Schlaf-Apnoe-Syndrom - Ab wieviel % ist der Abfall der Sauerstoffsättigung im Blut bei Schlaf-Apnoe schädlich?

geschrieben von joshi vor mehr als 2 Jahren (17.07.2009 15:11) - Andere Fragen in diesem Monat

Schlaf-Apnoe-Syndrom - Ab wieviel % ist der Abfall der Sauerstoffsättigung im Blut bei Schlaf-Apnoe schädlich?

Tags: Apnoe, Arousal, Atemaussetzer, Sauerstoffmangel des Gehirns, Sauerstoffmangel im Blut, Sauerstoffuntersättigung

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1 Antworten

  • Hallo,

    genaue Zahlen habe ich hier in diesem Text hier gefunden, vielleicht hilft dir das ja weiter:

    Gelegentliche Apnoen und Hypopnoen im Schlaf sowie zeitweiliges Schnarchen kommen bei den meisten Menschen vor und sind nicht bedenklich. Als pathologisch gilt ein Schlafapnoe-Syndrom, wenn innerhalb einer ausreichend langen Schlafphase pro Stunde durchschnittlich mindestens 10 Atemstillstände von 10 Sekunden Dauer oder mehr auftreten, häufig begleitet von einem Abfall der Sauerstoffsättigung von wenigstens 4 bis 5 Prozent. Auch eine geringere Anzahl von Apnoen kann jedoch eine therapeutische Intervention rechtfertigen, wenn die Zerstörung der Schlafarchitektur zu einer typischen psychophysischen Symptomatik führt. Sistiert die Atmung nicht, nimmt aber der Atemgasstrom um mehr als 50 Prozent ab, resultiert eine Hypopnoe. Fällt während der Apnoen bzw. Hypopnoen die arterielle Sauerstoffsättigung häufig und/oder erheblich unter der für hypoxisch-reologische Organschäden kritischen Grenze von 90 Prozent ab, muß ein erhöhtes l<ardiovaskuläres Risilko angenommen werden.

    Viele Grüße
    Lanny

    geschrieben von Lanny vor mehr als 2 Jahren (18.07.2009 14:55)

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