Erfahrungsbericht: Magen verkleinern selbt gemacht! :) Abnehmen ist logisch!

Thema: Abnehmen
Was ist zuerst passiert?
Ich hatte Übergewicht!
Wann ist es passiert?
Seit meiner Kindheit.
Was ist sonst passiert?
Unzufriedenheit?
Wie endete es?
15 Kilo runter :)

Hallo liebe Menschen.

Ich bin neu hier und kenn mich noch nicht so gut aus. Aber da ich jahrelang an meinem Übergewicht gelitten - und zahlreiche Diäten hinter mich habe, dachte ich mir, mit euch meine Abnehm-Herangehensweise zu teilen. Nach jahrelangen Abnehm-Versuchen hat diese endlich geholfen und auch gewirkt. Natürlich gibt es verschiedene Möglichkeiten abzunehmen und Geschmäcker sind verschieden. Vielleicht fühlt sich der eine oder andere trotzdem angesprochen und möchte ja diese Methode mal probieren! :)

Vor allem möchte ich all jene ansprechen, die abnehmen MÖCHTEN, aber vielleicht nicht so motiviert sind, Diäten verabscheuen und immer mit Hungern verbinden. Oder jene, die während dem Abnehmen eigentlich nur daran denken, wie schön es wäre alles mögliche zu essen. ICH FINDE, DIESES DENKEN GEHT IN DIE FALSCHE RICHTUNG. Und ich möchte all jene, die unzufrieden sind, und denken, dass Abnehmen unmöglich ist, zum Nachdenken anregen.

Ich bin eigentlich schon mit viel Baby-Speck auf die Welt gekommen und war noch nie so richtig "zierlich". Als Kind war ich zwar nicht Übergewichtig, aber ab dem 10. Lebensjahr hat's dann angefangen, dass ich immer dicker wurde. Mit 15 (ich kann mich an meine Kilos nicht mehr erinnern), machte ich eine Crash-Diät, mit Suppenkur, Schlankheitsdrinks, Reisdiät et cetera pepe. Das funktionierte auch gut, ich nahm ca. 10 Kilo ab, hatte für mein Alter Normalgewicht, allerdings hatte ich 1 Jahr später wieder alles drauf, ein halbes Jahr später sogar um die Hälfte mehr.

So verlor ich mich in meinem Frust, nahm immer mehr zu, und wog bis noch vor einem halben Jahr noch 80kg bei einer Größe von 1,60m. Heute bin ich 21.

Ich gebe zu: Ich liebe es zu essen, ich liebe es zu naschen und ich liebe es nichts zu tun. Aber ich liebe es genauso gut auszusehen, mich hübsch anzuziehen und mich vor allem gesund zu fühlen.

Jeder Tag war ein Kampf, es begann am Morgen bevor ich zur Schule/Universität fuhr, mich so anzuziehen, damit man ja keine Fettpölsterchen sieht und damit ja alles "versteckt" ist. Und wenn ich es nicht hingekriegt habe, weil es bei meiner Figur halt auch nicht immer möglich war, war mein ganzer Tag versaut, weil ich mich sehr unwohl gefühlt habe. Irgendwo zu sitzen beispielsweise, wo man freie Sicht auf mich hatte war mir höchst unangenehm, da sich mein Bauch jedesmal rausquetschte und ich immer meine Arme/Hände davor verschrenkte, um ihn zu verstecken. T-Shirts mit kurzen Ärmeln kaufte ich sowieso nicht mehr, da mir meine dicken Oberarme unangenehm waren. Hosen zu finden (bei meiner Größe sowieso und damals auch Masse) war der Horror! Obwohl der Sommer meine Lieblingszeit ist, bekam ich jedesmal eine Sommerdepression, da ich mich in kurzen Sachen auch unwohl fühlte. Weiblich fühlte ich mich sowieso nicht mehr und physisch spürte ich häufig Schmerzen in meinen Knien.

Meine Wut über meine Situation hat sich aber stets gegen andere gerichtet. Innerlich dachte ich: "Irgendwas hat sich gegen mich verschworen", "Warum ich?", hab echt die ganze Zeit nur gejammert und gemeckert. Nach außen hin hab ich mir das nicht wirklich anmerken lassen. Nur meine Eltern haben meinen Frust immer abgekriegt. Ich hatte natürlich auch "nie" Zeit für Sport und Schuld an meiner falschen Ernährung war natürlich auch nicht ich. Is ja klar.

