Erfahrungsbericht: Tod

Was ist zuerst passiert?
mein Freund ist gestorben
Wann ist es passiert?
vor vier Jahren
Was ist sonst passiert?
Weihnachten
Wie endete es?
die Trauer nimmt kein Ende

Ich komme einfach nicht darüber weg, dass er Tod ist.Mit 47 Jahren stirbt man doch nicht einfach ohne irgend welche Anzeichen von einer Herzerkrankung.

Wie verarbeitet man denn so etwas? ich weiß es nicht!Wenn ich nur darüber spreche,kommen mir schon die Tränen, nach vier Jahren, dass ist doch nicht Normal.

Stichworte (Tags): tränen

Vor mehr als 4 Jahren erstellt, letzte Aktualisierung vor mehr als 4 Jahren

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Kommentare

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  • tränen

    liebe hypo,

    ich habe deinen erfahrungsbericht gerade gelesen...

    zum ersten möchte ich dazu sagen, dass ich dich sehr gut verstehe!! mir würde es genauso gehen, allein die vorstellung lässt mich eine gänsehaut bekommen... ist schier unvorstellbar für mich!

    ich hoffe du findest hier im forum gute ansprechpartner die dich ein bisschen aufbauen können u dir vielleicht bei deiner verarbeitung der trauer helfen können, (mich eingeschlossen)

    ich schenk dir ein lächeln u alle kraft die du brauchst!!

    es grüsst dich ganz lieb

    Murli

  • Trauer

    Liebe Hypo,

    Du tust mir sehr leid. Ich kann dieses Gefühl - diese Fassungslosigkeit sehr nachempfinden. In meinem Leben ist mir der Tod von sehr nahestehenden Menschen nun schon drei Mal begegnet und es ist schlicht schwer. Und es ist fast unmöglich - das in Worte zu packen. Alles, was einem Menschen sonst so begegnet im Leben - wird irgendwie so "unwichtig" im Angesicht des Todes. Und es wird einem auch mit einem Schlag klar - dass hier das krasse Ende ist - man ist an jener Stelle angekommen - an der man wirklich nichts mehr tun kann. "Ohnmacht" ist da wohl das richtige Wort.

    Doch eines ist immer richtig: Weinen - wenn man weinen muss. Es ist die einzige Möglichkeit des Körpers, den Schmerz herauszulassen, wenn er ihn nicht mehr aushält. Immer wieder gibt es auch bei mir Momente, da fange ich einfach an zu weinen. Momente, die einfach erinnern. Mein Freund war 36, als er starb vor gut 8 Jahren. Meine Schwester war 48 als sie gehen musste vor 6 Jahren. Und mein Papa starb vor gut 14 Jahren. Und immer wieder kommen Momente der Erinnerung, die das einfach auslösen - tiefe Traurigkeit - Tränen - ich glaube, das hört nie auf. Und doch habe ich eines mit der Zeit spüren können - Es verändert sich doch etwas in den Gefühlen - und ich spüre die schönenen Erinnerungen wieder - wenn sie auch Tränen auslösen - die schönen Gefühle bei schönen Erinnerungen kommen wieder. Gemischt zwar mit Schmerz, und doch gleichzeitig sehr tröstend. Habt keine Angst - Schmerz und Trauer können lange Vieles verschütten, doch dann spürt man auch wieder das, was man haben durfte - auch wenn man es verlieren musste. Ich wünsche Euch Beiden, liebe Hypo und liebe eyes, viel Kraft und Mut für die Zukunft. Ganz liebe Grüße

  • Hallo,
    ich verstehe Dichr sehr gut. Ich habe mich heut hier angemeldet um vielleicht Menschen zu finden die meinen Schmerz, den ich im Moment ertragen muss, teilen.
    Meine Mutter ist anfang August, nach einer sehr langen Zeit des Leidens, gestorben.
    Ich habe das Gefühl das die Welt um mich herum eine andere ist. (Oder ich bin nicht mehr der Mensch der ich war). Es ist ein so tiefer Schmerz, ein so schreckliches Gefühl das man weiß das sich alles verändert hat und man kann es nicht ändern, egal was man unternimmt.
    Ich frage mich auch die ganze Zeit wie lange es denn nur dauern wird bis es einem wieder "gut" geht!!! Langsam glaube ich, dass man zwar wieder (irgendwann) glücklich sein kann, aber es wird ein anderes glücklichsein. Einfach weil der Mensch den man so sehr liebt, so sehr braucht, nie wieder da sein wird um Glück, Freude, Trauer, Wut, uws. mit uns zusammen zu erleben.

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