- Was ist zuerst passiert?
- Schwere Migräne bereits als Kind
- Wann ist es passiert?
- 1961
- Was ist sonst passiert?
- Therapien, Behandlungen ... ohne Wirkung
- Wie endete es?
- Ein neues Leben ohne Migräne
Im Jahre 1961, im Alter von 5 Jahren, hatte ich meinen ersten Migräneanfall. Mit Aura, was mir fürchterlich Angst machte. Anfangs nur 1-2 Anfälle pro Jahr, wurden die Anfälle im Laufe der Jahre immer häufiger.
Und die Migräne brachte alles mit sich, was Migräniker eben gut kennen: Verständnislosigkeit der Mitmenschen, Zurückziehen, keine Freunde mehr, wenig soziale Kontakte. Als kind und Heranwachsender war das sehr schwierig zu meistern.
Im Beruf durch viele Fehltage gehandicapped, wurde ich 1989 berufsunfähig geschrieben, weil sich die Attackenhäufigkeit zu diesem Zeitpunkt auf 3-4 pro WOCHE gesteigert hatte. Damit verbunden war naturgemäß ein sehr hoher Medikamentenverbrauch.
Dann, im Jahre 1999, wurde ich medizinisch durchgecheckt. Die Erkenntnis hieraus war, dass beide Nieren insgesamt nur noch eine 50%-ige Funktion aufwiesen. Der behandelnde Arzt teilte mir mit, dass ich keine sonderlich hohe Lebenserwartung mehr hätte, sofern ich weiter den Tablettenkonsum aufrecht erhalten würde.
Damit war ich in der Zwickmühle: Einerseits MUSSTE ich alle Tabletten ab sofort weglassen, andererseits hatte ich mehr als die Hälfte jeder Woche diese extremen Schmerzen zu ertragen. Ganz ehrlich, in dieser Situation habe ich mehr als einmal über Selbstmord nachgedacht.
Dann kam im Frühjahr 2000 eine überraschende Wende: Ich verreiste in die Türkei und kam mit einem extremen Migräneanfall im Hotel an. An der Rezeption merkten die Leute, dass es mir sauelend ging. Sie erzählten mir, dass sich im Nachbarort der Chefarzt eines Regionalkrankenhauses auf die Behandlung von Migräne spezialisiert hat. Ich fuhr sofort hin, um endlich diesen fürchterlichen Anfall los zu werden.
Was dann kam, war wie ein Wunder. So etwas hatte ich noch nie erlebt. Er behandelte mich mit der von ihm weiter entwickelten Therapie, die in Deutschland bis heute nicht praktiziert wird. Nach etwa 3 Minuten war der Migräneanfall vorbei. Nach Beendigung dieser Sitzung (30 Minuten) war ich völlig schmerzfrei und fühlte mich wie neu geboren. Ich habe die Gelegenheit wahrgenommen und innerhalb meines Urlaubs eine komplette Therapie gebucht. Diese 18 Behandlungen (2 pro Tag) haben dazu geführt, dass ich seit diesem Zeitraum (2000) keinen einzigen Migräneanfall mehr hatte.
Seit nunmehr 7 Jahren bin ich schmerzfrei. Ein neues Leben habe ich gewonnen.
So habe ich mich im Jahr 2005 entschlossen, noch einmal ein Studium zu beginnen, das ich (hoffentlich noch in diesem Jahr mit der Prüfung und anschließenden Zulassung zum Heilpraktiker abschließen möchte. Damit wird es möglich, dass ich diese Therapie in Deutschland selbst durchführen darf, weil es sich per Definition um ein Naturheilverfahren handelt. Nur so ist es möglich, auch anderen Betroffenen helfen zu können. Ich fände es sehr unfair, mein Wissen für mich zu behalten. Es gibt Hoffnung, wenn man mal über den (deutschen) Tellerrand schaut.
Stichworte (Tags):
Clusterkopfschmerz, migräne, Spannungskopfschmerz, Trigeminusneuralgie
Vor mehr als 2 Jahren erstellt, letzte Aktualisierung vor mehr als 2 Jahren
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