Irgendwann war aber der Punkt, wo ich keinen Ausweg mehr sah und ich einen Schlussstrich zog. Ich sagte mir: "Entweder du nimmst jetzt ab, oder nicht. Ganz einfach. Helfen wird dir niemand, du kannst nur dir selber helfen. Willst du nicht mehr leiden, dann nimm ab, wenn nicht, dann jammer nicht so belämmert rum wie ein Kleinkind und iss weiter, bis du wie ein Heißluftballon aussiehst." Ich entschied mich für's Abnehmen.

Für mich war entscheidend:

1) Ich will nicht hungern

2) Ich will alles essen können



Ich kam auf die Erkenntnis:

1) Es ist nicht das Entscheidende, WAS ich die ganze Zeit aß, sondern WIEVIEL ich davon aß.

2) Ein bisschen Sport muss sein.



Aus diesen Punkten wollte ich mir mein persönliches Abnehmprogramm gestalten. Es musste irgendwie funktionieren. Die meisten Diäten scheiterten bei mir auch deswegen, weil ich es hasse, mich an bestimmte Regelungen zu halten. Allein beim Wort Diät stellen sich bei mir alle Haare auf. Man darf dies nicht essen, das nicht essen, jenes nur getrennt vom anderen, Bla Bla Bla! Das liegt wohl an meiner Person. Ich bin kein Mitläufer, sondern ein kleiner Revoluzzer ^^. Ich hasse Zwang und Systeme. Ich konnte mich nie zwingen abzunehmen. NICHTS Süßes oder Fettiges (=gut schmeckendes ^^) mehr zu essen - das ging nicht. Es endete immer damit, dass ich mich selbst betrog und spät Nachts Heißhunger bekam und alles in mich reinstopfte.

Nun gut, kopfmäßig war ich also soweit. Ich war von mir, meiner alten Einstellung und meinem Übergewicht so genervt, dass ich echt heiß darauf war endlich abzunehmen und gut auszusehen. Ich richtete meine Wut gegen mich selber. Aber wie nehme ich ab, sodass meine vorher festegelegten Regeln nicht verletzt werden?

Ich dachte also an Menschen, die ihren Magen verkleinern lassen und dadurch abnehmen. Und eigentlich so gut wie alles essen dürfen/können. Dadurch, dass nicht mehr soviel rein passt, können sie auch nicht soviel essen. (Diejenigen die wahrscheinlich nur Süßes essen, werden trotzdem nicht abnehmen.)

Ich stellte mir vor, wie mein Magen wohl aussieht. Vermutlich wie ein großer Müllsack, denn ich aß sehr wohl 2-3 Portionen pro Mahlzeit, weils ja soooo gut schmeckte. Es war nicht immer nur ein Stück Schokolade oder ein paar Chips, sondern eine ganze Packung davon. Durch das VIELE essen war mein Magen schon so ausgedehnt, sodass ich mein Sättegefühl natürlich erst nach 2-3 Portionen erreicht hatte. Eh klar. Ich begann logisch zu denken. Soviel braucht mein Körper gar nicht! Der nimmt sich was er braucht, den Rest wandelt er meistens in Fett um! Nur wenn man einen guten Stoffwechsel hat, scheidet er den Rest wieder aus. Ich glaube da gibt es aber nur sehr wenige unter uns, die dieses Glück haben. ^^

Ich fragte mich also: "Lass ich deswegen meinen Magen operieren?" Nein. Als Studentin sowieso kein Geld ^^ und operieren muss auch nicht sein, wenn's sehr wohl auch anders geht.

Ich dachte nie ans Abnehmen selbst, oder dass Arbeit dahinter steckt, sondern nur an mein Ziel. -->Ich will Schlank sein<-- Ich begann also, allmählich meinen Magen "zu verkleinern", indem ich so aß wie immer, nur kontinuierlich immer kleinere Portionen zu mir nahm. Manchmal ließ ich Mahlzeiten aus, um Hunger zu spüren. (Durch den Hunger zieht sich der Magen zusammen.) Dies erfordert aber große Disziplin!!!!!! Man darf nicht den Fehler begehen, vor lauter Hunger dann viel zu viel reinzustopfen, sondern kontinuierlich bei den Portionen zu bleiben, und immer mehr zu reduzieren.

