Allergien -
Ich sage lieber die Veranlagung als Voraussetzung
für Heuschnupfen und Neurodermitis
befinden sich auf demselben Gen
und sind vererbbar!
Sind Allergien vererbbar?
geschrieben von julianew
vor mehr als 4 Jahren (13.07.2007 14:24) -
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Diese Frage wurde 1702 mal angesehen.
12 Antworten
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Danke, gilt das auch für andere Allergien?
geschrieben von julianew
vor mehr als 4 Jahren (13.07.2007 15:19) -
Die Frage muß man genau genommen verneinen, denn Allergien sind keine genetisch definierten Erkrankungen und damit auch nicht im klassischen Sinne vererbbar.
Die Allergie ist eine erworbene Krankheit und hat ihre Ursachen zum einen in einer jahrzehntelangen Fehlernährung mit stark verarbeiteten Nahrungsmitteln, zum anderen in einem übermäßigen Verzehr von tierischem Eiweiß.
Wäre die Allergie genetisch definiert, wäre sie unheilbar. Die Praxis zeigt aber, daß Allergie sehr wohl durch konsequentes Abstellen der Ursachen heilbar sind.
Alle ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten basieren auf der Ursachenkette: Fehlernährung -> Vitalstoffmangel -> Stoffwechselstörungen -> Krankheit. Es entstehen dabei je nach Konstitution, also je nach Ausprägung des individuellen Stoffwechsels, unterschiedliche Krankheiten. Dabei entsteht dort zuerst Krankheiten, wo der Stoffwechsel am anfälligsten ist. Diese Anfälligkeit - oder eben Konstitution - wird vererbt, nicht aber die Krankheit selbst.
geschrieben von joan vor mehr als 4 Jahren (13.07.2007 21:45)
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Sicher ist eines: Ohne Vererbung keine Allergie. Die Bereitschaft, im Laufe des Lebens eine Allergie zu entwickeln, liegt in den Genen. Die Veranlagung dazu haben in Westeuropa rund 30 Prozent der Bevölkerung. Sie muss aber nicht zwangsläufig zutage treten, sie kann "unterschwellig" bleiben.
Sie macht sich erst bemerkbar, wenn man wiederholten Kontakt mit einer Substanz hat, auf die das Immunsystem falsch - oder eben allergisch - reagiert.
Häufigste allergische Erkrankungen sind Heuschnupfen, Tierhaar- und Hausstaubmilben-Allergien. Diese äussern sich als Schnupfen, Augentränen, Husten oder Asthma. Ebenfalls sehr häufig ist Neurodermitis, eine Art Ekzem.
geschrieben von Diana2 vor mehr als 4 Jahren (13.07.2007 22:18)
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Die Veranlagung für eine Allergie wird vererbt. Damit die Allergie auftritt müssen aber zusätzliche Voraussetzung vorhanden sein, d.h. es kommen externe Faktoren aus der natürlichen Umgebung dazu.
geschrieben von Diana2 vor mehr als 4 Jahren (13.07.2007 22:20)
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Die häufigsten Allergiesymptome
Der Dreh- und Angelpunkt aller Allergien ist das Blut. Die allergischen Reaktionen finden hingegen immer an den genetisch bedingten Schwachstellen, den sogenannten allergischen Reaktionsorten statt, die jeder Mensch von seinen Eltern vererbt bekommt und die immer erst dann in Erscheinung treten, wenn Allergien vorhanden sind. Jeder Mensch hat also in der Regel einen oder mehrere allergische Reaktionsorte vererbt bekommen, die je nach der körperlichen oder seelischen Verfassung aktiviert werden. Das ist der Grund, warum viele Allergiker mit einer Vielzahl von Symptomen zu kämpfen haben, wohingegen manch anderer nicht weniger starke Allergiker keine oder kaum Beschwerden aufweist.
Zu den bekanntesten allergischen Reaktionen gehören zweifelsohne Neurodermitis, Kontaktallergien, Heuschnupfen und Asthma. Die allergischen Reaktionsorte sind dabei die Haut, die Schleimhäute der Nase und Augen sowie der Bronchien und Bronchiolen (das sind die kleinsten Atemwegsäste direkt vor den Lungenbläschen). Darüber hinaus gibt es jedoch noch eine Menge weiterer allergische Reaktionsmöglichkeiten, die zum Teil völlig unbekannt sind (Darüber lesen Sie mehr in der Grenzenlos März-Ausgabe: "Das unerkannte Allergie-Syndrom"). Besonders Kinder sind häufig von der allergisch bedingten Hyperaktivität betroffen. Die allergischen Reaktionsorte sind hierbei der Nervus sympathicus und bestimmte Gehirnbereiche. Aber auch eine permanente Müdigkeit, Kopfschmerzen und Migräne, Herzrhythmusstörungen und Kreislaufbeschwerden, nervale Störungen und Nervenschmerzen, Muskelzuckungen und Muskelkrämpfe, Geschmacks-, Riech- und Hörstörungen, Ohrensausen und Schwindel, chronische Atemwegsbeschwerden, wie ständiger Schnupfen, permanentes Räuspern oder chronischer Husten, sowie chronische Beschwerden des Verdauungstraktes, der Blase oder Vaginalschleimhäute stehen immer häufiger mit Allergien in Verbindung.
