- Was ist zuerst passiert?
- Mein Bruder erzählte meiner 14jährigen Nichte,daß ich als Kind mißbraucht wurde
- Wann ist es passiert?
- vor ca. einer Woche
- Was ist sonst passiert?
- Er hat ihr vorgelogen,das sei ein fremder "böser Mann" gewesen
- Wie endete es?
- Ich hab gestern Abend mit ihr telefoniert
Wie vereinbart,hat sich meine Nichte bei mir gemeldet,als sie mehr wissen wollte.
Sie weiß nun,daß der Mißbrauch in allen Ebenen war,also auch emotional,und über ca. 15 Jahre ging.Und sie weiß,daß die Täter sowohl Männer als auch Frauen waren und so gut wie alle INNERHALB unserer Familie zu finden sind.
Ich hab ihr dann erstmal mehr erzählt über mein Verhältnis zu meiner Mutter,die ja ihre Großmutter ist und mit der sie in einem Haus wohnt.
Und ich hatte recht: Muttern treibt ihre manipulativen Spielchen jetzt mit meiner Nichte!
Jetzt ist meine Nichte diejenige,die tagtäglich für das Befinden meiner Mutter zuständig ist,und dieses Befinden ist natürlich “schlecht”.
Egal,was meine Nichte tut oder nicht tut oder wie sie es tut oder nicht tut,meine Mutter LEIDET daran.
Das Ganze natürlich schön manipulativ,bloß nie was klar ausgedrückt,nie richtig zu “packen”,warum das Leben meiner Mutter ein einziges Martyrium voller Aufopferung ist,und meine Nichte der Grund dafür.
Und natürlich liegt es immer an den anderen,niemals an meiner Mutter selbst.
Meine Mutter ist das große Opfer ominöser Lebensumstände,die sie selbst natürlich kein bißchen beeinflussen konnte und kann,geschweige denn für die sie selbst verantwortlich ist.
Verantwortlich sind immer dieselben,nämlich die weiblichen nächsten Verwandten,die ihr nahestehen.
Niemals die Jungs!!
Nein nein,Jungs sind das goldene Kalb,um das sie anbetend rumhüpft.
Für`s Verfluchen gibt`s die Mädels.
Meiner Nichte war die Manipuliererei meiner Mutter natürlich nicht bewußt.
Sie plagt sich nur mit nem latenten Gefühl einer schweren Schuld,die sie irgendwie auf sich geladen hat.
Und sie spürt mit jeder Faser,daß ihr großer Bruder den anderen in der Familie mehr wert ist als sie.
Unser “Familienfluch”.
Mein Bruder trägt ihn unbesehen weiter,meine Schwägerin hat zuhause ähnliches an Minderwertigkeit erlebt,schon deshalb,weil sie ja ne leichte geistige Behinderung hat.
Mir ist schon klar,daß meine Mutter als Kind und Jugendliche zuhause wahrscheinlich ähnlichen Mißbrauch wie ich erlebt hat.Aber entbindet sie das von ihrer Verantwortung ihren eigenen Kindern gegenüber?Wäre dem so,müßte auch ich inzwischen ein Mißbraucher sein,aber ob ich dergleichen tue,hab ich selbst in der Hand!MEINE Entscheidung,MEINE Verantwortung!Und so seh ich auch nach wie vor in meiner Mutter nicht nur das Opfer von früher,sondern vor allem die erwachsene Täterin,die sich vor der Verantwortung für ihr Tun drückt und deren Verbrechen nicht geahndet werden.
Meine Nichte klang sehr befreit,als sie das mal endlich klarkriegen konnte,dieses unterschwellige “Sündigsein”.
Und es hat ihr ganz schön gutgetan,daß es da NOCH JEMANDEN in ihrer Familie gibt,der das auch so erlebt hat und sie versteht.
Ich hab ihr ein paar der Eskapaden erzählt,die sich meine Mutter im Laufe meines Lebens geleistet hat,um mich wieder unter ihren Einfluß zu bringen.
Meine Mutter schreckte auch nicht davor zurück,die Polizei ins Spiel zu bringen,denen haarsträubende Geschichten zu erzählen,ich bräuchte dringend ihre Hilfe,da ich nicht zurechnungsfähig sei,hätte mich seit Tagen nicht bei ihr gemeldet und sie mache sich Sorgen,wer weiß,was ich anstellen werde oder wem ich alles was antun könnte.
Solcherlei Stories haben nicht nur einmal dafür gesorgt,daß die Polizei mich suchte.