Als ich merkte, dass ich mein Sättegefühl immer schneller erreichte, legte ich (einfach aus meinem Ehrgeiz heraus), nochmal 1-2 Wochen Hungern ein, damit mein Magen echt kleiner wird. (Ich fand es für mich absolut richtig, erforderte aber höchste Disziplin, um nicht dem Heißhunger zu verfallen und wieder alles reinzustopfen, sodass der Magen wieder "ausgedehnt" wird.) Wahrscheinlich ist es auch nicht besonders gesund. Wer im Vorhinein weiß, dass er damit nicht klar kommen würde, dem würde ich es auch nicht an's Herz legen. Man muss für sich immer im Vorhinein wissen, was drin is und was nicht.

Als ich das Gefühl hatte, dass mein Magen wieder seine "Ursprungsgröße" hat, begann ich meinem Körper immer nur soviel zu geben, wieviel er braucht. Und das kann man am Magen abmessen. Vor allem muss man hierfür seinem Magen "zuhören" können und ihm viel Aufmerksamkeit schenken. So richtig reinzuhaun, macht natürlich Spaß und es gibt nicht's Schöneres als ein Völlegefühl, bis es manchmal so richtig weh tut. Aber genau das ist das Verhängnisvolle.

Man braucht eigentlich nur solange zu essen, bis der Magen genau voll ist. UND NICHT MEHR. Ich habe irgendwo mal gelesen, dass eine Portion richtig ist, wenn sie ungefähr 2 Fäusten entspricht. So groß ist ungefähr auch der menschliche Magen in seiner normalen unausgedehnten Form.

"...begann ich meinem Körper immer nur soviel zu geben, wieviel er braucht", heißt, ich habe am Tag ungefähr 4-5 zwei-Fäuste-große Mahlzeiten zu mir genommen. Ein Fehler war zum Beispiel auch, nur 1x am Tag zu essen, dafür aber richtig viel. FATAL. Da bombadiert man den Körper erst wieder mit viel zu viel Essen, und aufgeteilt kann er sich immer in kleinen Portionen nehmen wieviel er braucht.

Ich habe ALLES gegessen und mir NICHTS verboten - aber dafür in Maßen und gehungert habe ich auch NIE. Ich habe immer abgewartet, bis ich hungrig war, bevor ich gegessen habe. ABER: den Körper hungern zu lassen (abgesehen am Anfang meines Abnehmens, wo es beabsichtigt war), ist sehr ungesund. Oder zu essen, wenn man keinen Hunger hat, ist auch falsch. Denn da braucht der Körper nichts und lagert es höchstens an den Hüften ab. Bei 4-5 kleinen Mahlzeiten am Tag hat man immer recht schnell wieder Hunger, da der Körper die kleinen Mahlzeiten schnell verdaut/verbrennt und bald mal wieder was "haben will".

Ein Beispiel:

Frühstück: Ein Kornspitz mit Butter und Marmelade, eine halbe Tasse Kaffee/Tee/Saft (mehr passte nicht rein). Oder Ein halbes Kornspitz mit Butter und Marmelade, dafür eine ganze Tasse Kaffee. Je nach Kaffee-Junkies und Priorität unterschiedlich. ^^

Mittag: Was es halt gab, aber nur soviel, wieviel ich glaubte, dass rein passt.

Nachmittag: zB. einen kleinen gemischten Salat (kann ja ruhig ein bunter Salat sein, der richtig schmackhaft ist, aber halt nicht zu viel!) :)

Späten Nachmittag: eine Handvoll Schoko-Kekse, die man OHNE SCHLECHTES GEWISSEN essen kann

Abend: ein Sandwich belegt mit Schinken, Käse und Gemüse.

Man kann deswegen ALLES Essen, weil man eben nur kleinere Portionen zu sich nimmt. Insgesamt zusammengerechnet, macht das wahrscheinlich gar nicht soviel Kalorien aus. Wahrscheinlich genau richtig für einen Tag:)

Wer glaubt, man kann sich anstattdessen mit Salat und Gemüse bis zum geht nicht mehr anessen, weil es eh gesund ist und kein fett hat, der liegt falsch. Alles, was zu VIEL ist, ist nicht gesund, auch wenn die Nahrung selbst gesund ist. Alles was zu viel ist, belastet den Körper.

