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Erfahrungsbericht: Das erste mal nach 38 Jahren räumlich sehen.
- Was ist zuerst passiert?
- Hämangiom quer über das rechte Auge
- Wann ist es passiert?
- Schon bei der Geburt 1970
- Was ist sonst passiert?
- Ich wurde aufgrund des Hämagioms massiv mit Kobalt Bestrahlt
- Wie endete es?
- Schwachsichtigkeit Vernarbungen re. Obelid, das somit nach innen gekrümmt war, chron. Entzündungen auf der Hornhaut durch einwachsende Wimpern
Ich bin mit einem Hämangiom über das gesamte rechte Auge geboren. Das zur Folge hatte, das ich nicht gelernt habe mit dem Auge einen Punkt zu fixieren. Die Pupille wandert immer. Wurde dann Ende 1970 massiv mit Kobalt bestrahlt. (Was nach meinen Erinerungen ein medizinisches Experiment war. Aufgrund der Vernarbung durch die Kobalt Bestrahlung hat sich das Oberlid nach innen gewölbt. Es sind seit dem 6 Lebensjahr ständig die Wimpern auf die Hornhaut gewachsen, was chronische Reizungen und Entzündungen ausgelöst hat. Ich wurde zwischen den 6 und 12 Lebensjahr ständig unter Vollnarkose am Auge operiert, weil die Wimpern entfernt werden mussten. Ab den 13 Lebensjahr habe ich die Wimpern vom Augenarzt entfernen lassen. Aber es war ständig eine chronische Reizung und Entziündung auf der Hornhaut. Der Augenarzt konnte meist nicht alle entferne, weil ich das teilweise auch nicht zugelassen habe. Ab den zwanzigsten Lebensjahr habe ich die Wimpern selbständig entfernt. Weil ich Angst vor einem Augenarzt hatte aufgrund der Kobalt Bestrahlung habe ich eine Posttraumatische Belastungsreaktion erlitten und den Augenarzt vermieden. Ich hatte ständig Reizungen und Entzündungen im Auge und bin sozusagen seit dem 20. Lebensjahr mit einem Matschauge herumgelaufen. Es machte mir nicht viel aus. Ich sah ja sowieso auf den Auge kaum etwas. Und Schmerzen nahm ich kaum war. Ab 2004 habe ich angefangen für mich etwas zu tun. Und Ab 2007 habe ich angefangen eine Therapie zu machen. Meine Schmerzen nahm ich dann wahr. August 2008 habe ich so eine schlimme Entzünduing im Auge gehabt, das ich mich in einer Augenklinik in Bremen behandeln ließ. Es wurde festgestellt, das ich aufgrund der Kobalt Bestrahlung keine Tränendrüsen mehr hatte. Dies hat mir zuvor kein Augenarzt gesagt. Mir wurde Tränenersatzflüssigkeit verschrieben, und der Augenarzt der mich vor der Augenklinik behandelt hatte, hat die ganzen Wimpern entfernt. Darum hatte ich ihn gebeten. Ich hatte solche Schmerzen, das ich dachte, die Hornhaut geht kaputt. Es wurde in der Augenklinik ein OP Termin vereinbart. Und ich habe mich operieren lassen. Das Oberlid wurde korrigiert Es hat sich nach außen gewölbt und die Reizungen und Entzündungen hörten auf. Ich nehme regelmäßig meine Tränenersatzfllüssigkeit und die Hornhaut regenerierte sich. Sie wurde Reizfrei und es entstehen keine Entzündungen mehr. Die Wimpern wachsen normal vom Auge weg. Ich konnte plötzlich durch mein rechtes Brillenglas nichts mehr sehen. Es war nur ein Ausgleichsglas, weil ich sowieso fast Blind auf dem Auge bin. Da sich die Hornhaut regeneriert hat hat sich meine Sehkraft verbessert und ich habe statt ein Ausgleichsglas zum ersten mal in meinem Leben ein Brillenglas für das rechte Auge bekommen, was die Sehkraft fördert. Das linke Auge ist normalsichtig. Als ich meine neue Brille vom Optiker abgeholt hatte, dachte ich, das kann doch nicht angehen. Aus Bildern sprangen plötzlich Menschen oder Gebäude. Ich kann jetzt sehen, ob eine Tasse mit Kaffee halb leer oder voll ist. Früher habe ich häufig etwas übergeschüttet, weil ich nicht sehen konnte das die Tasse voll ist. So ein kleiner Eingriff mit großer Wirkung. Ich bin überglücklich, das ich den Schritt gewagt habe. 3 D sehen nach 38 Jahren!
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Vor mehr als 3 Jahren erstellt, letzte Aktualisierung vor mehr als 3 Jahren
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