Ich weiß noch den ersten “Einsatz”.
Da war ich grad mal ein dreiviertel Jahr von meinem Dorf weiter weggezogen,grad mal 200km,und hatte meine erste Stelle nach meiner Ausbildung angetreten.
Ich arbeitete im 3-Schicht-Betrieb,der Dienst sich wüst unregelmäßig abwechselnd,was für ne Krankenschwester ganz normal ist.Meine Mutter hat mich mit täglichen Kontrollanrufen traktiert,wollte mich ständig nach Hause zitieren,gab vor,im Sterben zu liegen und dergleichen.BIN ich dann heimgefahren,ging sie auf mich los.Mit allem,was ihr dazu dienlich erschien.
Ich war grad im turbulenten Vormittagswahnsinn auf der Urologie,hatte grad nen Frischoperierten abgeholt,da rief mich meine Stationsleiterin ins Hinterzimmer.
Dort sah ich mich zwei Polizisten gegenüber,die mich schon den ganzen Vormittag gesucht hatten.
Beide Seiten höchst perplex durfte ich im Beisein meiner Stationsleitung erklären,daß ich schlichtweg wegen Dienst nicht zu erreichen war,daß meine Mutter sich in wüste Wahnvorstellungen hineinphantasiert hat,weil sie`s nicht verkraftet,daß ich nicht mehr zuhause lebe.
ICH hatte zu belegen,daß ich nicht "ausgetickt" bin oder "irre"!
Gott,war das peinlich!!
Und beiweitem nicht die einzige oder krasseste “Aktion” meiner Mutter!
In unserm Bekanntenkreis kam sie mit ihren Lügengeschichten auch immer gut durch.
ICH war ja die “Verrückte”,die “in Behandlung” war.Die meine Mutter dringend gebraucht hätte!
Ihre Schikanierereien hat sie bis vor 9 Monaten nicht gelassen.
Egal,wo ich hingezogen bin,sie hat immer Wege gefunden,es mir heimzuzahlen,daß ich die Frechheit hatte,ihr nicht weiterhin zur Verfügung zu stehen.
Vor 9 Monaten dann hat sie den Vogel abgeschossen.
Erzählte sie doch überall im Verwandten- und Bekanntenkreis rum,ich hätte einen Riesenberg an Schulden,wäre “untergetaucht”,würde auf der Straße leben und sie hätte ja immer gewußt,daß ich ohne ihre ständige Fürsorge mal in der Gosse landen würde.
Was jetzt eingetreten wäre.
Daraufhin bekam ich einen entsetzten Anruf von meinem Bruder,später auch von anderen Verwandten,warum ich denn nichts gesagt hätte,er hätte mir doch finanziell geholfen und ich solle heimkommen,Mutter würde schon mein Zimmer herrichten(!!!),klar könnte ich bei ihnen bleiben,ich bräuchte doch nicht auf der Straße leben.
Und daß,wo ich so stolz drauf bin,nirgendwo einen Pfennig Schulden zu haben,obwohl meine Rente noch einige Groschen unter Hartz VI liegt!
Nach dem ersten Schock (langsam hab ich Übung drin,bei sowas nicht gar zu lange geschockt zu bleiben!) hab ich ihn erstmal lapidar gefragt,warum er mich denn dann auf dem FESTNETZ-Anschluß erreicht,wo ich doch auf der STRAßE lebe??
Da hat er dann erstmal nachdenken müssen!
Erst seit dieser “Aktion”,wo sie mir nebenbei bemerkt auch wieder die Polizei hinterherschickte,glaubt nun endlich meiner Mutter keiner mehr!
Sie ist so gut im Manipulieren,daß ihr früher jeder auf solche Geschichten reinfiel.
Jetzt läuft sie bei den Leuten unter “senil”.
Ich weiß es besser!
Sie war schon immer so.
Aber es kann mir egal sein,warum die Leute ihr nicht mehr glauben.
Hauptsache,sie kommt nicht mehr durch damit und ich hab meine Ruhe!
Jetzt erfahr ich von meiner Nichte,daß sie`s mit ihr genauso treibt.
Sie bringt meinen Bruder und meine Schwägerin dermaßen in Angst und Schrecken,wenn meine Nichte mal mit ihren Freundinnen was unternimmt,daß die voller Panik meine Nichte schon öfter mal “mittendrin” heimbeordert haben.Am liebsten würde meine Mutter sie zuhause einsperren und dazu zwingen,sie zu pflegen.Das hat sie meiner Nichte wortwörtlich so gesagt!Wo doch ich,ihre einzige Tochter,noch dazu Krankenschwester,sie so ihrem Elend überlasse,müsse halt jetzt meine Nichte das tun!