Was ich euch also mitgeben möchte: Der Körper ist eine Maschine, der für seinen Energieverbrauch auch nur eine BESTIMMTE MENGE an Essen braucht.

Banales Beispiel: Man kann in einen Ofen nicht endlos viel Holz reinschieben. Erstens passt nicht soviel rein (!). Zweitens, wenn er wirklich ganz voll wäre mit Holz, so richtig gestopft, würde der Ofen wahrscheinlich nicht mit dem verbrennen klar kommen, weil vielleicht die Luft dadurch weggeschnürt wird (oder so, kenn mich mit Öfen nicht aus, dies soll nur der Veranschaulichung dienen).

Wer Bedenken hat, diese kleinen Mahlzeiten nicht einhalten zu können, weil man gerne isst: nachdem man seinen Magen "selbst verkleinert" hat, kann man wirklich pro Mahlzeit nicht mehr essen als die zwei-Fäuste-Portion. Ich hatte nach jedem Versuch etwas mehr zu essen richtig heftige Schmerzen. Diese Schmerzgrenze soll man NICHT überschreiten. Außerdem weiß man im Vorhinein, dass der Körper bald wieder nach Essen schreit, und dann kann man ja eh wieder reinhaun ;) Vor allem, weil ich echt alles gegessen habe, kam es mir gar nicht wie eine Diät vor. Ich muss aber dazu sagen, dass ich automatisch, (weil ich mich "leichter" fühlen wollte) auch leichtere Kost zu mir nahm. Durch das geregelte Essen meldete sich mein Blutzuckerspiegel auch nicht mehr so oft und Süßes griff ich automatisch seltener an. Alkohol ließ ich fast 1,5 Monate ganz weg. Grund war aber nicht mein Abnehm-Programm, sondern andere Gründe. Hat sich so ergeben und positiv dazu beigetragen.

Wenn man also dem Körper nur soviel gibt, wieviel er braucht und ZUSÄTZLICH auch noch ein bisschen Sport macht, der hat GEWONNEN! :))) Dann kann man logischerweise nur mehr abnehmen!



Fazit:

Kalorien > Energieverbauch = ZUNAHME

Kalorien < Energieverbrauch = ABNAHME

Abnehmen beginnt im Kopf! :)

Crash-Diäten sind meiner Meinung nach für den Fisch!

Man sollte erkennen, dass der menschliche Körper eine Maschine ist,...

...die nur das tut, was man ihr gibt (viel Essen = viel Kalorien = viel Fett auf den Hüften)
...die je nach dem, wieviel Energie sie verbrennt, nur eine bestimme MENGE braucht
(heißt, wer den ganzen Tag rumsitzt, brauch nicht soviel Kalorien am Tag, als derjenige, der Aktiv ist, einer körperlichen Arbeit nachgeht, oder Bewegung macht. Denkt darüber nach, was ihr so am Tag treibt, und teilt euch die Kalorien etwas ein.)



Tipps:

*Frühstücken ist sehr wichtig! Wenn man den Ofen am Morgen nicht einheizt, kanns auch nicht warm werden! ;)

*Nach den Mahlzeiten, nur ein - zwei Schlucke trinken. Bzw. nur soviel, damit der Magen nicht überdehnt wird. Wenn man's genau nimmt, soll man erst eine halbe Stunde nach der Mahlzeit trinken, um den Magen eben nicht zusätzlich zu belasten. Viel trinken bevor man isst - damit dann nicht soviel Essen reinpasst - ist ein Irrglaube und nicht gesund.

*Sport machen! Vor allem sich auch nicht dazu zwingen, wenn man keine Lust hat. Ich hatte Tage, da hab ich jeden Tag Sport getrieben, dann wieder nur jeden zweiten, dann eine Woche mal gar nicht. Habt Spaß an dem was ihr tut! Rollschuh-Laufen, Schwimmen, Radfahren, schnelles Gehen ist super für den Sommer. Aerobic-Workout im warmen Wohnzimmer super für den Winter ^^. (heißer Tipp: Youtube!)

*Ein wenig darauf achten, dass man weniger Kohlenhydrate isst, dafür mehr Eiweiß+Gemüse. Das heißt zum Beispiel weniger Nudel/Reis auf den Teller, dafür 2 kleine Stücke Fleisch und eine Handvoll Gemüse.

