Hämatom durch Verletzung?
Sollte auf jeden Fall durch einen Arzt abgeklärt werden.
geschrieben von Anschi
vor mehr als 3 Jahren (12.03.2009 12:56) -
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Tags: Geschwulst am Hoden
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Hämatom durch Verletzung?
Sollte auf jeden Fall durch einen Arzt abgeklärt werden.
geschrieben von lienchen vor mehr als 3 Jahren (12.03.2009 13:50)
Nein es ist definitiv kein Hämatom.er hat diese Geschwulst seit gestern Abend.sieht aus wie ein riesiger blauer Pickel und schmerzt bei Berührung,zu arzt kann er nicht weil er noch kein Harz 4 Antrag bekommen hat und auch nicht über das arbeitsamt versichert ist
geschrieben von Anschi
vor mehr als 3 Jahren (12.03.2009 14:19)
könnte ein abszeß sein. wenn es schmerzhaft ist MUSS er in einer notambulanz versorgt werden, auch wenn er noch keine versichertenkarte hat. er hat doch wohnsitz in deutschland, oder?
geschrieben von dacapo vor mehr als 3 Jahren (12.03.2009 15:02)
Er war ja mal krankenversichert.Seine (ehemalige) Krankenkasse übernimmt im Notfall die Behandlungskosten.
geschrieben von lienchen vor mehr als 3 Jahren (12.03.2009 15:43)
Und wenn er bei seiner alten Krankenkasse Schulden hat?? Er konnte sie ja noch nicht bezahlen.
Er wohnt bei mir und ich hätte ihn ja versichert er ist noch unter 25 aber ich habe zu wenig Geld um das zu machen,das macht mich sehr traurig denn sein Vater will ihn nicht n´bei sich versichern.
geschrieben von Anschi
vor mehr als 3 Jahren (12.03.2009 16:51)
Hallo Anschi,
es ist nicht einfach, aber es könnte sich um eine Hodentorsion handelt, wegen der Du dringendst zu einem Unfallarzt oder gleich zu einem Urologen oder einem "Männerfacharzt", also dem Gegenstück des Frauenarztes schicken!
Notfallmäßig - so wie Du es schilderst, wird die Klinik bzw. der Arzt dringend handeln müssen, wenn Du ihm "unterlassene Hilfeleistung" in Bezug auf seine Haltung vorwirfst! Verliere bitte keine Zeit, denn es ist nicht nur schmerzhaft für Deinen Sohn, sondern auch eine Möglichkeit, die seine spätere Familienplanung unmöglich machen könnte. Zwar reicht theoretisch auch ein funktoionstüchtiger Hoden aus, aber darauf ist längst kein Verlass, wenn er denn irgendwann mal die Gründung einer Familie ins Auge fassen sollte!
Siehe auch nachfolgendes Zitat:
von Dr. Matthias Weitbrecht
Die Schwellenangst der Männer bei der Krebsvorsorge heute in der Serie „Gesundheitstipp“.
Bisher nehmen nur knapp 15 Prozent aller Männer in Deutschland die von den Krankenversicherungen angebotene Möglichkeit zur Krebsvorsorgeuntersuchung wahr. Angst vor unangenehmen Nachrichten und vermeintlich schmerzhaften Untersuchungen sind Gründe für die so geringe Bereitschaft. Häufig ist die Partnerin, die regelmäßig zu ihrem Frauenarzt geht, die treibende Kraft für den Mann, einen Termin zur Vorsorge auszumachen. Prostatakrebs ist derzeit die am häufigsten diagnostizierte Krebsart des Mannes. Er verläuft anfangs für lange Zeit symptomlos, verursacht erst im Spätstadium Beschwerden, zum Beispiel Rückenschmerzen, Harnrückstauung oder Lymphstauungen. Ziel sollte daher immer ein möglichst frühes Erkennen der krebsartigen Wucherung sein, da dann dem Betroffenen all die verschiedensten Therapiemöglichkeiten mit sehr guten Heilungsaussichten offen stehen (Operation, Bestrahlung, Medikamente usw.). In bestimmten Fällen, beim sog. nicht-signifikanten Prostata-Carcinom, ist sogar ein beobachtendes Zuwarten ausreichend. Neben dem herkömmlichen Abtasten der Vorsteherdrüse, also dem Fingertest über den Enddarm, empfehlen wir zusätzlich die jährliche PSA-Untersuchung im Blut. Die Bestimmung des PSA-Wertes ist ein Tumormarker-Test mittels einfacher Blutabnahme aus der Armvene.