Ist mal wieder ein “eindringliches” Gespräch meinerseits mit meinem Bruder fällig!
Nebenbei bemerkt:
Meine Mutter wohnt im Haus meines Bruders in der oberen Etage.Mein Bruder und seine Frau tun alles für sie,trotz ihrer ständigen Lamentierereien und obwohl sie sich beiweitem hilfloser macht,als sie ist.Sie kochen für sie,sie putzen für sie,sie gehen 3x am Tag für sie einkaufen,wenn sie das so will.Mehrmals am Tag ist jemand bei ihr oben,auch mal länger,auch die Kinder.Trotzdem erzählt sie via Telefon der gesamten Verwandtschaft,daß sich ja niemand um sie kümmere und sie jämmerlich verwahrlose und drängt alle dazu,doch bei mir anzurufen und mich dazu zu bringen heimzukommen und sie zu pflegen.Da ich schon seit längerer Zeit den Kontakt zu ihr komplett abgebrochen hab,versucht sie`s halt so.
Ich hoffe,daß meine Nichte jetzt mehr Mut hat,sich selbstbewußter und entschlossener gegen solche Gängeleien zu wehren.
Immerhin sieht sie jetzt klarer,was läuft.
Und ich weiß,warum sie und ihr Bruder nur dann mit mir telefonieren,wenn keiner aus der Familie in der Nähe ist.
Muttern hat vor mir gewarnt!
Damit die “armen Kinder” nicht genauso verrückt werden wie ihre Tante.
Schönen Gruß,Mutter:
Hättest du mich früher nicht eigenhändig gequält und mich vor den anderen Tätern zur Abwechslung mal geschützt,WÄRE ich nicht so “verrückt”,wie du das nennst!
Ob ich meiner Nichte jemals noch Näheres über den Mißbrauch erzähle,weiß ich noch nicht.
Jedenfalls nicht,wenn sie nicht danach fragt.
Für den Anfang reicht das,was sie jetzt weiß,denke ich.
Und jetzt weiß sie auch die abwegig heftigen Reaktionen meiner Mutter besser einzuschätzen,die sicher kommen werden,wenn sie erfährt,daß ich so mit meiner Nichte geredet habe.
Es ist gut,daß meine Mutter mit ihren 74 Jahren nun wenigstens nicht mehr in der Lage ist,mir oder meiner Nichte körperlich was anzutun.Das ist Gott sei Dank vorbei.
Ich jedenfalls weiß seit gestern Abend wieder mal ganz genau,warum ich mit Leuten,die sich von meiner Nähe abhängig machen,nicht auskomme.
Sind wie meine Mutter:
Ständig meinetwegen am Leiden,nichts dagegen hilft,SIE sind nicht verantwortlich,aber hilflose Opfer der Umstände oder von mir,manipulativ und nutzen Beziehungen nur zu ihren Zwecken bis zur Vergasung aus.
Meine Mutter hat Zeit meines Lebens ihre ach so große Mutterliebe jedermann nur vorgespielt,damit ja nicht rauskommt,wie sie wirklich ist.
Das eine ist der s**. Mißbrauch,an dem sie aktiv als Täterin beteiligt war.Das andere der körperliche und der rituelle,wiederum an beiden war sie aktiv beteiligt.Die dritte Tatsache sind die wiederholten Versuche,mich umzubringen.
Die vierte Seite ist der emotionale Mißbrauch,den sie jetzt,nach 44 Jahren,immer noch ohne zu zögern ausüben würde und alles dafür hernehmen,wenn sie nur könnte.
Sage mir keiner was von der "Bindung,die Liebe ist",die automatisch bei der Geburt zwischen Mutter und Kind entsteht!Das ist ein schöner Tagtraum,der nur dabei hilft,die Tatsachen nicht wahrnehmen zu müssen!
Woher sonst kommen denn die vielen von ihren eigenen Müttern vernachlässigten,mißbrauchten und getöteten Kinder?
Das Band zwischen Mutter und Kind muß wachsen,wie das jeder anderen Beziehung.Und BEIDE müssen sich aufeinander einlassen,dann wächst Liebe daraus.
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emotionaler Mißbrauch, Familienfluch, manipulation, Opfer die Täter werden
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