*GENIEßEN, statt reinzufuttern! Wenns grad passt, sich ruhig mal einen Teller Chips gönnen!

*Habt euren Magen lieb. Hört auf ihn. Er bestimmt, wieviel reinpasst.

*Man sagt in der chinesischen Medizin, dass der Magen die Mitte des Körpers darstellt, da er eigentlich von den Organen her gesehen, der "Erste" ist, der mit "fremden Dinge von Außen" in Berührung kommt. Der Magen sollte immer ausgeglichen sein, denn das was man dem Magen antut, wirkt sich auf den Körper aus.

*Achtet auch auf euren Körper. Bombadiert ihn nicht unnötig mit Essen, wenn er nichts braucht bzw. ihr es später nicht dafür wieder verbrennt. Das macht ihm nur zusätzlich Arbeit und das macht euch wiederum müde.

*Denkt nicht: Woah, so eine kleine Portion, ich hätte gern mehr! In so einer Situation: Magen liebhaben, zuhören, ihn bestimmen lassen. Lieber 2 Stunden warten und dann wieder eine Portion essen.

*Für Party-Macher: Wenn schon Alkohol, dann weniger Bier, dafür mehr Cocktails. Ist zwar beides nicht ideal, aber Bier trinkt man meistens schnell -> nicht gut für Magen.

*Lernt NEIN zu sagen! NEIN zu euch selber, wenn ihr vom Essen verführt wird, mehr zu essen. NEIN zu Menschen um euch herum, die euch verführen, mehr zu essen. SCHÜTZT EUCH. Denkt in diesen Situationen an euer Ziel. (Meine Schwachstellen: Mama, Papa, Oma... "Ach Kind, iss noch.", "Magst du das aufessen?" -> Ich bin doch kein Müllsack und Allesfresser!

*Habt Spaß daran!!

*Habt Geduld und glaubt daran. Alles was man sich wirklich wünscht geht in Erfüllung. Habt Mut und Grips. Wenn ihr abnehmen wollt, dann tut es auch.



Alles Gute, und wer es probieren möchte, viel Erfolg! Ich möchte aber ausdrücklich dazu sagen, dass meine Methode nicht unbedingt die Richtige ist/sein muss! Jeder Organismus funktioniert etwas anders. Jeder verbaucht unterschiedlich viel Energie. Ich finde nur alles was extrem ist, nicht gut. Lieber von allem ein bisschen, dafür nicht so viel. ^^

(Für diejenigen, die es interessiert: Ich habe durch diese Methode in 8 Monaten 15 Kilo abgenommen. 8 Kilo in allein 2,5 Monaten. Danach habe ich langsam weitergemacht, da ich gemerkt habe, dass meine Haut anfängt zu hängen. Da war auch der Punkt, wo ich angefangen hab, mehr Sport zu machen. Mir liegt viel Wert daran, dass sich die Haut langsam zurückbilden kann, deshalb mach ich jetzt langsam weiter. Bin ja noch jung. ^^ Wer bereit ist viel Sport zu machen, schafft in 8 Monaten mit dieser Methode sicher mehr.)



PS. Vielleicht hat ja jemand so ähnlich abgenommen oder es versucht! Würd mich über Meinungen freuen!

Alles Liebe,

taotao

Stichworte (Tags): abnehmen, gesund, magen, trotzdem alles Essen

Vor etwa 1 Jahr erstellt, letzte Aktualisierung vor etwa 1 Jahr

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Kommentare

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  • wenn man nach den sternchentips geht, sind das genau die sachen, die man eigentlich weiß, jedoch meist nie richtig anwendet...

    danke aber dass dadurch bestätigt wird, dass es eigentlich ganz einfach ist, wenn man nur will ;)

  • Magen verkleinern selbt gemacht! :) Abnehmen ist logisch

    Hallo, das finde ich sehr gut ge-und beschrieben! Wir haben so ähnlich seit Januar 2010 auch "trainiert" und es hat gut geklappt, aber seit Sommer (Urlaub) wieder etwas "geschlampt", so dass ein Ergebnis auf der Waage sichtbar wurde. Deinen Beitrag werde ich ausdrucken und wir lesen ihn jeden Tag.Natürlich wird auch der Magen "umerzogen".

    Danke

    leomodell

  • Ja - das meinte ich mit Ursachen für die Eßstörung.sehr gut

    Nur zur Info: Ich selber habe mehrere Eßstörungen - von Anorexie bis Binge Eating mit und ohne Bulimie.

