Erfahrungsbericht: Panikattacken

Was ist zuerst passiert?
unangenehmes Gefühl bei Menschenansammlungen, bishin zu Schweisausbrüchen,Mundtrockenheit, Schwindelgefühl
Wann ist es passiert?
Im Zug vor ca. 1,5 jahren nach dem auch noch mein Vater starb
Was ist sonst passiert?
volles ausrasten im Zug mit rum schreien das ich raus will,rum heulen,Angst vor ersticken
Wie endete es?
gar nicht

Ich rede bzw. schreibe nicht gerne von mir aber ich denke das sich viele in die von mir beschriebene Situation rein versetzen können.

Mein Leben war ein einzigster Trümmerhaufen , habe sehr viel mitgemacht ob es schlagen in der ersten Ehe,belogen und betrogen in der zweiten,bishin zum dauer gemobbe in meiner Arbeit war. Habe immer versucht stark zu sein , alleine schon für meinen Sohn(der mittlerweile schon 15 Jahre alt ist), reden mit anderen brachte nichts und wollte ich auch nicht. so kam es wie es kommen mußte mein Vater starb und ich war fertig mit der Welt hatte keine Lust mehr aufs Leben ,plötzlich kam alles geballt auf mich zu und ich sah nur einen Ausweg Schluß ,Aus, Ende und dann kam mein Absturz ,alle die mich kannten waren entzetzt. ich der Klassenclown am boden nichts mehr mit lachen und Show, ich konnte mein wahres ich nicht mehr verbergen. schlussendlich ging ich zum Arzt , bekam meine Medikamente und kam früher oder später in die Tagesklinik was mir ein bischen was brachte,die Gespräche mit den Patienten brachten mir aber sehr viel und nätürlich mein neuer Freund ohne Ihn weiss ich nicht wo ich heute wäre . musste meinen Job kündigen da ich bis heute leider keinen Zug mehr fahren kann,Bus nur ganz kurz und wenn er leer ist .

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Vor mehr als 4 Jahren erstellt, letzte Aktualisierung vor mehr als 4 Jahren

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Kommentare

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  • Panikattacken..

    Hallo Andrea-Elke..
    Dein Bericht hat mich sehr berührt, ich hatte in vergleichbaren Situationen auch manchmal Panik bis zum Verlust der Kontrolle..
    Ich hatte das Glück von meiner Hausärztin auf "Kur" in die Vogelsbergklinik geschickt zu werden. Die haben ein sogenanntes Angstprogramm, das wunderbar betreut war und mir sehr geholfen hat. Wünsche Dir, daß bei Dir alles wieder gut wird.
    LG; Klaus

  • Hallo

    Hallo Andrea-Elke,Dein Bericht hat mich ein bißchen an mich erinnert.Deshalb möchte ich dir einfach mal ein paar liebe Grüße da lassen.
    LG; Uschi

  • Ich kann Dir nachfühlen

    Hallo Andrea-Elke,
    ich habe Deinen Bericht gerade gelesen, habe heute selber einen verfasst, auch über meine Panikattacken.
    Würde mich freuen, wenn Du Dich bei mir meldest.
    bis bald
    Elke

  • das kenne ich

    Hallo, ich kann dir gut mitfühlen. Ich hattte diese Attacken genauso, ich wurde als Kind viel eingesperrt, und mit 26 kam das dann raus. Mein Sohn war ein Baby, wir wohnten in einem Hochhaus. Ich konnte von heute auf morgen nicht mehr in den Lift, geschweige denn einkaufen gehen. Mit Valium und Alkohol habe ich mich über den Tag gerettet, der Alkohol ist leider geblieben. Ich funktioniere, aber wie..Sex macht keine Spaß,ich hasse die Situation, aber ich komme nicht raus. Mein Sohn ist inzwischen 18, habe ihm alle Steine aus dem Weg geräumt, damit er eine Ausbildung bekommt. Mein Mann ist Fernfahrer, hat zu nix Lust, was administrative Dinge angeht. Wir mussten aus gewissen Gründen beide Insolvenz anmelden, Kohle ist klamm, jetzt noch Eigenbedarfskündigung..Meine Firma schätzt mich zum Glück sehr, so das ich die Kaution bezahl bekomme. Die Idee von Fr. Ppauli finde ich gar nicht schlecht, 7 Jahre Ehe und dann... wäre ich längst weg..bua, das hat gut getan zu schreiben. Bin noch anonym, aber, wenn du magst, schreibe auf anonymdo zurück, ich weiß dann schon Bescheid.Wünsch dir alles Liebe and hug u

  • ich leide auch an panikattaken

    ich verstehe dich sehr gut, weil ich dasselbe mitmachte. als ich erfuhr, dass es angst und panik sind, ging ich auch zum arzt und zu therapeuten.
    momentan bin ich in einer kunsttherapie. die hilft mir am meisten. da will ich auch nicht mehr weg. ich habe gelernt, ich brauche nicht immer die stärkste zu sein. alles was ich machte, sollte 100%ig sein. ich fange erst jetzt an, zu lernen, das ich auch fehler machen darf. es ist sehr schwer das zuzulassen. aber mit bildern arbeiten, geht es ein bisserl leichter.
    in vollen räumen, zügen, autobusse oder strassenbahnen halte ich es aber noch immer nicht aus. darum habe ich immer ein buch oder handarbeit bei mir. ich stelle mich einfach auf die wartezeiten ein.
    ich wünsche dir alles gute.
    lg feenherz

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