Wer hat ebenfalls Atemdepressionen durch die Einnahme von Omeprazol erlitten. Bitte um Erfahrungsaustausch.

geschrieben von Lloreter Male vor mehr als 3 Jahren (28.04.2009 14:29) - Andere Fragen in diesem Monat

Wer hat ebenfalls Atemdepressionen durch die Einnahme von Omeprazol erlitten. Bitte um Erfahrungsaustausch.

Tags: Atemdepressionen, Atemprobleme, Omeprazol

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5 Antworten

  • Schreibe gleich die erste Antwort selber, um mehr zu erklären. Ich habe vom Dezember 2007 bis Mai 2008 Omeprazol als vorbeugendes Magenmedikament genommen. Gegen meine Schmerzen auch dazu Opioide. Die Atemdeprssionen hat mein Arzt auf die Morphine geschoben und mir Diazepam UND Lorazepam verschrieben (Schwachsinn) mit dem Erfolg einer Medi-Abhängigkeit. Die Atemdepressionen waren aber weg. Da ich mit der Zeit noch mehr Medis nehmen musste, hat man auf Lansoprazol für den Magen umgestellt, da es stärker sein soll. Mittlerweile habe ich die Benzos entzogen und trotzdem auch keine Atemdepressionen mehr gehabt.

    Nun hat vor 3 Wochen mein Doc wieder auf Omeprazol umgestellt, da ich die stärkeren Lansoprazol nicht mehr brauche. Eine Woche danach habe ich geträumt, zu ersticken, bin aufgewacht und habe nach Luftz geschnappt, wie ein Fisch auf dem trockenen. Also war der Traum eine Selbsthilfe des Körpers, um nicht real zu ersticken. Bis dahin immer noch keine Ahnung. Habe die Morphiumdosis gesenkt, aber ohne Erfolg. Überlegt und Überlegt nd heute, nach nochmaligem Studium des Beipacks kam mir der Gedanke, dass das Omeprazol Auslöser sein könne. Hat da noch jemand Erfahrung oder ähnliches erlebt.

    LG

    Uwe

    geschrieben von Lloreter Male vor mehr als 3 Jahren (28.04.2009 14:37)

  • Hallo Lloreter,

    als ich vor einigen Jahren ein Magengeschwür hatte, verschrieb mir die Vertretung meines sich im Urlaub befindlichen Arztes Omeprazol in einer Dosierung, die doppelt so hoch war, als im Beipackzettel empfohlen. Ich fühlte mich von Tag zu Tag unwohler mit den Dingern (Schlappheit, zunehmende Übelkeit) und rief den Arzt an, um zu fragen, ob ich nicht runterdosieren könne. Er meinte, wenn es was helfen soll, dann müsse ich auch so viel einnehmen ...

    In der Nacht darauf wachte ich mit rasselndem Atem auf und hatte das Gefühl zu ersticken. Ich bekam Panik, rannte auf und zum offenen Fenster, aber es half alles nichts. Es war zwar besser als im Liegen, aber ich konnte atmen, wie ich wollte, ich hatte das ständige Gefühl, nicht genügend Luft zu bekommen.

    Ich ließ den Arzt quatschen und reduzierte die Omeprazol-Dosis eigenmächtig auf die Hälfte. Insgesamt 3 Nächte verbrachte ich aufrecht sitzend auf dem Sofa mit kurzen Nickerchen. Dann wurde es besser - sowohl mit dem Atmen als auch mit dem Allgemeinbefinden.

    In dem Moment kam mein Arzt aus dem Urlaub zurück und ich suchte ihn sogleich auf. Er bestätigte, dass es richtig gewesen war zu reduzieren. Die von der Vertretung angeordnete Dosis war für mich eine Überdosis gewesen, die verursacht hatte, dass ich enorme Wassereinlagerungen im Körper bekam - auch im Brustbereich. Deshalb auch der rasselnde / knisternde Atem. Er gab mir zusätzlich noch entwässernde Tabletten und nach ein paar Tagen war alles wieder okay.

    Mittlerweile nehme ich wegen meiner chronischen Magenprobleme das Omeprazol dauerhaft ein - allerdings in "normaler" Dosierung - und damit habe ich auch keine Probleme.

    Wieviel nimmst du ein? Und hast du auch einen rasselnden Atem? Dann könnten es ggf. ähnliche Probleme sein ...

    LG, Tiangara

    geschrieben von Tiangara Female vor mehr als 3 Jahren (04.05.2009 05:29)

  • Sorry, das ich erst jetzt antworte, aber habe in letzter Zeit viel um die Ohren gehabt.

    Einen rasselnden Atem habe ic nicht. Ich habe Omeprazol ganz abgesetzt und nehme jetzt Lansoprazol. Ist zwar etwas stärker, reduziert aber meine Atemprobleme. Nur können die auch von etwas anderem kommen. Warte jetzt auf einen Termin beim Lungenfacharzt. Es könnte sich bei mir auch um eine COPD handeln und das wäre Übel.

    Melde mich, wenn ich mehr weiß

    Gruß
    uwe

    geschrieben von Lloreter Male vor mehr als 2 Jahren (19.06.2009 11:54)

  • Ich drück dir die Daumen, dass du keine COPD hast und erwarte gespannt deine Nachricht.

    geschrieben von Tiangara Female vor mehr als 2 Jahren (20.06.2009 18:07)

  • hallo !
    bei mir ist es weniger atemprobleme ,sondern bei reduzierung von 40 mg
    auf 20 dauerndes herzklopfen ,das vom magen ausgeht ?!dadurch entsteht dann auch leichte panikatacken!auch wechselnde hersteller könnten das problem sein !jedenfalls ist es dan bei höherer dosis (40mg)wieder besser !
    muss ich jetzt immer soviel nehmen ?
    gruss jürgen

    geschrieben von butjuerg vor etwa 1 Jahr (27.12.2010 12:08)

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