    Ich selbst habe die Erfahrung gemacht,dass die ES automatisch nachläßt,wenn die Ursache dafür therapeutisch bearbeitet wird.So hab ich jedenfalls meine diversen ES in den Griff bekommen.Allerdings hab ich keine "Diät" gebraucht,das Gewicht hat sich von alleine reguliert,aber das ist auch bei jedem anders.

    Schön für dich,dass es so gut funktioniert! sehr gut

  • danke für euer feedback! Gut

    @dragon-saphira:

    also bei mir hatte dieser entschluss damit aufzuhören und abzunehmen auch vorwiegend psychische gründe/ursachen. bei mir war das so, dass meine zunahme als kind zwar deswegen passiert ist, weil ich gerne gegessen habe, später dann, als psychische probleme hinzukamen (mobbing -> trennung von freund -> falsche schule gewählt -> selbstzweifel -> gefühl von minderwertigkeit etc.) habe ich aus frust bzw. diesen erwähnten gründen gegessen/gestopft. ich dachte, ich müsse meine sorgen mit essen "begraben". der "schmerz" der zusätzlich dabei entstand (so lang ich aß war alles ok, kaum war ich fertig, war ein moment der genugtuung, im nächsten moment kam schon wieder frust auf, weil ich zuviel gegessen hatte). genau das lenkte mich aber anscheinend von meinen anderen problemen ab. sowie indianer sich beispielsweise selbst schmerz zufügen, um vom schmerz eines verstorbenen zum beispiel abzulenken. so könnte man das vergleichen. im weitesten sinn also eine dicke schutzmauer, die ich mir anzufressen versuchte. die zwar ablenkt, aber die eigentlichen sorgen trotzdem nicht löst. ein teufelskreis.

    dazu kam noch, dass ich schon immer ein ja-sager war und es den menschen um mich herum immer alles recht machen wollte und immer alles auf mich genommen habe. das hat mir auch nichts ausgemacht, ich stehe zu dem was ich tue, allerdings musste ich erkennen, dass dies nicht immer jeder zu schätzen weiß und ich mir selbst damit weh tu. die ursache für's essen stopfen habe ich somit beseitigt, indem ich gelernt habe NEIN zu sagen. das war ein wichtiger schritt für mich in meinem leben. in erster linie eben, um mich vor menschen um mich herum zu schützen, die es nicht gut mit mir meinen. dadurch kommt kein frust auf, der begraben werden muss. dadurch muss ich auch nicht zuviel/ungesund essen.

    für mich persönlich war das auch ein weiterer schritt im erwachsen-werden und ich wollte den schmerz der mich all die jahre belastet hat von mir "abschütteln". und somit auch meine angefressenen (durch diesen schmerz entstandenen) kilos.

    sprich ich bin jetzt soweit und mutig mich mit mir und meinen sorgen/meinem schmerz außeinander zu setzen. ich bin ein feind von vorurteilen aber ich glaube, dass übergewicht meistens seelische gründe hat. muss natürlich nicht stimmen, ich weiß wie schnell sowas gehen kann und wie schnell man sich auch nur einfach so darin verrennen kann. aber großteils glaube ich das.

    ich hoffe, ich konnte das irgendwie verständlich rüberbringen bzw. deine fragen beantworten ^^

    @HorstD:

    danke horst das freut mich sehr! ^^ wow, das find ich echt toll und bewundernswert, dass du das so durchgezogen hast. so lange man sich mit irgendwas wohl fühlt, kann man eh nur schwierig etwas dagegen machen. dieser "klick" im kopf ist das a&o, mit dem lässt sich ALLES schaffen! Gut vielleicht klappt das ja auch mal mit dem abnehmen! wünsch dir auf jeden fall viel erfolg.

    liebe grüße!!

    taotao

  • Hallo taotao, deinen Bericht find ich super. Ich muß mich auch mal motivieren abzunehmen. Das hat bei mir schon einmal geklappt mit dem Rauchen. Ich war diese qualmerei und den Gestank in den Klamotten soooo leid, das es irgendwann mal "klick" im kopf gemacht hat. Von einen Tag auf den anderen habe ich aufgehört mit der Qualmerei. Und das nach 33 Jahren und 2 Schachteln am Tag.

    Liebe Grüße

    Horst

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