Erfahrungsbericht: Nervenzusammenbruch und Angstzustände

Thema: Depressionen
Was ist zuerst passiert?
Nervenzusammenbruch
Wann ist es passiert?
15.08.2006
Was ist sonst passiert?
Krankenhaus
Wie endete es?
8 monate Kampf

Hallo,

möchte gerne meine Geschichte erzählen, da ich denke das es mir gut tut ,einfach alles mal rauszulassen.

Vor 2 jahren hatte ich alles erreicht was ich wollte, fühlte mich so stark und fit ,brauchte wenig schlaf und hatte endlich die Arbeit mit dem Lohn denn ich wollte.

Mein erster Arbeitstag war supper startete voll durch und war richtig zufrieden mit meinem Leben dachte :"Jaaaa ich hab es geschafft jipppiii."

Es war viel los gewesen denn ganzen Tag habe ich mich toll gefühlt bis der Feierabend kam.

Als wir zusammenräumten merkte ich das mir das Athmen schwer viel aber ich ließ mir nichts anmerken doch wurde es schlimmer mir war schwindelig und ich sah leicht verschwommen.

Noch immer ließ ich mir nichts anmerken und wollte nur in mein Auto das es ja keiner bemerkt. Mein Ex arbeitete auch da und stieg mit mir ins Auto doch ich konnte nicht los fahren.

Meine Finger fingen an sich zu verkrampfen und ich hatte große Angst. Dann wurde meine Lippe taub und meine Füße fingen an zu zittern.

Mein Ex bekamm Angst und rief einen Rettungswagen.

Ich bekamm Panik und dachte jetzt sterbe ich an Herzinfackt oder Schlaganfall. Mein Ganzer Körper bebte und ich konnte ihn nicht mehr kontrolieren.

ICH HATTE TOTESANGST!!!

Der Rettungswagen kam und wir fuhren ins Krankenhaus inzwischen hatten die mich schon mit Beruhigungsmittel zugepumt aber ich fuhr nicht runter war immer noch ganz da.

Es war schrecklich da ich alles ganz bewusst erlebte wie mein Körper sich selbstständig machte und verkrampfte.

Meine Gedanken waren klar und wach aber die Ärzte glaubten mir nicht da ich durch die taube Lippe schlecht sprechen konnte.

Sie brachten mich auf mein Zimmer und sagten ich werde schlafen wie ein Bär!? Naja mein Glück war das mein Ex noch da war und ich in dem Zimmer mich beruhigen konnte da ich allein da lag.

Um 4 Uhr in der Früh war ich wieder hell wach und es ging mir gut da ich allein war im Zimmer. Nur leider nicht lang mittags legten die mir eine Frau ins Zimmer und meine Attaken waren wieder da.

Es war so schlimm das ich nur Heim wollte und meine Freundin mich holte natürlich auf eigene Verantwortung.

Es dauerte 2 Stunden bis ich das Krankenhaus verlassen konnte da ich solche Angst hatte vor allem es mußte sich nur eine Wolke bewegen und der Schatten fiehl anders hatte ich schon eine Attake.

Ab dem Tag hatte ich dauerangst ich konnte mein Bett nicht verlassen und kämpfte jeden Tag.

Ich dachte ich werde verückt!!

Bis ich wieder fehrnsehen konnte waren 4 Monate vergangen an Einkaufen war nicht zu denken und überhaupt hatte ich mich vergrochen.

Dann kam die tiefe Depression weil mein Leben sich nur noch im Schlafzimmer abspielte.

Fühlte mich so wertlos zu nichts zu gebrauchen und angewiesen auf Freunde zu sein war schlimm.

Machte eine progresive Muskelentspannung und bekamm Fluspi die ersten monate.

Hab mich ab dem Zeitpunkt mit Glauben befasst und das hat mir sehr geholfen.

also schreibe wieder ein anderes mal weiter bin müde.

würde mich über Nachricht und Meinungen wie Ehrfahrungen sehr freuen.

grüße Rosi

Hi, probiere meinen Erfahrungsbericht weiter zu schreiben.

Gut war beim Glauben stehen geblieben also seid der Zeit hab ich mich mit Buddhismus beschäfftigt und dadurch viel gelernt.

