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Erfahrungsbericht: Empfehlung sich gegen Cholera impfen zu lassen
- Was ist zuerst passiert?
- Urlaub in Südafrika
- Wann ist es passiert?
- 2007
- Was ist sonst passiert?
- Tourist aus Reisegruppe ist an Cholera erkrankt
- Wie endete es?
- er kam ins Krankenhaus
Liebe Leser,
ich möchte diese Erfahrungsbericht-Funktion von imedo nutzen, um euch von meinem Urlaub zu berichten. Mein Mann und ich waren im letzten Jahr in Südafrika unterwegs gewesen. Es war ein sehr schöner Urlaub, den wir da in Südafrika verbracht haben. Neben den Städten Kapstadt und Johannesburg haben wir uns auch den Krüger-National-Park angesehen. Und was kann ich voller Freude berichten: Wir haben tatsächlich die „Big Five“ gesehen. Das sind die fünf großen Tiere, die es in dem Park gibt. Dazu zählen ja der Löwe, der Elefant, das Nashorn, der Wasserbüffel und der Leopard. Also ich kann das nur wirklich jedem empfehlen das mal mit zumachen, wenn man die finanziellen Mittel hat versteht sich.
Was man aber auf keinen Fall vergessen sollte, wenn so eine Reise geplant ist, ist der Impfschutz. Wir haben uns natürlich ausführlich vor der Reise über alle notwendigen Impfungen informiert. Was man machen muss, was man machen kann. Die Seite des Auswärtigen Amtes gibt ganz gut Auskunft darüber (Medizinische Hinweise). Neben Gelbfieber, gegen das man sich lieber impfen lassen sollte, steht ja auch Malaria ganz oben auf der Liste. Wir hatten uns, weil wir eben auch in den Krügerpark wollten, für die Chemoprophylaxe entschieden. Das war uns einfach sicher. Und eine Sache möchte ich jedem Südafrikareisenden auch ans Herz legen, eine Cholera-Impfung. Wir hatten das von Freunden geraten bekommen. Und so hatten wir uns für die Schluckimpfung entschieden, weil es ja nicht mal piekste. Ich muss nämlich sagen, dass ich vor Spritzen eine Heidenangst habe. Aber weil es eben eine Schluckimpfung war, war das für mich überhaupt kein Problem. Und unsere Krankenkasse (TK) erstattete uns sogar die Kosten für die Impfung.
Dass es viel besser war, die Impfung zu machen, haben wir dann während der Reise gesehen. Ich kann schon mal vorweg nehmen, dass wir keine Cholera bekommen haben aber ein anderer Tourist aus unserer Gruppe. Meine Güte, dem ging es vielleicht dreckig. Der hat praktisch ständig gebrochen und Durchfall gehabt. In einem Fort, da gab es kein Stopp. Der Brite kam dann auch gleich ins Krankenhaus. Der Reiseführer meinte zu uns, dass Cholera so schnell wie möglich behandelt werden müsse, weil die Krankheit sonst tödlich verlaufen kann. Es ist ja auch ziemlich schwierig für den Körper diesen enormen Verlust von Wasser und Mineralien zu kompensieren. Ich sag es mal so: Jetzt wissen wir auch, warum Cholera zu deutsch auch Gallenbrechdurchfall heißt. Das würde ich nicht mal meinem ärgsten Feind an den Hals wünschen.
Nach unserer Rückkehr habe ich noch ein paar Recherchen zu Cholera angestellt und herausgefunden, dass besonders Asien, Afrika und Süd- sowie Mittelamerika betroffen sind. Die Hygiene lässt in diesen Ländern ja meist zu wünschen übrig, um es mal milde auszudrücken. Vorrangig sind Entwicklungsländer befallen, die ihre Trinkwasser- und Abwassersystem nicht auseinander halten können. Wir das funktioniert, verstehe ich zwar überhaupt nicht und will es auch gar nicht wissen. Für uns kam in Südafrika ja so wieso nur Wasser aus der Flasche auf den Tisch. Nicht mal zum Zähne putzen darf man das Trinkwasser aus dem Hahn nutzen, weil so die schädlichen Krankheitserreger in den Körper gelangen können.
Mein Resümee aus dem Südafrikaurlaub ist: Impfen ist wichtig und zu viel Schutz kann man nie haben. Ich würde immer lieber zu mehr greifen als empfohlen wird. Auch wenn man das eventuell selbst zahlen muss. Das was einen sonst erwartet, ist in jedem Fall um ein Vielfaches düsterer.
Einen schönen Urlaub euch allen wünscht
Elisabeth
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Vor mehr als 3 Jahren erstellt, letzte Aktualisierung vor mehr als 3 Jahren
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