dein Leben nicht unter Kontrolle hast, nur, dass Du jeden Tip mit einem "aber" abschmetterst. Also versuche ich mal anders zu formulieren!

    1. Ruf noch heute bei einem Psychologen in Deiner Nähe an und mache einen Termin mit der Sprechstundenhilfe aus. Nenne ihr die Symptome, die Du uns hier schon mehrfach geschrieben hast.

    2. Sollte sie, sagen, dass Du eine Überweisung vom Hausarzt brauchst, was ich mir nicht vorstellen kann, dann mach einen Termin bei ihm. Erzähle ihm von Deinem Befinden und bitte ihn um die Überweisung. Sag ihm aber auch bitte ganz offen, wie schlecht es Dir geht. Nachdem Du die Überweisung bekommen hast gehe nach Punkt eins vor.

    Alles Klar!

    Ich drücke Dir die Daumen, dass alles klappt,

    manqué

    geschrieben von manque Female vor mehr als 3 Jahren (08.01.2009 07:45)

  • manque

    Normalerweise benötigt "man" für einen Psychologen eine Überweisung,da es ein Fachbereich ist,außer als Privatpatient.

    geschrieben von lienchen vor mehr als 3 Jahren (08.01.2009 09:23)

  • Habe ich damals nicht gebraucht. Komisch. Anderes Bundesland, vielleicht deswegen!?!

    geschrieben von manque Female vor mehr als 3 Jahren (08.01.2009 10:51)

  • Gut danke, ich wollte es mit dem aber nicht imer abschmettern. Werde morgen mal weitersuchen nach einem allgemeinen Psychologen und anrufen. Sollt ich keinen finden frag ich einfach am Montag meinen Hausarzt.

    Ich schreibe euch spätestens Montag wie es ausgegangen ist. Wenn es euch nicht zu lästig ist

    geschrieben von Devi777 Female vor mehr als 3 Jahren (08.01.2009 23:02)

  • Hab jetzt ne Überweisung, morgen geht die Suche weiter. Leider ist in unserer Umgebung bis jetzt alles voll. Aber ich werde schon noch wen finden.

    MfG Devi

    geschrieben von Devi777 Female vor mehr als 3 Jahren (12.01.2009 22:04)

  • Es ist sicherlich möglich eine Depression ohne Medikamente zu besiegen. Ich habe selbst eine schwere Depression hinter mir und Psychotherapie sowie Citalopram 20 mg.

    Vor allem ist es aber viel Denkarbeit und Verhaltensänderung. Ich muss gestehen dieses Buch hat mir wirklich viel gebracht: Ersetzt natürlich nicht Medikamente und Therapie, aber doch deutlichen Effekt gemerkt:

    http://www.depression-besiegen.de.vu/

    geschrieben von ypsie vor mehr als 2 Jahren (19.01.2010 05:20)

  • Thema Depression,

    kein Problem, sie brauchen nur die Seite

    www.hirndefekte.de durcharbeiten, dann wird ihnen der Zusammenhang bewusst.

    Viele Grüße Arnim

    geschrieben von Arnim Male vor etwa 1 Jahr (07.06.2010 01:55)

  • wenn ich die seiten lese arnim frage ich mich soviel schuldsuche bei anderen, wovon lenkst du dabei von dir ab?

    geschrieben von sam7 vor 11 Monaten (12.03.2011 09:01)

  • Leute die nie selbst Neuroleptika eingenommen haben verstehen nicht was diese anrichten.Wo ist deren Wirkung,es gibt sie nicht! Die Seele kann nicht mit diesem Zeug behandelt werden.Was wissen die meisten Leute über die Nebenwirkungen, fast gar nix.An Tavor verdient die Pharmaindustrie 40 Millionen Euro jährlich nur in Deutschland!!! Hört endlich auf Neuroleptika mit normalen Medikamenten zu vergleichen.Depressionen heilt man nur mit Veränderungen der Lebensumstände,dies ist ein langer Weg,der sich lohnt.Liebe und Zuneigung brauchen diese Menschen,nicht diese Antidepressiva!

    geschrieben von psychodoc vor 7 Monaten (21.06.2011 12:16)

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