Hallo, wollte nur mitteilen, dass ich wegen fokaler cerebraler Anfälle rechtsfrontotemporal 1988 in Freiburg/Breisgau operiert wurde und seitdem anfallsfrei bin. Zuvor musste ich 11 Tabletten täglich nehmen (Tegretal, Orfiril usw.) und trotzdem hatte ich 3 - 5 Anfälle täglich. Mein damaliger Nervenarzt hat mir dann noch einige Jahre Carbamazepim als Monotherapie empfohlen, ist merkte aber immer mehr mäßiges Reaktionsvermögen insbesondere beim Autofahren. Letztendlich hab ich die letzte Tablette am Abend selbst abgesetzt, konnte erst mal 4 Tage überhaupt nicht schlafen (Entzugserscheinung), parallel dazu konnte ich aber viel klarer denken und auch gerichtlich glaubwürdig aussagen (zum Leidwesen des Täters).
Bei der Schwangerschaft (1994/95) hatten die Ärzte große Bedenken, dass ich einen Anfall bekomm, denn dann würde das Kind auch erblich davon betroffen sein. Dies war aber nicht der Fall, auch hatte noch keiner in der Familie solche Erkrankung. Ich hatte diese Anfälle auch nicht von Geburt an, sondern als Kleinkind irgendwie erworben wobei ich bis heute nicht weiß ob die Narbe auf dem Kopf Fremdeinwirkung war oder das Myom im Kopf von selbst gewachsen ist. Übrigens hat man bei der OP nicht alles rausoperiert, weil sonst die Gefahr einer Querschnittslähmung entstanden wäre. Gewachsen oder verändert hat sich das Ding aber auch nicht mehr.