- Was ist zuerst passiert?
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- Wann ist es passiert?
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- Was ist sonst passiert?
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- Wie endete es?
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Alle Türen durften nur angelehnt werden, und so verfolgt mich der immergrößer werdende Lichtstrahl noch heute. Ich weiß nicht wie oft ich zu meiner kleinen Schwester ins Bett krabbelte- vor Angst dass er wieder kommt- ich wurde nur geschimpft und verprügelt weil ich mich benahm wie ein Baby. Es dauerte nicht lange und ich machte wieder ins Bett- wieder Prügel, Schreien und.. ein neues Spiel: Wer ins Bett macht muss gewaschen werden....noch heute kann ich mich an kein einziges Badezimmer meiner Kindheit erinnern. Wenn ich es versuche wird mir schlecht und ich fühle mich so schmutzig, dass es wehtut.
Diese Ehe scheiterte als ich 11 war und ab da war ich die Frau im Haus. Ich musste bei ihm im Ehebett schlafen, starr vor Angst und wir bekamen mehr Prügel als was zu Essen. Ganz bevorzugt war das „Wer die Wahrheit sagt wird verschont“ - d.h. wenn irgendwas vorgefallen ist mussten wir uns in einer Reihe aufstellen und der Schuldige musste sich bekennen. Tat er das, wurde ihm versprochen dass ihm nichts passieren würde. Zuerst stritt jeder alles ab aber irgendwann war das Angebot zu verlockend und man nahm die ganze Schuld auf sich -leider ging es dann erst richtig los. Wir mussten unseren Unterleib entkleiden und uns dann über den Schoß meines Vaters legen, dann bekam man eine Tracht Prügel (wahlweise mit Gürtel, Hausschuh, Kochlöffel) oder wenn man Glück hatte nur mit der flachen Hand. Es bekam IMMER JEDER Prügel- erst weil es keiner zugegeben hat und dann als Vorbeugung. Während wir unsere Prügel bekamen, merkte ich oft, dass sein Penis dabei steif wurde. Danach mussten wir uns vor der Tür hinknien, die Hände über den Kopf falten und uns schämen—stundenlang, während mein Vater fern schaute. Er fragte dann immer: “macht ihr das noch mal? Du weißt doch, als älteste hast du die Verantwortung für alles.“
Irgendwann durften wir dann wegtreten, meine Geschwister in ihr Zimmer und ich in die Küche-Essen kochen. Dann wurde gegessen, ich machte den Abwasch während alle anderen fern sahen. War ich fertig, durfte ich mich auch auf die Couch setzen, natürlich auf die, auf der mein Vater lag. Er legte seinen Kopf in meinen Schoß und ich musste seinen Kopf kratzen - er hatte sehr viel Schuppen und ich beiße in meinen schlechten Phasen die Fingernägel fast bis aufs Blut ab, weil ich immer noch seine Schuppen darunter spüre. War er entspannt genug, wurden die Kleinen ins Bett geschickt und er leitete den „schönen“ Abend ein. Zuerst holte er Alkohol, meist süße Liköre oder Weinbrand, gab mir davon zu trinken und dann ging das Spiel los. Zuerst erklärte er mir dass die Prügel zu Recht waren und dass wir doch so böse Kinder seien. Dann fing er an zu weinen weil es ihm doch so leid täte und er mich doch so lieb haben würde, und dann zeigte er mir seine Liebe. Später im Ehebett ging es weiter. Als ich meinen ersten BH brauchte musste ich ihn anziehen und vor ihm posieren damit er sah, ob er auch richtig passte. Ständig musste er auch zwischen meinen Beinen nachsehen ob alles stimmte, weil ich meine Periode noch nicht hatte. Gingen wir in die Stadt oder auch nur auf die Strasse und er sah Leute die sich küssten oder etwas leichter bekleidet waren, musste er es kommentieren:“ ja, steck ihr die Zunge bis ganz hinter! Haja, der Rock ist so kurz dass man die Muschi sieht, brauchst wohl einen richtigen Mann.“ Waren da noch die harmlosesten Dinge. Er machte das immer, egal ob wir allein oder andere Menschen das hörten.
Wir zogen wieder mal um, wie so oft. Ich hatte nie eine richtige Freundin, zu mir durfte auch niemand kommen und ich nirgendwo hin—allzeit erreichbar, wann es ihm passte. Er arbeitete etwa 40km vom Wohnort entfernt und kam immer nur am Wochenende heim. Ich hatte zwar jetzt meine Ruhe aber er holte alles nach. Samstags kam er, schaute sich um und es war nicht sauber genug - also Prügel. Dann gingen wir einkaufen, viele Konserven und wir äußerten unsere Wünsche—wieder Prügel weil wir so unverschämt waren. Er schaute fern und ich musste unter seiner Anleitung das Haus auf Vordermann bringen, wobei er mir genau sagte wie ich was machen sollte. Er beobachtete mich genau und befriedigte sich dabei selbst. Dann kam wieder der schöne Abend, bis mir alles weh tat bzw. er genug hatte. Ihm fielen viele Sachen ein und ich dachte immer: “schlimmer geht es nicht mehr, wurde aber immer etwas besseren belehrt. Sonntags Abend fuhr er wieder und wir waren allein, ohne Geld, das Essen ging uns natürlich aus und ich hatte den Haushalt. In unserer Nachbarschaft gab es einen Supermarkt und ich kehrte den Parkplatz für Lebensmittel - fand mein Vater irgendwas davon gab es Prügel. Ich rauchte und fing an mit meinen Geschwistern das gleiche zu tun wie er mit mir - für mich war das alles ja normal.
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Missbrauch, Trauma
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