Ein erhöhter PSA-Wert ist heute in mehr als 80 Prozent der Fälle erster Hinweis auf die Entwicklung eines Prostatakrebses, oft lange bevor eine Prostataverhärtung durch den Fingertest erkennbar wird. Der PSA-Wert ermöglicht also eine frühere Diagnosestellung, es wird wertvolle Zeit gewonnen. Bei Verdachtsmomenten kann ergänzend die Ultraschalluntersuchung der Prostata vom Enddarm aus (Endosonographie) sinnvoll und weiterführend sein. Diese drei Untersuchungen (Fingertest, PSA, Endosonographie) sind nicht schmerzhaft und ohne Vorbereitungen in der Praxis des Urologen jederzeit rasch durchführbar. Zur jährlichen Vorsorge des Mannes gehören zusätzlich folgende Untersuchungen: Blutdruckmessung, Fragen des Arztes zum Wasserlassen sowie zur Sexualfunktion, Bestimmung des Body-Mass-Index (Verhältnis Körpergewicht zur Körpergröße), Urinuntersuchung, Stuhltest auf Blut bzw. Spiegelung des Dickdarms in bestimmten Altersstufen. Wir Urologen bemühen uns, dass die Männer zunehmend in uns ihren Männerarzt sehen, zuständig für alle Probleme des Mannseins in jedem Lebensalter.
Mit freundlicher Genehmigung der Erlanger Nachrichten (EN vom 24. Juni 2005)
Bitte erkundige Dich bitte bei der zuständigen Ärztekammer oder ggfs. auch über die "Gelben Seiten" nacheinem speziell aus- bzw. weitergebildeten Andrologen:
Andrologie lässt sich wörtlich als „Männerkunde“ übersetzen. Dieses Spezialgebiet der Medizin befasst sich mit den Fortpflanzungsfunktionen des Mannes und deren Störungen. Somit ist die Andrologie die männliche Entsprechung der Gynäkologie.
Die Andrologie ist ein interdisziplinäres Gebiet, bei dem Endokrinologen, Humangenetiker, Urologen, Dermatologen, Sexual- und Reproduktionsmediziner und bei Bedarf auch viele andere Spezialisten wie Mikrobiologen, Virologen, Onkologen usw. zusammenwirken.
Der deutsche Ärztetag hat die Zusatzbezeichnung Andrologie nach entsprechendem Ausbildungsnachweis für Fachärzte der Dermatologie, Endokrinologie und Urologie erlaubt.
Die Deutsche Gesellschaft für Andrologie zählt derzeit fast 400 Mitglieder. Sie ist Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF).
Ich wünsche Dir, besonders aber Deinem Sohn alles Gute und einen sofortigen Termin, denn der ist verdammt wichtig, um nicht riskieren zu müssen, dass Du von Deinem Sohn später mal keine Enkel bekommen kannst!
Herzliche Grüße
Helmut 
geschrieben von Atlantis123
vor mehr als 3 Jahren (13.03.2009 03:05)
Lieben Dank an Alle die mir eine Antwort gegeben haben,Gott sei Dank war es was sehr harmloses am Hoden ,die Behandlung konnte er in Raten an den Arzt bezahlen,ich habe ihm das Geld gegeben und nun hat er seit einer Woche auch wieder eine KV.Danke Euch allen Ihr habt mir sehr geholfen.Gruss Angie
geschrieben von Anschi
vor mehr als 2 Jahren (20.07.2009 11:27)
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