Denn Halt denn ich da bekamm auch von anderen Buddhisten hat mir so zu sagen neue Lebenskraft gegeben.

Hab durch die Religion wieder Menschen gefunden wo Liebe geben und Aufmerksamkeit ohne dafür was zu erwarten.

Schon komisch das man erst glauben muß man stirbt um denn Sinn des Glaubens zu erkennen. Wobei ich nicht die Vorschriften der Kirche meine sondern eher sein ganz eigenes kleines Reich zu glauben und sich drann festzuhalten.

Gut das ist noch mal ein anderes Thema und werde ich vielleicht extra mal berichten.

Wo ich dann wieder mehr Kraft hatte um die Wohnung zu verlassen, fing ich an richtig wütend zu werden, immer wenn ich eine Attake hatte und meistens genau dann wenn ich eigendlich gerade was schönes unternehmen wollte oder besorgungen machen mußte DANN KAM DIE SCHEIß PANIK!! Das ich vor lauter Wut mich in Einkaufszentrums gestellt habe und mit mir in Gedanken schimpfte. So wie" nein ich geh nicht raus aus dem Geschäfft weil ich will Einkaufen und jetzt reichts mir mit denn scheiß Symptomen dann fall ich halt um." Das war gut aber auch schwer und oft dachte ich die holen mich gleich mit denn weißen Jacken ab.

Fragte ich aber meine Freundin ob sie es gemerkt hat wie sehr ich grad wieder gekämpft hab war sie erstaund und meinte das es ihr nicht so aufgefallen ist. Also wußte ich die ganze Sache spielt sich nur in meinem Kopf ab und begann die Krankheit in meinem Kopf bildlich zu sehen so wie einen defekten Computer stellte ich mir das vor und reparierte bei jeder gelegenheit darinn rum. Also ich meine bei jeder Attake sagte ich mir du mußt jetzt denn fehler koriegieren in dem du da bleibst und es nicht zu lässt das dein Kopf gewinnt und ich wieder abhaue.

Das wurde ein richtiger Macht Kampf ich und mein Kopf.

Aber es wirkte und ich konnte immer mehr und mehr wieder machen, und mein Leben wieder genießen ,das es ein Wahnsinn wahr mal wieder einen Kaffee trinken gehen zu können.

Nehme zur Zeit noch Medikamente für die Psyche das meine Depressionen nicht ausbrechen das funktioniert ganz gut.

gut schreib mal wieder ein anderes mal gruß.

mela2


Stichworte (Tags): angst, depressionen, glaube, Nervenzusammenbruch, Panik, panikattaken, Religion

Vor mehr als 3 Jahren erstellt, letzte Aktualisierung vor etwa 1 Jahr

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Kommentare

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  • Nervenzusammenbruch, Angstzustände

    Liebe Mela 2!
    Gratuliere - dass Du so mutig warst, über Deine Attacken zu brichten. Ich hatte eigentlich nur einmal bewusst eine Panikattacke, aber wie du sie beschreibst kann es durchaus sein, dass ich weitere hatte, ohne es zu registrieren. Ich hatte in meiner Jugendzeit zwei schreckliche Erlebnisse (kannst Du unter meinen Erfahrungsberichten nachlesen), bei denen ich den Punkt erreichte, dass ich mich an nichts mehr erinnern kann, was mit mir geschehen ist und wie ich da wieder herauskam. Es ging um sexuellen Mißbrauch. Vor kurzen hatte ich bewußt eine solche Attacke, bei der ich jedoch um ein Haar an einer Bewußtlosigkeit vorbeiging. Auslöser war ein Gespräch mit meiner Freundin am Handy. Sie brachte Beispiele, wie mich meine Ex-Schwiegermutter damals behandelte, als ich noch auf dem Hof war. Ich sagte nur:"Hör auf, mir wird schon wieder ganz anders!". Ich stand auf und wollte vom Balkon ins Wohnzimmer gehen. Plötzlich wurde mir schwindlig und sehr übel. Im Vorbeigehen griff ich nur noch nach meinem Handy und legte mich auf die Couch. Ich glaubte zu sterben. Alles drehte sich und ich fühlte mich, als wäre ich schon halb hinüber. Mein Blutdruck stieg plötzlich und ich hätte keine Schwierigkeit gehabt, den Puls zu bestimmen, ohne ihn zu fühlen. Meine Halsschlagader arbeitete auf Hochtouren. Ich rief in der Firma an und schilderte einer Kollegin, wie es mir geht. Sie ist Dipl.-Krankenschwester und diagnostizierte sofort eine "Panikattacke". Sie sagte, ich soll unbedingt zum Arzt gehen - damit ist nicht zu spaßen! Der Arzt verschrieb mir "Xanor" 0,5 mg. Ich schluckte 2 x 1/2 Tabl. und soll das Medikament bei Bedarf nehmen. Bisher brauchte ich es zum Glück nicht mehr. Ich habe mich einer Selbsthilfegruppe für Depression, Burn-out und Streßmanagement angeschlossen. Machte eine Familienaufstellung und ging zu einer Energetikerin, die Auraauflösung macht. Ich nütze außerdem die Natur als Therapieort und mache gerne Rituale bei "meinem Baum". Am 10.12. wurde ich operiert und muß mich am 17. einem weiteren gynäkologischen Eingriff unterziehen. Es geht mir den Umständen entsprechend. Ich bin zufrieden. Das Wichtigste ist für mich z.Zt. das Thema Versöhnung. Ich entzünde jeden Abend mehrere Kerzen und schicke den Menschen Licht, die mir sehr weh getan haben und verzeihe ihnen im Stillen. Wenn ich jemanden hasse, treffe ich immer nur mich selbst!
    Liebe Grüße
    Seci

