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Erfahrungsbericht: Vortrag über die RLS-Studie mit Implantatakupunktur
- Was ist zuerst passiert?
- Ich bekam eine Einladung zu einem Ärzteseminar nach Leverkusen
- Wann ist es passiert?
- 15.02.09
- Was ist sonst passiert?
- Ich nahm die Einladung an
- Wie endete es?
- Ich fand das Seminar hoch interessant
Vor einem 1/2 Jahr hörte ich von der Implantat-Akupunktur bei RLS. Ich war damals sehr skeptisch. Deshalb nahm ich die Einladung zu dem Seminar an. Anwesend war Herr Launicke, Geschäftsführer der Fa. Lametec Medizintechnik und weitere Ärzte. Seminarleiter war Dr. med. Wlasak, der in seiner Praxis die Akupunktur durchführt. Ich wurde Augenzeugin, wie bei einem Teilnehmer, der vor einigen Jahren an Tinnitus gelitten hatte und nun nur noch eingeschränkt hören kann, eine Untersuchung durchgeführt und in jedes Ohr ein so genanntes Templantat, welches sich nach ca. 1 - 1 1/2 Jahren wieder auflöst, eingesetzt wurde. Dadurch soll er wieder besser hören können.
Bisher hat die Studie ergeben, dass ein großer Teil der Patienten nach der Behandlung entweder ganz oder teilweise auf die RLS - Medikamente verzichten konnte. Allerdings gibt es auch Menschen, bei denen die Akupunktur nicht wirkt. Leider bezahlen die Krankenkassen bisher diese Behandlung nicht. Sie kostet ca. 700,- bis 800,- €, je nachdem, wie viele Akupunkturimplantate gesetzt werden müssen.
Ich möchte hier an dieser Stelle keine Werbung für diese Methode machen. Allerdings hat mich die Veranstaltung sehr beeindruckt. Ich denke, dass jüngere Menschen und Menschen, bei denen die üblichen Medikamente nicht mehr oder nur noch in sehr großen Mengen helfen, hier eine Alternative finden könnten. Aber wie gesagt, es gibt keine Gewähr, in welchem Maße und ob überhaupt die Akupunktur hilft.
Ich selber würde mich sofort behandeln lassen, wenn ich das Geld dazu hätte. Sobald ich allerdings die abschließenden Unterlagen der Studie erhalten habe, werde ich damit, jeder Patient erhält einen Kostenvoranschlag, zu meiner Krankenkasse gehen und nachfragen, wie es eventuell mit einer Kostenübernahme oder einem Zuschuss aussieht. Denn bei erfolgreicher Behandlung würden die Krankenkassen auf Dauer Geld einsparen.
Sobald ich etwas Neues über die Sache weiss, werde ich es euch berichten.
Und noch etwas: Am 01.04.2009 führt das Gesundheitsamt der Stadt Gevelsberg, Postleitzahl 58285, in Zusammenarbeit mit mir eine Veranstaltung zum Thema RLS durch. Eingeladen sind eine Neurologin aus Gevelsberg und Herr Prof. Dr. Köller, Leiter der neurologischen Abteilung eines Hagener Krankenhauses. Im Anschluss an diese Veranstaltung soll sich möglichst eine weitere Selbsthilfegruppe "Unruhige Beine", die ich bei den ersten Treffen leiten werde, gründen.
Falls ihr in meiner näheren Umgebung wohnt, notiert euch schon einmal den Termin. Ich würde mich sehr über euer Kommen feuen.
Bis dann.
Karin
P.S.: Ihr könnt unter www.inauris.com mehr über die Implantat-Akupunktur erfahren.
Stichworte (Tags): Implantat-Akupunktur bei RLS; Gründung einer neuen Selbsthilfegruppe
Vor mehr als 3 Jahren erstellt, letzte Aktualisierung vor mehr als 3 Jahren
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