Hallo superpuschi
Erstmal: herzliches Beileid 
Es gibt keinen direkten Weg mit der Trauer umzugehen. 
Der eine schreibt/spricht darüber, der andere geht oft auf den Friedhof oder "redet" mit der dahingeschiedenen Person, der nächste redet mit Ärzten/Psychologen darüber und manche machen garnichts 
Meine Mutti Atir0809 hat Dir ja auch schon geschrieben.
Mein Opa ist 2007 im Alter von 70Jahren gestorben, wir wussten schon über 1Jahr, dass er sterben wird (Tumor an der Lunge)...er entschied sich für Chemo, der Tumor ging super zurück...dann ein Tumor am Herzen...dann ging es sehr schnell...
An dem Tag ging es mir merkwürdig, nach der Berufsschule rief ich meinen Dad an, weil ich so ein komisches Gefühl hatte...er kam gerade zur Haustür rein, von meiner Oma, die ihm gesagt hatte, dass Opa gestorben sei 
Ich habe lange gebraucht, um mit diesem Verlust umzugehen...mir hilft es sehr zu schreiben und auch meine "Liebe" zu ihm in Collagen etc wiederzugeben...schöne Bilder in Collagen, aber auch sein letztes Bild mit dabei...Ein Spruch war auf allen wiederzufinden "Nicht verloren, sondern vorausgegangen"....ich glaube daran, ihn später mal wieder zu sehen und rede am Grab auch oft mit ihm....Weinen muss auch mal sein...auch jetzt nach fast 2 Jahren noch 
Denk an die schöne Zeit mit ihr und erhalte sie so in Erinnerung 
"Auferstehung ist unser Glaube,Wiedersehen unsere Hoffnung,Gedenken unsere Liebe. "
"Der Tod bedeutet nichts - er zählt nicht. Ich bin nur nach nebenan gegangen - nichts ist geschehen. Alles bleibt genau wie es war. Ich warte nur auf Euch, gleich um die Ecke, für eine kleine Weile."
"Das einzig Wichtige im Leben sind Spuren der Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir ungefragt weggehen und Abschied nehmen müssen. (Albert Schweitzer) "
Gruß Franzi
geschrieben von Franziska0201
vor mehr als 2 Jahren (25.08.2009 21:27)