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Erfahrungsbericht: Wie fing es an ?
- Was ist zuerst passiert?
- Bewegungsschwierigkeiten
- Wann ist es passiert?
- 1994
- Was ist sonst passiert?
- Siehe Bericht
- Wie endete es?
- Siehe Bericht
Ich bin 49 Jahre, verheiratet, 1 Tochter von 30 Jahren. Ich arbeite seit Februar 2004 nicht mehr.
Morbus Parkinson wurde bei mir 1996 nach einem sechswöchigen Krankenhausaufenthalt diagnostiziert, wobei ich denke, daß die ersten Symptome schon 1994 auftraten. Während eines Marathontrainings im Sommer 1994 bekam ich in den Zehen am rechten Fuß Krämpfe, erst in großen Abständen, später in immer kürzeren. Nach 2 Operationen, die aber das Grundübel nicht beseitigten, wurde ich zum Neurologen überwiesen, da ich inzwischen Schwierigkeiten beim Zähneputzen feststellte und eine Steifigkeit des rechten Arms hinzukam. Der Neurologe überwies mich nach etlichen Untersuchungen ins Krankenhaus, wo ich nach 6 Wochen unsäglicher, diverser Untersuchungen die Diagnose "Morbus Parkinson" bekam. Man riet mir, die benötigten Medikamente zu nehmen und nicht weiter nachzudenken, da ich ja jetzt einmal 5 - 10 Jahre Ruhe hätte.
Das tat ich naürlich nicht, las alles was ich in die Hände bekam, informierte mich überall,
Danach lernte ich auch noch jüngere Erkrankte kennen, von denen sich einige auch etwas engagierten, legte mir einen PC zu und betreue u.a.das Forum der Selbsthilfetreff-Einrichtung PARKINS-on-LINE im Internet mit vielen Erkrankten. Man kann dort Informationen holen, Fragen stellen oder auch den Chat besuchen. Es ist eine sehr gute Sache und hat bereits vielen in mehrfacher Sicht geholfen.
Auch habe ich Die Leitung der SHG U40 (unter 40 Jahre erkrankt) in Südhessen übernommen, um anderen jungen Erkrankten in der Nähe einen Anlaufs- und Informationsort zu bieten.
Meine Familie unterstützt mich sehr, was ich unheimlich wichtig finde. Auch die "guten" Freunde haben sich sortiert. Diejenigen die ich noch Freunde nenne interessieren sich für mich und auch für meine Krankheit, sie sind aber nicht aus Mitleid oder sonstigen Gründen Freunde geblieben oder geworden.
Meine Hobbys sind nach wie vor das Joggen (früher wettkampfmäßig betrieben) Radfahren, Lesen und das senden bei einem Internetradio. Ich gehe einmal in der Woche zur Massage und Krankengymnastik, einmal die Woche ins Sportstudio, wo ich nach der Hora-Methode trainiere und jogge 2 mal die Woche. Ich glaube das hilft alles sehr gut um beweglich zu bleiben.
Mein Motto heisst immer noch: Denke Positiv !
lg gisi
Stichworte (Tags): parkinson, rigor, selbsthilfe, tremor
Vor mehr als 4 Jahren erstellt, letzte Aktualisierung vor etwa 1 Jahr
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