Ein freundliches Hallo !
Deine Frage muß sich ja auf irgend ein Untersuchungsergebnis stützen. Was wurde Dir dort genau mitgeteilt. Ohne dieses Wissen kann Deine Frage nicht einfach beantwortet werden.
Die weißen Blutkörperchen ( Leukozyten ) gehören zum körpereigenen Abwsehrsystem. Es werden drei große Gruppen unterschieden:
GRANULOZYTEN; MONOZYTEN; LYMPHOZYTEN;
Aber auch innerhalb dieser Gruppen gibt es wieder weitere Unterabteilungen.
Sowohl eine erhöhte als auch eine erniedrigte Zahl kann darauf hinweisen, daß das Abwehrsystem des Körpers herausgefordert ist. Auch verschiedene Medikamente können die Leukozytenzahl verringern. In einem Blutausstrich wird der prozentuale Anteil der einzelnen Untergruppen der weißen Blutkörperchen bestimmt.
Das Differenzialblutbild läßt erkennen, welche Untergruppen der Leukozyten erhöht bzw. verringert sind. Hierdurch wird die Diagnose einiger Krankheiten wahrscheinlicher - oder es lassen sich andere- ausschließen.
Veränderungen bei den Granulozyten können auf Störungen im Knochenmark hinweisen. Granulozyten durchlaufen einen Reifeprozeß. Mit dem Reifegrad verändert sich ihr Aussehen. Weicht die Verteilung der verschiedenen Reifestufen der Granulozyten erheblich vom Normalen ab, gibt dies einen weiteren Hinweis auf die Erkrankung.
Das ganze Lymphsystem, vor allem die Milz und die Lymphknoten, bilden Lymphozyten. Ist das Lymphsystem erkrankt, z. B. durch Krebs, dann verringert sich die Lymphozytenzahl. Im Gegensatz steigt sie an bei Infektionskrankheiten und Krankheiten der blutbildenden Organe.
Aus diesen ganzen Angaben dürfte klar ersichtlich sein, daß eine ganz allgemein gehaltene Antwort auf Deine Frage eben nicht möglich ist.
m.fr.Gr. - Inheil


