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Erfahrungsbericht: Malariainformationen
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Hallo,
ich arbeite bei einer Agentur die sich um Auslandsaufenthalte in Afrika, Lateinamerika und Asien kümmert.
In diesen Gebieten gibt es einige Gefahren und hierzu zählen natürlich inbesondere die Krankheiten. Die es gilt zu vermeiden! Hierfür ist eine gute Aufklärung und im Fall der Malaria eine Prophylaxe notwenidg!
Unseren Schülern, Studenten und anderen Anwärter auf das Auslandsjahr gebe ich einigen Informationen bzgl der Malaria zum Beispiel mit auf den Weg!
Zu den häufigsten Reiseerkrankungen gehört die Malaria. Weltweit wird die Zahl der pro Jahr neu auftretenden Malariafälle auf rund 100 Millionen geschätzt. Dabei gehört die ganze Region von Südostasien zu jener großen Malariaregionen, wo auch die Malaria tropica auftritt, die als die gefährlichste Malariaart gilt. Ihre Brutstätten sind überwiegend Wald- und Sumpfgebiete sowie Regionen in Flussnähe.
Das große Problem, welches bei der Malaria auftritt ist die Resistenzentwicklung des Malariaerregers. Dies bedeutet, dass trotz einer prophylaktischen (vorbeugenden ) Einnahme der erforderlichen Medikamente die Infektion übertragen werden kann.
Ein weiteres sind die unberechenbaren Bedingungen in den Malariagebieten, die sich ständig ändern können. Eine relativ freie Malararegion kann schon im nächsten Jahr zu einem Malariagebiet werden. Ausrottungsversuche weltweiter Forschungsinstitute waren bisher erfolglos. Um sich gegen Malaria zu schützen, helfen gegenwärtig nur Vorsorgemaßnahmen.
Vorisichtsmaßnahmen sind zum Beispiel Mückensprays wie Baygon, Raid oder OKO und unter einem intakten Moskitonetz schlafen, wenn man sich in einem Malariagebiet aufhält. Selbst ein sehr kleines Loch sollte mit Klebeband abgedichtet werden.
Am Besten kauft man sich dann aber ein neues Moskitonetz. Ein Moskitoschutz vor Türen und Fenstern ist außerdem zu empfehlen.
Wichtig ist außerdem helle langärmelige Kleidung, vor allem in der Dämmerung anzuziehen und freie Körperpartien mit Anti-Moskito-Lotion (z.B. Autan, Bonomol, Kik) einzureiben.
Drei Malariaarten werden unterschieden: die Malaria tertiana, bei der die Patienten regelmäßig alle 48 Stunden von Fieberanfällen geschüttelt werden, die Malaria quartana mit Anfällen alle 72 Stunden und die Malaria tropica. Die Malaria tropica wird im Anfangsstadium leicht mit einer heftigen Grippe verwechselt. Ein Irrtum, der tödlich sein kann. Die Krankheit muss innerhalb der ersten Woche nach Fieberausbruch sachgemäß behandelt werden, sonst bestehen geringe Überlebenschancen.
Jeder, der diese Gefahrengebiete bereist sollte sich von einem Arzt gut beraten lassen, damit man eine Prophylaxe machen kann. Empohlen wird Lariam (Mefloquin), oder Chloroquin plus Proguanil. Sehr gute Informationen bekommt man in Tropeninstituten wie in Berlin, düsseldorf, Hamburg, Heidelberg, München, Tübingen und Würzburg
Stichworte (Tags): Malaria, Malaria tropica, Malariaerreger, Malariaprophylaxe
Vor mehr als 3 Jahren erstellt, letzte Aktualisierung vor mehr als 3 Jahren
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