  • Hallo

    Wenn ich das so lese kommt mir alles so vertraut vor.Ich leide auch schon lange an diesen Panikattacken,habe sogar schon eine Sozialbetreuerin die mich überall hinführt.Ich komme mir so nutzlos vor,ich die mit 17 Jahren schon eine Wohnung hatte,immer auf eigenen Füssen stand,kann jetzt nicht einmal alleine einkaufen gehen.Ich habe kein selbstwergefühl mehr,dazu kommen die Depris.Ich hoffe das es dir jetzt besser geht.gruss stupsi

  • Huhu :)

    Erstmal: mutig das Du dich hier zu dem Thema geäussert hast, ich finde sowas erzählt man nicht *mal eben*, Thema Psyche und so is leider oft noch etwas verpöhnt. Ich selber habe seit Jahren Angstzustände und kann das sehr gut nachfühlen, was Du da durchmachst. Machst Du eine Therapie? Ich selber komme sehr gut mit meinen Attacken zurecht, seit ich in einer Tagesklinik war und dort die Angstgruppe mitgemacht habe. Ich weiß zwar nicht, ob Dich das beruhigt, aber ich kann Dir versichern das Du nicht verrückt bist und das die Attacken völlig unschädlich sind.Sie sind "nur" sehr unangenehm. Wäre halt nur wichtig zu schauen, warum dein Körper so reagiert.

    Liebe Grüße Gut

  • Angszustände

    Ich hatte andere Angstzustände als du, aber trotzdem wurde mir geholfen. Vielleicht bekomme ich jetzt von gewissen Personen wieder eins aufs Dach, weil sie meinen ich wäre zu kurz dabei und in zuwenig Gruppen, aber das ist mir egal. Ich spreche aus Erfahrung und möchte dir hiermit nur meine Hilfe anbieten. Und bin ich auch nicht so einer, nur weil ich am Anfang ein Frauenbild in meinem Profil hatte, der irgendwelche "Andere Ansichten" hat!!!!!!!!!!! Ich finde es nicht gut, wenn Leute über einen urteilen obwohl sie ihn nicht kennen. Nochmal ich biete dir meine Hilfe an, weil ich damit Erfahrungen gemacht habe.

  • Angstzustände

    Hallo mela2,

    hast du es schon mal mit einer Tagesklinik für Psychomatik probiert.

    Ich war in einer Tagesklinik, zwar nicht wegen Panikattacken, aber das spielt keine Rolle. In der Tagesklinik gehen sie auf alle möglichen Probleme ein. Ich bin wegen Depressionen, ich bin ein kleines Licht und wegen Angstzustände da gewesen und die haben mir sehr gut geholfen. Das ist nur ein Tipp, aber es hilft. Kann ich dir bezeugen.

    Schönen Gruß Rolf

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