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Ösophagus-Stenose - meist bedingt durch Narben von Geschwüren ( Ulkus ) oder Verätzungen der Schleimhaut welche die Speiseröhre verengen. Dies kann starke, krampfartige Schluckbeschwerden mit Druck- und Würgegefühl zur Folge haben; das Atmen kann schmerzen oder sogar behindert sein.
Auch eine Sklerodomie kann eine Speiseröhrenverengung nach sich ziehen ( äußerst selten ). Weitere Ursache: Leberzirrhose.
Folgen: Blutungen aus der Speiseröhre. Bei Stauungen im Bereich der Pfortader bilden sich Krampfader in der Speiseröhre (Ösophagusvarizen). Wenn diese zu hohem Druck ausgesetzt sind, können sie bersten. Blutungen aus der Speiseröhre (hellrotes Erbrechen) sind ein Notfall. Die Varizen müssen sofort verödet werden. Bis zu 50 % aller Zirrhosekranken sterben an Varizenblutungen mit nachfolgendem Leberkoma.
Welche Behandlungen sind möglich?
Dies richtet sich nach dem jeweiligen Stand der Erkrankung. Z. B. eine Bougierung (eine Dehnung der Speiseröhre) Bei Narbenbildung oder Verengung nach einer Verätzung ist oftmals eine OP notwendig. Hierbei muß das erkrankte Stück entfernt- ( Ösophagusresektion ) und durch ein Stück des Dickdarms ersetzt werden ( Coloninterposition ). Ein schwieriger, risikoreicher Eingriff.
m.fr.Gr. - Inheil


