Rückenschmerzen,Gesäßschmerzen und Taubheit in den Zehen.Was kann das sein ?

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geschrieben von kempa vor mehr als 3 Jahren (19.02.2009 16:19) - Andere Fragen in diesem Monat

Rückenschmerzen,Gesäßschmerzen und Taubheit in den Zehen.Was kann das sein ?

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11 Antworten


  • Hallo "kempa",

    ich würde mir schnellstens eine Überweisung beim Hausarzt holen und damit zum Neurologen gehen, denn evtl. ist ein Nerv eingeklemmt - es könnte vielleicht auch ein Orthopäde zuständig sein, aber vorrangig bleibe ich dabei: Zum Neurologen schnellstmöglichst, denn es könnte Deiner Beschreibung nach auch etwas sein, was mir passiert ist und bis zur Querschnittslähmung führte.

    Lass Dich aber nicht beunruhigen: Bei Dir kann es eine völlig andere Ursache sein!

    Ich wünsche Dir, dass Du sehr schnell einen Termin bei einem Neurologen und bei Bedarf dann auch für ein MRT bekommst. Ansonsten wünsche ich Dir alles Gute und vor allem natürlich gute Besserung!

    Helmut Gut



    geschrieben von Atlantis123 Male vor mehr als 3 Jahren (19.02.2009 21:48)

  • Auf diesen Einzeiler eine aussagekräftige Antwort geben zu können ist sehr. Doch als erstes fällt mir bei dieser Kurzbeschreibung ein Bandscheibenvorfall ein. Meist sitzen die Rückenschmerzen dann im Lendenwirbelbereich (also da, wo man naturgemäß ein leichtes Hohlkreuz (Lordose) hat). Eine verschobene oder gerissene Bandscheibe kann dann gegen die Nervenwurzeln drücken, die das Rückenmark mit den Nerven der Beine verbinden und so Schmerzen und Taubheitsgefühle auslösen. In jedem Fall solltest Du mit diesen Beschwerden zum Orthopäden gehen, um Schlimmeres abzuwenden.

    geschrieben von Hagelstein Male vor mehr als 3 Jahren (19.02.2009 21:53)

  • Hallo kempa,

    ich halte den Bandscheibenvorfall auch für wahrscheinlich. Die Symptome sprechen für die Bandscheibe L4/L5. Ich hatte vor knapp zwei Jahren ähnliche bis gleiche Symptome. Bei mir fehlten aber die Rückenschmerzen. Ein Jahr lang wurde ich trotzdem auf Bandscheibe behandelt bis dann endlich eine andere Orthopädin die richtige Ursache gefunden hat: Piriformissyndrom. Dieser Muskel drückt den Ischiasnerv durch Dauerkontraktion gegen den Knochen und verursacht die gleichen Schmerzen wie ein Bandscheibenvorfall außer Rückenschmerzen.

    Auf jeden Fall ist schnellstens qualifizierte Hilfe durch einen guten Orthopäden und Physiotherapeuten erforderlich, um eine drohende Bandscheiben-OP noch abwenden zu können. Sollte irgendwann das ganze Bein taub werden, ist meistens eine OP nicht mehr zu verhindern. Deshalb ist Eile geboten.

    Ich wünsche Dir alles Gute.

    bermibs


    geschrieben von bermibs Male vor mehr als 3 Jahren (19.02.2009 22:59)

  • Hallo "Hagelstein" und "bermibs",

    ich stimme Euch in der Weise zu, dass sich bei mir aufgrund des "Einzeilers" auch der Verdacht hinsichtlich eines Bandscheibenvorfalls gemeldet hat. Mir war´s aber einfach nicht hinreichend bzw. ausreichend beschrieben, um gleich eine feste Diagnose in Form eines Bandscheibenvorfalls reinzustellen:

    Die Diagnose wollte ich dann doch lieber den entsprechenden Fachärzten überlassen! Sehr schlecht

    Helmut Gut



    geschrieben von Atlantis123 Male vor mehr als 3 Jahren (20.02.2009 00:06)

  • Mein erster Gedanke war auch ein Bandscheibenvorfall.

    Ich würde aber nicht auf einen Termin (u.U. in vielen Wochen!!!) vertrauen, sondern schleunigst zur Notaufnahme des nächsten Krankenhauses gehen. Lähmungserscheinungen sind ein triftiger Grund!

    Meinem Mann ging es auch mal ähnlich, man bot ihm in der Rettungsstelle gleich eine OP zwei Tage später an, worauf er aber verzichtete. Mit gezielter Gymnastik (auch im Wasser) hat sich alles wieder zurückgebildet.

    geschrieben von Redschnecke Female vor mehr als 3 Jahren (20.02.2009 14:10)

  • Vielleicht noch eine Ergänzung zur Physiotherapie/Gymnastik:

    Nach meiner Auffasung und eigenem Erleben sind für die langfristige Stabilisierung der Wirbelsäule/Bandscheiben drei Faktoren von entscheidender Bedeutung:

    1. Gesunde und ausgewogene Ernährung

    2. Rückengerechte Bewegung und maßvoller Sport

    und aus persönlicher Erfahrung

    3. Stabilisierung der Bandscheiben durch aktive Knorpelregeneration mit den körpereigenen Bio-Stoffen Glucosamin und Chondroitin im therapeutischen Bereich (ab 1500 mg Glucosamin und 1200 mg Chondroitin); das in der Regel ab 40-stem Lebensjahr, da der Körper ab diesem Alter die Knorpelregeneration nicht mehr allein vollständig leisten kann (siehe "Altersschrumpfung"). Bei völliger Beschwerdefreiheit sind 1000/800 mg zur Prophylaxe ausreichend.



