Erfahrungsbericht: Für meinen Dad!!!

Was ist zuerst passiert?
mein dad musste ins krankenhaus
Wann ist es passiert?
Mein Vater ist am 04.06.2008 an Leberzerrhose gestorben
Was ist sonst passiert?
das reichte
Wie endete es?
Tragisch

Alles ging viel zu schnell!!!

Diese verdammte Krankheit es war der horror...Es ging alles so schnell und ich könnte nichts tuen die Krankheit war einfach schon zu fortgeschritten...

Alles fing ganz harmlos an mein Dad war 65 er war nie Krank immer sportlich ich kann das alles noch gar nicht fassen..Mein Dad sollte eigentlich nur zum Durchchecken ins Krankenhaus tja aber er kam nicht mehr nach Hause doch am Ende zum Sterben hab ich Ihn noch nach Hause geholt.mir fällt es schwer darüber zu schreiben aber ich hoffe ich kann anderen Menschen mit meiner Erfahrung weiter helfen und ich kann vieleicht so alles besser verarbeiten...Mein Dad lag zwei wochen auf normaler station durch einen Ärztefuch ist erst herraus gekommen wie krank mein dad wirklich ist er ist in der nacht zum 1 mai notoperiert worden am bein weil sich das blut so sehr gestaut hat er hätte sein bein verloren die blutgerinnung bei einem leberkranken ist sehr langsam das hätten die ärzte wissen müssen sein körper war so geschwächt es konnte uns keiner sagen ob er die op überlebt.. das aus heiterem himmel zu erfahren ist der horror... trotz 15 liter wasser die sich im körper angesammelt haben weil die niere nicht mehr funktionierte nur noch 30 prozent vom herz funktionierten hat er diese op überlebt aber danach ging es erst richtig los...mein dad lag dann noch 3 wochen in einem krankenhaus was ich besser nicht nenne weil so etwas wie dort habe ich noch nie erlebt jeden tag sagte man mir etwas anderes diese ärzte nur ne nr waren wir für die aber was mit meinem dad war könnte man mir dort nicht so richtig sagen er ist schließlich dann nach essen in die uniklinik gekommen jeden tag habe ichgehofft bis an dem tag wo mich der chefarzt der uniklinik zu einem gespräch in sein büro bittete es gab keine hoffnung mehr für ihn die leberzerrhose war so weit schon fortgeschritten das alle andere organe wie herz niere und lunge schon angegriffen waren ich wollte meinen dad nicht länger leiden lassen ich habe endschieden ihn von allen aparaten abzumachen und nach hause zu holen um dort zu sterben.. das schlimmste in der ganzen zeit war für mich zu sehen wie schlecht es meinem dad von tag zu tag ging er könnte nicht mehr selber essen mal war er einen tag gut drauf und man dachte hey er und sterben ihm gehts doch gut aber am nächsten tag sah es wieder ganz anders aus da schlief er nur redete teilweise wirres zueg aber das lag daran die leber produziert gase die normalerweise über die niere ausgespült werden aber da die niere nicht mehr funktionierte sind diese gase im körper geblieben... ich kann das alles nicht so richtig in worte fassen was ich eigentlich nur mit meiner geschichte sagen will ist leute geht zum doc!!! wartet nich zu lange es kann schneller gehen als es euch lieb ist...

Und an alle angehörigen für euch ist es am schlimmsten diese krankheit hat soviele tücken... ihr braucht viel kraft und geduld um das zu überstehen aber glaubt mir es wird hart aber es ist zu schaffen nach dem ich meinen dad keine 24h zu hause hatte ist er mit verstorben aber ich habe ihm seinen letzten wunsch erfüllen können er ist zuhause mit dem blick in seinem garten eingeschlafen... ich vermisse ihn sehr ihr schafft das auch ich glaube dran...

Nicole 27 aus .....

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Vor mehr als 3 Jahren erstellt, letzte Aktualisierung vor mehr als 3 Jahren

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Kommentare

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  • Für meinen Dad...

    Liebe Ninico,

    Ich kann so gut nachfühlen, was Du mitgemacht hast und wie du gelitten hast. Ich habe so ziemlich das Gleiche mitgemacht, doch hat mein Mann das Krankenhaus überlebt. Er ist jetzt zu Hause, aber jeden Moment kann was mit dem Herzen oder der riesengroßen Krampfader im Magen passieren. Am schlimmsten sind die Nächte, da wache ich beim kleinsten Geräusch auf und stehe sofort neben dem Bett. Das Köfferchen für die Klinik ist immer gepackt.

    Auch er war immer gesund und gut drauf. Er kam ins Krankenhaus mit Verdacht auf Herzinfarkt. Dort spritzte man ihm halbstündlich blutverdünnende Mittel, obwohl ich dem diensthabenden Arzt in der Notaufnahme gesagt habe, dass mein Mann extrem hohe Leberwerte und Ösophagusvarizen hat. In der Nacht platzte eine Krampfader im Magen und er wäre fast verblutet. Er spuckte stoßweise Blut übers Bett und das ganze Zimmer. Durch den Schock bekam er einen zweiten Herzinfarkt, schlimmer als der erste. Es folgten 2 Monate Klinik. Künstliches Koma unter Drogen, anschließend Entzugserscheinungen und Halluzinationen. Es war der Horror.

    Für Dich kann nur ein kleiner Trost sein, daß Dein Vater nicht mehr länger leiden musste. Wenn Du mit ihm reden möchtest, das kannst Du jederzeit tun. Er hört Dir immer zu. Wenn Du mal einen Rat brauchst, dann bitte ihn um ein Zeichen. Du wirst staunen, wie das klappt. Du wirst das Zeichen indirekt erhalten, indem Dir "zufällig" eine Zeitung oder Fernsehsendung "über den Weg läuft" in der Deine Frage das Thema ist. Oder Du triffst Menschen, die das gleiche Problem haben.

    Ich wünsche Dir Kraft und sende Dir ganz liebe Gedanken.

    Liebe Grüße

    Kikikacke





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