Neben diesen körperlichen Beschwerden nehmen jedoch auch die psychischen Allergiesymptome immer mehr zu. Dazu gehören vor allem eine übersteigerte Sensibilität auf alle Außenreize, weshalb die Betroffenen oft gereizt sind oder zur Aggressivität neigen, unerklärliche Stimmungsschwankungen bis hin zu Depressionen, Konzentrationsstörungen und Vergesslichkeit sowie eine starke seelische und körperliche Erschöpfung.
Heilung durch Ursachenbehandlung
Will man Allergien dauerhaft heilen, hat es nur wenig Sinn, das Immunsystem ausschließlich mit der Bioresonanztherapie, einer Eigenblutbehandlung, mit Phytotherapeutika, der Akupunktur oder der Rotationsdiät zu stärken oder den Versuch zu unternehmen, den Körper gegen bestimmte allergieauslösende Substanzen (Allergene) zu desensibilisieren. All diese Therapien können die Symptome zwar häufig verringern oder auch für eine bestimmte Zeit beseitigen, in der Regel sind die möglichen Therapieerfolge jedoch nie von Dauer. Erst wenn die Ursachen, die zu den Allergien geführt haben, beseitigt werden, kann es zu einer nachhaltigen Allergiefreiheit kommen. Um Allergien daher ursächlich zu heilen, müssen alle allergieauslösenden Faktoren erkannt und behoben werden.
Die primären Ursachen der meisten Allergien habe ich ja bereits angesprochen. Das betrifft die vielen verschiedenen Umweltgifte, die über die Nahrung und die Luft aufgenommen und unter normalen Umständen teilweise im Körper abgelagert werden. Dazu gehören alle giftigen Industrie- und Autoemissionen, insbesondere die Verbrennungsprodukte der Müll- und Sondermüllverbrennungsanlagen, und natürlich die vielen Pestizide und Chemikalien, die in der konventionellen Landwirtschaft zum Einsatz kommen. Aber auch das Quecksilber aus den Amalgamfüllungen der Zähne und die vielen verschiedenen Raumgifte, wie zum Beispiel die Holzschutzmittel Lindan und Pentachlorphenol (PCP) oder giftige Lösungsmittel in Teppich- und Parkettklebern, sind häufig an der Entstehung von Allergien beteiligt.
Bei immer mehr Menschen wird das Immunsystem jedoch auch durch den stetig zunehmenden Konsum chemisch-pharmazeutischer Medikamente geschwächt, die ebenfalls teilweise im Körper und so auch in den abwehrzellbildenden Organen, wie den Lymphknoten, der Thymusdrüse und der Milz, abgelagert werden.
Wären diese Giftbelastungen des Körpers die einzigen Ursachen der Allergien, könnten sie mit den unten beschriebenen Entgiftungstherapien relativ schnell geheilt werden. Leider liegt vor allem bei den meisten stärkeren Allergikern noch ein weiterer Entstehungsgrund für die Allergien vor:
Ebenso wie die Schilddrüse oder die Keimdrüsen (Hoden, Eierstöcke) gehört nämlich auch die Bauchspeicheldrüse zu denjenigen Organen, die bei immer mehr Menschen infolge der Giftablagerungen in Mitleidenschaft gezogen wird. Neben dem Insulin produziert sie eine Reihe von Verdauungsenzymen, die bei zunehmender Belastung der enzymbildenden Zellen mit Umweltgiften immer weniger gebildet werden. Die meisten stärkeren Allergiker weisen daher auch eine umweltbedingte Verdauungsschwäche zumeist der Eiweißverdauung auf, wodurch die allergische Gesamtsituation deutlich verschlechtert wird.
Eine erfolgreiche Allergietherapie muss daher bei derart betroffenen Allergikern auch die Regeneration einer geschwächten Verdauungskraft mit einschließen. Erst dann sind alle notwendigen Voraussetzungen für einen umfassenden und dauerhaften Therapieerfolg gewährleistet.
Noch einige Infos von mir!
Grüße von Diana
geschrieben von Diana2 vor mehr als 4 Jahren (13.07.2007 22:23)
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Ich hoffe, du hast die entsprechenden Rechte, Artikel von Henning Müller-Burzler zu kopieren und in diesem Forum zu verwenden. Wenn nein, wäre es ratsam, die Artikel lediglich zu verlinken, das wäre dann auch kein Verstoß gegen das Urheberrecht: http://www.grenzenlos.net/archiv_new/arc_ges_allergien.htm
geschrieben von joan vor mehr als 4 Jahren (14.07.2007 00:43)
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wozu braucht man Rechte wenn man helfen möchte? es ist das selbe wie wenn ich den Bericht kopiere und per Mail an meine Schwester weiterleite! Wo ist dein Problem?
geschrieben von Diana2 vor mehr als 4 Jahren (14.07.2007 13:18)
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ich habe deine Aussage gemeldet, weil ich finde es passt nicht hier rein!
geschrieben von Diana2 vor mehr als 4 Jahren (14.07.2007 13:33)
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hahaah, spionierst du mir nach von wo ich diese Antwort genommen habe?
))) lustig. Auch eine Seelsorgerin kann nicht immer alles wissen! geschrieben von Diana2 vor mehr als 4 Jahren (14.07.2007 17:34)
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Nein, aber ich kenne Müller Burzler. Ich habe mich im Rahmen meiner Tätigkeit schon mal näher mit seinen Aussagen auseinandergesetzt.
geschrieben von joan vor mehr als 4 Jahren (18.07.2007 15:35)
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ist ok, liebe Grüße von Diana
geschrieben von Diana2 vor mehr als 4 Jahren (18.07.2007 21:19)
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