    Ich konnte nach einjähriger Einnahme meine ständigen Rückenschmerzen durch die verschlissene Bandscheibe L4/L5 vollständig beseitigen. Unter dem MRT wurde nachgewiesen, dass mein Körper mit Hilfe dieser Substanzen als ersten Schritt eine gleichmäßige Rundumvorwölbung an besagter Bandscheibe gebildet und sie damit stabilisiert hat. Zweimal die Woche Rückensport im Gesundheitsstudio und ausgewogene Ernährung sind natürlich auch angesagt.

    geschrieben von bermibs Male vor mehr als 3 Jahren (20.02.2009 18:48)

  • wie geht es dir? warst du nun schon beim neurologen oder beim orthopäden?
    würde mich interessieren, wie die diagnose ist!

    geschrieben von clini Female vor mehr als 3 Jahren (20.03.2009 23:56)



  • Hallo "clini",

    Du wirst leider vergeblich auf eine Antwort von "kempa" warten müssen:

    Wenn Du mit Deiner Maus über ihr "Foto" (besser "Avatar" oder "Platzhalter") oben links neben ihrem Beitrag vom 19.02.2009 gehst, siehst Du, dass das Profil inzwischen bereits nicht mehr anklicken lässt. Wahrscheinlich hat "kempa" IMEDO verlassen und das Profil deaktiviert; jedenfalls wird man hier unter dem alten Namen bei IMEDO nichts mehr von ihr hören. Sehr schlecht

    Schade, wenn man nach so vielen Beiträgen keine Rückmeldung mehr bekommen kann!

    Ciao......................Helmut Sehr schlecht

    geschrieben von Atlantis123 Male vor mehr als 3 Jahren (25.03.2009 10:10)

  • hallo helmut,
    danke dir für die info.schade hätte mich schon sehr inter...
    naja, vielleicht findet sich doch noch jemand, der das gleich bzw. ein ähnliches problem hat
    um sich dann aus zu tauschen

    grüße clini

    geschrieben von clini Female vor mehr als 3 Jahren (25.03.2009 13:29)

  • Hallo zusammen,

    habe Eure Statements mit großem Interesse gelesen, plagen mich doch seit 2 Jahren ähnliche Schmerzen: gegen Abend Schmerzen aus den untersten Teilen der Wirbelsäule bis ins linke Gesäß. Schmerzen, die sich anfühlen, als ob jemand ein Messer in den Po sticht. Kommen alle 10-15 Sekunden, schwellen an, verweilen 1-2 Sekunden auf hohem Niveau und klingen dann wieder ab.

    Schmerzmittel - keine Chance. Wärmflasche - null. Salben - ohne Wirkung.

    MRT wurde gemacht, KEIN Bandscheibenvorfall, bin beim Orthopäden in Behandlung. Spritzen in den "verursachenden" Bereich (5x), 3 Transfusionen (ohne bleibende Reaktion).

    Habe starkes Hohlkreuz. Was kann ich machen? Wer kann mir helfen? Meine Lebensqualität leidet abends ziemlich stark. Bettruhe meist erst ab 2 Uhr. Zum Glück erfolgreich selbständig, deshalb zeitlich nicht eingeschränkt.

    Allen ähnlich Belasteten wünsche ich ebenfalls schnelle Hilfe.

    LG Michael

    geschrieben von MichaelD51 Male vor mehr als 3 Jahren (14.04.2009 00:38)

  • Hallo Michael,

    es liegt ja offensichtlich kein Bandscheibenvorfall vor. Hast Du Dich schon einmal auf Piriformisyndrom untersuchen lassen? Das habe ich seit fast zwei Jahren und wurde das erste Jahr falsch diagnostiziert und dem zu Folge falsch behandelt (alles nur in Richtung Bandscheibe).

    Es gibt drei wesentliche Symptome/Merkmale:
    - nach innen eingedrehtes Bein
    - Schmerzen im Gesäß bei seitlichem Spreizen des Beines, insbesondere gegen Widerstand
    - auf eine Liege legen und die ausgestreckten Beine/Füße locker nach außen kippen lassen - das gesunde Bein kippt fast vollkommen ab, dagegen bleibt der Fuß des kranken Beines fast senkrecht stehen

    Ursache ist eine Verspannung/Dauerkontraktion des Piriformis mit entsprechendem Druck auf den Ischiasnerv und den bekannten Schmerzen. Das kann runter bis in die Zehen gehen.

    Bei mir kam noch dazu, dass ich nachts bei rechtsseitigem Liegen vollkommen schmerzfrei war. Rückenlage und links war nicht möglich.

    Hier noch ein Link zum Nachlesen:
    http://iq.lycos.de/qa/show/40041/Theapie-und-Dauer-des-Musculus-piriformis-syndrom/

    P.S.: Zum Piriformissyndrom habe ich auch eine Gruppe aufgemacht.

    Liebe Grüße
    bermibs

    geschrieben von bermibs Male vor mehr als 3 Jahren (14.04.2009 20:38)

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